Pressemitteilung Nr. 369 vom 28.09.2017 "Der Tod von Klaus von Gaffron ist ein großer Verlust für die zeitgenössische Kunst in Bayern - Er war ein wichtiger Brückenbauer zwischen Kunst und Schule" - Kunstminister Dr. Spaenle zum gestrigen Tod des in München lebenden Künstlers Klaus von Gaffron

MÜNCHEN. „Als großen Verlust für die zeitgenössische Kunst in Bayern und in Deutschland“ wertete Bayerns Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle den Tod des 1. Vorsitzenden des Berufsverbandes Bildender Künstler, Landesverband Bayern e.V., Klaus von Gaffron. Den gestern verstorbenen Künstler bezeichnete Dr. Spaenle als „unermüdlichen Förderer des künstlerischen Potenzials von Kindern. Er war ein wichtiger Brückenbauer zwischen Kunst und Schule sowie zwischen bildender Kunst und Politik.“

Über viele Jahre hat Klaus von Gaffron z. B. mit seinem Projekt „Kinder treffen Künstler“ vielen Kindern an Grund- und Mittelschulen einen ersten Zugang zur freien Kunst ermöglicht.

Sein enger Bezug zu Künstlerinnen und Künstlern seines Verbandes waren die Grundlage für bundesweit anerkannte Projekte künstlerisch-kultureller Bildung an Grund- und Mittelschulen in München und Oberbayern.

Minister Spaenle: „Klaus von Gaffron ging es um die schöpferische Eigentätigkeit der Kinder und Jugendlichen, um die Weckung ihrer künstlerischen Fähigkeiten und um die Fortbildung der Lehrkräfte, sie auf diesem freien Weg der Entfaltung zu begleiten.“ Erst Mitte Juli diesen Jahres hatten Klaus von Gaffron und Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle eine Kooperationsvereinbarung zur verstärkten Zusammenarbeit zwischen Ministerium und Berufsverband unterzeichnet. Bei dem Termin hatte Klaus von Gaffron seinem Anliegen als Brückenbauer zwischen Schule und Kunst tiefen Ausdruck verliehen: „Unsere Aufgabe als bildende Künstlerinnen und Künstler sehe ich darin, schöpferisches und unkonventionelles Denken und Gestalten zuzulassen, es unterstützend zu begleiten. Dieses außerhalb des schulischen Alltags in seiner Fülle ausloten zu können, ist für Heranwachsende die Grundlage, um ein kritisch hinterfragendes und selbstbewusstes Mitglied unserer Gesellschaft zu werden.“

Klaus von Gaffron hinterlässt für Minister Spaenle auch als „beständiger Verfechter des Kunststandorts München eine große Lücke.“

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