Pressemitteilung Nr. 294 vom 25.07.2017 "Philologicum stärkt Zukunftsfähigkeit der geisteswissenschaftlichen Fächer" - Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle bei Richtfest für Neubau der Zentralbibliothek für philologische Fächer der LMU

MÜNCHEN. Beim Richtfest für die Zentralbibliothek für die philologischen Fächer der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München sagte Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle: „Mit dem Bau des Philologicums stärken wir maßgeblich die Zukunftsfähigkeit der geisteswissenschaftlichen Fächer an der LMU und damit die Wettbewerbsfähigkeit des exzellenten Wissenschaftsstandorts München.“

 

Der Neubau an der Ludwigstraße 25 fasst die philologischen Institutsbibliotheken zur größten Fachbibliothek der LMU zusammen. Er bündelt die Medienbestände vieler Institutsbibliotheken und bringt zahlreiche Effizienzgewinne mit sich, so der Minister. Als Zentralbibliothek steht das Philologicum den rund 8.000 Studierenden der größten Fakultät der LMU zur Verfügung.

 

Spaenle betonte: „Die LMU hat in Forschung und Lehre eine führende Rolle unter den deutschen Hochschulen. Diese Spitzenposition wollen wir für die Zukunft weiter ausbauen.“ Zur Bedeutung der neuen Bibliothek im Herzen des Wissenschaftsstandorts München erklärte der Minister abschließend: „Das Philologicum leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Es erhöht die Attraktivität des Studienangebotes in den sprach- und literaturwissenschaftlichen Fächern weiter und stärkt die Ausbildung junger Menschen in diesem gesellschaftlich wertvollen Bereich nachhaltig.“

 

Die neue Bibliothek bietet für rund 420.000 Medien Platz und schafft einen modernen Lernort mit rund 790 Arbeitsplätzen. Mit der Grundsteinlegung im November 2016 ist der Auftakt zum Bau des Philologicums erfolgt. Der Freistaat Bayern finanziert den Bau der hochmodernen Zentralbibliothek an der Ludwigstraße 25 mit 38 Millionen Euro.

 

Elena Schedlbauer, Sprecherin, 089 - 2186 2024

 

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