Pressemitteilung Nr. 219 vom 19.06.2017 Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle gratuliert der Schülerin Emerenz Fuchs vom Gymnasium Leopoldinum Passau zum 2. Platz im Bundesfinale von "Jugend debattiert"

Bundesfinale Jugend debattiert: Bayerische Schülerin gehört zu den besten vier Nachwuchsrednern Deutschlands

 

MÜNCHEN. Emerenz Fuchs vom Gymnasium Leopoldinum Passau gehört zu den besten vier Nachwuchsrednern Deutschlands. Im Bundesfinale von „Jugend debattiert“ setzte sich die 14-jährige Schülerin in der Altersklasse 8. bis 10. Jahrgangsstufe bei der Finaldebatte zum Thema „Soll für Minderjährige der Besuch von Laser-Tag-Arenen verboten werden?“ gegen ihre Mitbewerberinnen und Mitbewerber, allesamt Landessieger aus ganz Deutschland, durch und wurde als Zweitplatzierte zur Bundessiegerin gekürt. „Emerenz Fuchs hat im Bundesfinale von ‚Jugend debattiert‘ 2017 ihr rhetorisches Talent und ihre Überzeugungskraft bewiesen. Ihre Art zu argumentieren und ihr sprachlicher Ausdruck haben die Mitglieder der Jury überzeugt. Es freut mich, dass eine bayerische Schülerin im Bundesfinale so erfolgreich war. Ich gratuliere zu dieser bemerkenswerten Leistung“, so Bayerns Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle in Reaktion auf das Ergebnis des Bundeswettbewerbs Jugend debattiert.

 

Die Finalrunde fand in Berlin vor mehreren hundert Zuhörern statt. Als Erst- und Zweitplatzierte des Bayerischen Landeswettbewerbs nahmen neben Emerenz Fuchs auch Karl Leven vom Gymnasium Fridericianum Erlangen sowie Luca Schüll von der Staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule Schweinfurt in der Altersgruppe 2 (Jahrgangsstufen 10. bis 13. Klasse) sowie in der Altersgruppe 1 Paul Schappert vom Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen in Vertretung für Carlotta Rothenfußer vom Maximiliansgymnasium München teil.

Struktur des Wettbewerbs

 

Der Wettbewerb „Jugend debattiert“ findet auf Schul-, Regional-, Landes- und Bundesebene statt. Die Vorbereitung der Jugendlichen auf den Wettbewerb erfolgt an den Schulen im Unterricht, in Arbeitsgemeinschaften oder in Debattierclubs. Dabei werden die rhetorischen Fähigkeiten, die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen sowie die Persönlichkeitsentwicklung gefördert.

Bei den Debatten treten jeweils zwei Kontrahenten gegeneinander an. Jede Debatte dauert insgesamt 24 Minuten. In der Eröffnungsrunde hat jeder der vier Teilnehmer zwei Minuten Zeit, um seinen Standpunkt deutlich zu machen. Einer freien Aussprache von insgesamt zwölf Minuten Dauer schließen sich vier einminütige Schlussworte an. Die Jury achtet bei ihrer Bewertung auf die Sachkenntnis, das Ausdrucksvermögen, die Gesprächsfähigkeit sowie die Überzeugungskraft der Debattanten.

 

Der Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und wird von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Mercator und der Heinz Nixdorf Stiftung getragen. Der Landeswettbewerb in Bayern wird durch Mittel des bayerischen Bildungsministeriums finanziert und durch den Bayerischen Landtag maßgeblich unterstützt. Der Landeswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm, und des bayerischen Bildungsministers, Dr. Ludwig Spaenle. Schirmherr von „Jugend debattiert“ auf Bundesebene ist der Bundespräsident.

 

Weitere Informationen unter www.jugend-debattiert.de

Fotos der Preisträger können unter http://www.jugend-debattiert.de/service/presse/bildmaterial-aktuell/ heruntergeladen werden.

 

Andreas Ofenbeck, Sprecher, 089 2186-2108

 

 

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