Pressemitteilung Nr. 200 vom 29.05.2017 Deutscher Schulpreis 2017: Zwei bayerische Schulen mit Preisen ausgezeichnet - Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle gratuliert dem Gymnasium Kirchheim zum zweiten Preis sowie den Beruflichen Schulen Altötting zum Anerkennungspreis

BERLIN/MÜNCHEN. Das Gymnasium Kirchheim bei München ist heute in Berlin mit einem zweiten Preis im Wettbewerb um den Deutschen Schulpreis 2017 ausgezeichnet worden. Die Beruflichen Schulen Altötting hatten es ebenfalls unter die besten 14 Schulen ins Finale geschafft und erhielten einen Anerkennungspreis. „Ich gratuliere den Schulfamilien zu ihrem Engagement und ihren Leistungen. Die Auszeichnung von gleich zwei Schulen aus dem Freistaat zeigt die hohe Qualität des Unterrichts in Bayern“, spricht Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle den Schulen seine Glückwünsche aus.

„Innovativer Unterricht und nachhaltige Konzepte zur Förderung der Schülerinnen und Schüler zeichnen das Gymnasium Kirchheim aus. Zudem können die Kinder und Jugendlichen ihre individuellen künstlerischen, sportlichen oder kreativen Talente in einem breiten Wahlkursangebot einbringen und festigen. Durch kontinuierliche Evaluation entwickelt sich die Schulfamilie stetig weiter. Am Gymnasium Kirchheim wird Bildung von allen Beteiligten aktiv, höchst engagiert und mit Freude ,gelebt‘“, so der Minister. Die Schulfamilie darf sich nun über einen mit 25.000 Euro dotierten zweiten Preis freuen. Die Jury lobte insbesondere das seit 2001 verankerte, evidenzbasierte Qualitätsmanagement nach dem „EFQM-Modell“, eine Schulentwicklungsstrategie, die ein hohes Maß an Kooperations- und Gestaltungswillen mobilisiere.

 

Die Beruflichen Schulen Altötting hatten sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren ebenfalls für das Finale des Deutschen Schulpreises 2017 qualifiziert und erhielten den mit 5.000 Euro dotierten Anerkennungspreis.

 

Der Deutsche Schulpreis wird seit dem Jahr 2006 von der Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit der Heidehof Stiftung vergeben. In diesem Jahr erhielten insgesamt fünf deutsche Schulen sowie eine Deutsche Schule im Ausland aus den Händen von Bundeskanzlerin Angela Merkel die Auszeichnung. Seit dem Start des Programms haben sich über  2.000 Schulen für den Preis beworben. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution.

 

Weitere Informationen unter:

http://schulpreis.bosch-stiftung.de/content/language1/html/index.asp

 

Andreas Ofenbeck, Sprecher, 089 2186-2108

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