Pressemitteilung Nr. 136 vom 11.04.2017 Wissenschaftsminister Dr. Spaenle zu den aktuellen Zahlen der EU-Mittel – Gut 103 Millionen Euro eingeworben

"Deutlich mehr EU-Förderung für Bayerns Hochschulen - Leistungsfähigkeit enorm"

MÜNCHEN. „Die bayerischen Hochschulen haben im vergangenen Jahr 103,3 Millionen Euro an EU-Fördermitteln aus Forschungs- und Entwicklungsprogrammen, EU-Bildungsprogrammen und dem EU-Strukturfonds eingeworben und damit noch mal deutlich mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr beträgt acht Prozent. Diese Entwicklung belegt die enorme Leistungsfähigkeit der bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Um dieses erfreuliche Ergebnis halten und weiter steigern zu können, wollen wir die bayerischen Hochschulen, vor allem die Hochschulen für angewandte Wissenschaften, weiterhin gezielt unterstützen“, so Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle. Die Unterstützung erfolge durch die Bayerische Forschungsallianz.

Mit rund 10 Prozent besonders hoch fiel die Steigerung bei der Förderung bayerischer Hochschulen durch die EU-Forschungs- und Entwicklungsprogramme aus. Absolut liegt die Summe nun bei 80,1 Millionen Euro. Die meisten Gelder aus den Forschungs- und Entwicklungsprogrammen der EU konnten die TU München (rund 29,5 Millionen Euro), die LMU München (knapp 27 Millionen Euro), die Universität Erlangen-Nürnberg (rund 6,5 Millionen Euro) und die Universität Würzburg (gut 5 Millionen Euro) einwerben. Bei der Förderung durch EU-Bildungsprogramme hatten die TU München (knapp 2,9 Millionen Euro), die LMU (gut 1,8 Millionen Euro) sowie die Universitäten Passau und Würzburg mit jeweils knapp einer Million Euro besonders gut abgeschnitten.

Dr. Ludwig Unger, Tel. 089-21862105

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