Pressemitteilung Nr. 015 vom 23.01.2017 Initiative der SPD-Landtagsfraktion von Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle als weiterer Beitrag zum Dialogprozess zum künftigen bayerischen Gymnasium wahrgenommen

MÜNCHEN. Der Vorschlag der SPD-Landtagsfraktion zur Entwicklung des Gymnasiums wird von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle als weiterer Beitrag zum Dialogprozess für die Zukunft des bayerischen Gymnasiums wahrgenommen.

Ministerrat hatte Ende Juli Dialogphase beschlossen

Das Bayerische Kabinett hatte Ende Juli 2016 eine Dialogphase und Eckpunkte zur Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums beschlossen. „Ziel der vielen Gespräche, die ich geführt habe und die ich derzeit führe, ist es, ein langfristig tragfähiges Modell für die Zukunft des bayerischen Gymnasiums zu entwickeln. Dieses muss den geänderten Erfordernissen wie der zunehmend heterogenen Schülerschaft und unterschiedlichen Schulstandorten Rechnung tragen. Es muss organisatorisch machbar sein und braucht tragfähige Planungsgrundlagen“, betonte Minister Spaenle.

Die ganze Schulfamilie in den Dialog einbezogen

Die Weiterentwicklung des Gymnasiums ist Minister Spaenle mit großer Sorgfalt angegangen: „Ich habe die ganze Schulfamilie, habe Bildungspolitiker und Experten einbezogen. In Bildungs- und Wissenschaftsfragen geht für mich Qualität vor Geschwindigkeit.“

Die Dialogphase wird so lange dauern, wie nötig. Regierungsfraktion und Ministerrat werden im Anschluss daran die entsprechenden Entscheidungen fällen. Die Neuregelungen sollen ab dem Schuljahr 2018/2019 umgesetzt werden können.

Der Minister machte klar: „Die Frage nach der Lernzeit am Gymnasium ist in einen Gesamtkontext gymnasialer Pädagogik fest eingebunden. Andere Säulen sind eine zeitgemäße Lehrerbildung und Gymnasialpädagogik, der Ganztag und der Lehrplan Plus.“

Dr. Spaenle: „Die jungen Menschen sollen auch am künftigen Gymnasium Studierfähigkeit, vertiefte Allgemeinbildung, Reflexionsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein erwerben. Dazu bedarf es einer hohen Qualität gymnasialer Bildung, der wir auch künftig gerecht werden.“

Dr. Ludwig Unger, Tel. 089-21862105

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