Pressemitteilung Nr. 361 vom 08.10.2016 Kultusminister Spaenle: Arbeiten für Bayerisches Landesamt für Schule in Gunzenhausen auf dem Weg - Aufbauteam nimmt Arbeit auf - Kabinett billigt Gesetzentwurf

MÜNCHEN. „Die Arbeiten für die Errichtung des Bayerischen Landesamts für Schule in Gunzenhausen kommen gut voran. Im Januar 2017 wollen wir das Landesamt formell errichten. Ein Aufbauteam nimmt noch Anfang November seine Tätigkeit auf“, so Bayerns Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle heute bei einem Pressegespräch in Gunzenhausen. Dazu eingeladen hatte der Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, Gerhard Wägemann.
Der Ministerrat hatte am Dienstag dem Gesetzentwurf zur Änderung des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen, zugestimmt. Der Gesetzentwurf befindet sich nun in der Parlamentarischen Beratung. Zum 1. Januar 2017 soll das Bayerische Landesamt für Schule als selbständige Behörde errichtet werden.
„Gemeinsam haben wir uns darum bemüht, so schnell wie möglich passende Räumlichkeiten zur Unterbringung des Bayerischen Landesamts für Schule zu finden, damit der Aufbau planmäßig beginnen kann. Wir freuen uns, dass damit die Region Altmühlfranken erheblich gestärkt wird und wir in naher Zukunft die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gunzenhausen begrüßen können.“, stellt Landrat Gerhard Wägemann übereinstimmend mit Landtagsabgeordneten Manuel Westphal und Bürgermeister Karl-Heinz Fitz fest.
Das vierköpfige Aufbauteam, das seine Arbeit im November vor Ort aufnimmt, werde im Jahr 2017 mit der Verlagerung von Aufgaben erweitert.
Der Freistaat Bayern steht für eine Zwischenlösung für die Unterbringung des Landesamts in Verhandlungen um eine Immobilie in Gunzenhausen. Die Verhandlungen befinden sich in einem weit fortgeschrittenen Stadium.
„Die Errichtung des neuen Landesamts ist Teil der vom Ministerrat beschlossenen Heimatstrategie „Regionalisierung von Verwaltung – Behördenverlagerungen 2015“, stellte Minister Spaenle das Vorgehen in den landesweiten Kontext. „Zusammen mit der Verlagerung des Prüfungsamts des Staatsministeriums und der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen als Außenstelle des Landesamts für Denkmalpflege werden wir im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit dem Bayerischen Landesamt für Schule rund 150 krisensichere Arbeitsplätze ansiedeln“, führte Minister Spaenle aus. „Wir können mit der Errichtung des Landesamts diesen Teil Frankens weiter stärken.“

Als Aufgaben für das künftige Bayerische Landesamt umschrieb der Minister z. B.:

• die Bayerische Landesstelle für den Schulsport,
• die Zeugnisanerkennungsstelle für den Freistaat Bayern,
• die Qualitätsagentur des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung sowie
• Aufgaben der Personalverwaltung und Schulfinanzierung, die gegenwärtig bei den Regierungen angesiedelt sind.
In räumlichem Zusammenhang mit dem Landesamt soll auch das Prüfungsamt des Staatsministeriums angesiedelt werden.
In Weißenburg wird die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen als Außenstelle des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege ihren Sitz finden.

Die Verlagerung der Dienstleistungen und Arbeitsplätze erfolge sukzessive. „Bei der Verlagerung der Arbeitsplätze und der Dienstleistungen ist es mir sehr wichtig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv einzubinden. Das dient der Qualität der Erledigung der Aufgaben und fördert die Zufriedenheit bei den Beteiligten“, so der Minister.
Einen besonderen Dank sprach der Minister dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und den Kommunen des Landkreises für die intensive Unterstützung beim Aufbau des Landesamts für Schule aus.

Dr. Ludwig Unger, Tel. 089-21862105

 

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