Pressemitteilung Nr. 159 vom 02.05.2016 "Über 180 Museen pflegen kulturelles Erbe in Mittelfranken" - Kunststaatssekretär Sibler bei 6. Regionalkonferenz zur Museumslandschaft - "Ehrenamt von zentraler Bedeutung"

SCHWABACH/MÜNCHEN. „Über 180 Museen in Mittelfranken, die meist in kommunaler Trägerschaft stehen oder ehrenamtlich betreut werden, bilden das materielle historische Gedächtnis der Region und pflegen unser kulturelles Erbe. Das ist eine wertvolle, bedeutende Aufgabe, die uns vor vielfältige Herausforderungen stellt. Mit der heutigen Veranstaltung wollen wir alle Beteiligten zusammenbringen und so die Museen in ihrer Entwicklung noch besser unterstützen“, betonte Kunststaatssekretär Bernd Sibler bei der Regionalkonferenz für nichtstaatliche Museen in Mittelfranken heute in Schwabach.

Vertreter der Museumsträger, Museumsleiter, Verantwortliche der vereins- und ehrenamtlich geführten Museen sowie Vertreter der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern waren auf Einladung von Staatssekretär Sibler nach Schwabach gekommen, um sich gemeinsam über die Möglichkeiten der Museumsentwicklung auszutauschen. Mit der Veranstaltung wird die von Staatssekretär Sibler initiierte Konferenzreihe durch alle Regierungsbezirke weitergeführt.

Breitgefächertes Angebot an Unterstützungsmöglichkeiten
„Die Regionalkonferenzen sollen vor allem dazu dienen, die Akteure stärker untereinander zu vernetzen und gemeinsam in die Zukunft zu denken. Ich bin mir sicher, dass von der heutigen Veranstaltung wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der mittelfränkischen Museumslandschaft ausgehen können“, so Staatssekretär Sibler. Er erinnerte daran, dass die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern als zentrale Service- und Beratungsstelle des Freistaats Bayern ein breitgefächertes Angebot an Unterstützungsangeboten für die Museen bereithält.


Einsatz für Ausbau und Erhalt einer vielfältigen Museumslandschaft
Mit Blick auf die Museumslandschaft in der Region hob Staatssekretär Sibler hervor: „Die Museumslandschaft in Mittelfranken ist vielfältig und entwickelt sich stetig weiter. In Mittelfranken wurden in den vergangenen Jahren 15 Museen neu gestaltet oder neu eröffnet – beispielsweise die Ausstellung im Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg oder die neue Außenstelle, die das Jüdische Museum Franken 2015 in Schwabach eröffnet hat. Über diese Bereicherung können wir uns alle freuen!“

Ohne den großen Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger sowie der Kommunen seien zahlreiche Kultur- und Bildungseinrichtungen gar nicht denkbar, betonte Bernd Sibler: „Das Ehrenamt ist in Mittelfranken wie in ganz Bayern von zentraler Bedeutung für eine vielfältige Museumslandschaft. Ich danke allen Beteiligten für ihr außerordentliches Engagement!“


Sabine Herde, Sprecherin, 089 2186-2057

 

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