Pressemitteilung Nr. 089 vom 23.03.2016 Bayerische Erfolge beim 63. Europäischen Wettbewerb - Bildungsminister Spaenle gratuliert Bundessiegern aus Bayern

MÜNCHEN. Mit 117 Bundespreisträgern waren die bayerischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch 2016 beim Europäischen Wettbewerb sehr erfolgreich. Thema des 63. Europäischen Wettbewerbs war „Gemeinsam in Frieden leben“. Bildungsminister Spaenle gratulierte den bayerischen Bundessiegern zu ihrer Leistung: „Die bayerischen Schulen haben mit ihren Beiträgen beim Europäischen Wettbewerb gezeigt, welche Werte für ein friedliches Miteinander grundlegend sind: Zivilcourage, ein respektvoller Umgang miteinander und Toleranz. Der Erfolg der Schülerarbeiten belegt, dass diese Grundprinzipien einer demokratischen Gesellschaft nachhaltig an bayerischen Schulen gelebt werden. Die Preisträgerinnen und Preisträger haben sich engagiert und kreativ mit anspruchsvollen Themen der politischen Bildung und der Demokratie- und Friedenserziehung auseinandergesetzt. Herzlichen Glückwunsch dazu.“

Unter den rund 1.600 auf Bundesebene eingereichten Schülerarbeiten wurden die folgenden Schülerinnen aus Bayern mit dem Preis für die besten Arbeiten prämiert:

Beste Arbeit Medien Aufgabe 2-2:
Hanna Büching, Laura Insam, Mathilda Gallitzendörfer, Eva Metus; Mädchenrealschule St. Ursula,  Augsburg
Beste Arbeit Text Aufgabe 4-3:
Antonia Dressel; Gymnasium der Schulstiftung Seligenthal, Landshut
Beste Arbeit Medien Aufgabe 4-3:
Lena Wacker; Gustav-von-Schlör Schule, Weiden
Beste Arbeit Medien Aufgabe S (Musik):
Laura Wiebe; Gustav-von-Schlör Schule, Weiden

Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Jahrgangsstufen waren bis Ende Januar aufgerufen, ihre Beiträge zum Europäischen Wettbewerb einzureichen. In vier Altersgruppen konnten die Schüler aus verschiedenen Aufgabenstellungen im schriftlichen, bildnerischen, medialen oder musikalischen Bereich auswählen und ihre Kreativität unter Beweis stellen. Die Auseinandersetzung mit den Aufgaben, bei denen Geschlechtergerechtigkeit ebenso eine Rolle spielte wie der Einsatz gegen Gewalt, Mobbing und Ausgrenzung, sensibilisierte die Teilnehmer für ein friedliches Europa. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurden die Arbeiten zunächst von den Lehrkräften an den Schulen geprüft und dann bei der Landesjury eingereicht. Diese wählte anschließend die Beiträge aus, die an die Bundesjury weitergereicht und zusammen mit den Schülerarbeiten aus den anderen Ländern bewertet wurden.

Der Europäische Wettbewerb
Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die besten Beiträge werden auf Landes- und Bundesebene prämiert. Die bayerischen Preisträgerinnen und Preisträger werden am Schuljahresende durch die Bezirksregierungen geehrt. Der Europäische Wettbewerb trägt dazu bei, die Kreativität der Schüler zu fördern und zugleich ihren Blick für gesamteuropäische Zusammenhänge zu schärfen. Im Schuljahr 2015/2016 nahmen deutschlandweit fast 77.000 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teil, mehr als 22.000 von ihnen stammten aus Bayern.
Weiterführende Informationen: www.europaeischer-wettbewerb.de.

Andreas Ofenbeck, Sprecher, 089 2186-2108
 

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