Landesprogramm Mit Gesundheit gute Schule machen!

Das Landesprogramm für die gute, gesunde Schule ruft dazu auf, Projekte rund um da Thema Gesundheit im Schulalltag durchzuführen
Das Landesprogramm für die gute, gesunde Schule ruft dazu auf, Projekte rund um da Thema Gesundheit im Schulalltag durchzuführen

Gesund und fit durch den Schulalltag: Das „Landesprogramm für die gute gesunde Schule“ startet mit einem neuen Konzept. Bayerische Schulen können sich bis zum 18. Oktober 2019 bewerben und mitmachen!

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

Das „Landesprogramm für die gute gesunde Schule Bayern“ gibt mit neuen Impulsen einen Anstoß, das Schulleben gesundheitsförderlich für alle Beteiligten zu gestalten. Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Gesundheitsministerin Melanie Huml rufen zum Neustart der Initiative alle Schulen im Freistaat dazu auf, sich für das Programm und die Auszeichnung zu bewerben.

Kultusminister Piazolo betont: „Wer fit ist, fühlt sich wohl und lernt leichter. Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind wichtige Faktoren für schulischen Erfolg. Unser Landesprogramm für die gute gesunde Schule ist eine hervorragende Chance, diese und weitere Themenbereiche der Gesundheitsbildung über den Unterricht hinaus nachhaltig und lebensnah zu vertiefen. Dabei sind alle Mitglieder der Schulfamilie – Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Mitarbeiter – mit ihren Wünschen und Erwartungen eingebunden.“

Gesundheitsministerin Melanie Huml
Gesundheitsministerin Melanie Huml

Interessierte Schulen führen innerhalb eines Schuljahres mindestens zwei Projekte zum Thema Gesundheit durch und dokumentieren diese systematisch. Die teilnehmende Schulgemeinschaft kann dabei selbst entscheiden, welche gesundheitlichen Felder sie aufgreift und bearbeitet – von der Ernährung und Bewegung über das psychische Wohlbefinden bis hin zur Suchtprävention und Lehrergesundheit. So können Schulen beispielsweise ein Verpflegungskonzept nach den Grundsätzen der Gesundheitsförderung etablieren oder die Pausenräume atmosphärisch gestalten. Es können auch Maßnahmen durchgeführt werden, die auf die Stärkung der eigenen Persönlichkeit, auf die Bewältigung von Stress oder auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen abzielen.

Gesundheitsministerin Melanie Huml unterstreicht: „Das gesunde Aufwachsen ist ein zentrales Handlungsfeld unseres Bayerischen Präventionsplans. Besonders wichtig ist mir, die Gesundheitskompetenz der Kinder und Jugendlichen zu stärken. Wenn schon in jungen Jahren die Weichen für eine gesundheitsförderliche Lebensweise gestellt werden, kann damit häufig Volkskrankheiten wie Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden. Wir werden deshalb auch künftig intensiv für eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und Bewegung werben.“

Gesundheitsförderung gelingt dann am besten, wenn sie in eine nachhaltige Schulentwicklung eingebettet ist und – wie in Bayern seit vielen Jahren üblich – fächerübergreifend umgesetzt wird.

Mit Klick ins Bild zum Internetauftritt des Landesprogramms für die gute, gesunde Schule
Mit Klick ins Bild zum Internetauftritt des Landesprogramms für die gute, gesunde Schule

Bewerbung

Interessierte Schulen haben bis 18. Oktober 2019, 12 Uhr die Möglichkeit, sich über das Bayerische Schulportal (portal.schulen.bayern.de) für das Landesprogramm für die gute gesunde Schule Bayern zu bewerben. Als solche werden sie von regionalen Koordinatoren – so genannten gute-gesunde-Schule-Moderatoren – auf ihrem Weg zur guten gesunden Schule unterstützt. Die Moderatoren beraten und betreuen die ausgewählten Schulen und vernetzen sie untereinander sowie mit außerschulischen Partnern. Am Ende des Schuljahres entscheidet eine Jury, welche der Schulen als „Gute gesunde Schule“ prämiert werden. Die Auszeichnung gilt für ein Jahr und wird im Rahmen eines Festakts im Herbst 2020 verliehen.

Weitere Informationen zum Landesprogramm und zur Bewerbung erhalten Sie unter www.ggs.bayern.de.

Träger des Programms sind das Kultusministerium, das Gesundheitsministerium, das Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG), die AOK Bayern, BARMER und die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB).

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