Landesschulbeirat Beratendes Gremium kam zur 89. Sitzung zusammen

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (links) bei seiner Ansprache gemeinsam mit Amtschef Herbert Püls (rechts)
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (links) bei seiner Ansprache gemeinsam mit Amtschef Herbert Püls (rechts)

Im Kultusministerium fand die 89. Sitzung des Landesschulbeirats statt. Wichtige Themen waren die Einstellung von Schulsozialpädagogen und die laufenden Zweitqualifzierungen für das Lehramt an Grund- und Mittelschulen. Weiterhin ging es etwa um die Einführung des Faches Informatik an Mittelschulen.

Kultusminister Prof. Dr. Piazolo erläuterte den aktuellen Planungsstand zur Schaffung eines Einschulungskorridors für Kinder, die im Zeitraum von Juli bis September sechs Jahre alt werden, und erklärte: „Mir liegt besonders am Herzen, dass wir mit einer Neuregelung der individuellen Entwicklung der Kinder bei Schuleintritt stärker Rechnung tragen. Dabei soll die Beratung und Empfehlung der Grundschule die Grundlage für die Entscheidung der Erziehungsberechtigten bilden.“

Die Themen der 89. Sitzung des Landesschulbeirats

  • Schulsozialpädagogen als schulisches Personal im Programm „Schule öffnet sich“
  • Zweitqualifikation für das Lehramt an Grund- und Mittelschulen
  • Einführung des Faches Informatik an Mittelschulen
  • Einschulungskorridor
  • Deutschklassen an Grund- und Mittelschulen

Der Landesschulbeirat

Der Landesschulbeirat ist zur Beratung des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus bei Fragen der Bildung und Erziehung eingerichtet und setzt sich aus Vertretern der Eltern, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und verschiedener Interessengruppen zusammen.

Die Mitglieder werden vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus berufen. Der Landesschulbeirat tagt in der Regel zweimal im Jahr. Bei wichtigen Vorhaben des Ministeriums fungiert er als ständiger Beirat.

Mitglieder des Landesschulbeirats gemäß Bayerischem Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG)

Art. 73

(3) ¹Die Mitglieder des Landesschulbeirats werden vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus berufen, und zwar

1. bis zu acht Mitglieder aus dem Kreis der Eltern,

2. acht Mitglieder aus dem Kreis der Lehrkräfte,

3. die sechs Landesschülersprecherinnen und Landesschülersprecher und die gemäß Art. 62a Abs. 2 Satz 5 gewählten Schülerinnen und Schüler,

4. je ein Mitglied auf Vorschlag
a) der Katholischen Kirche,
b) der Evangelisch-Lutherischen Kirche,
c) des Bayerischen Städtetags,
d) des Bayerischen Gemeindetags,
e) des Bayerischen Landkreistags,
f) des Verbands der Bayerischen Bezirke,
g) der Industrie- und Handelskammern,
h) der Handwerkskammern,
i) des Deutschen Gewerkschaftsbunds und des Bayerischen Beamtenbunds,
k) des Bayerischen Bauernverbands,
l) des Bayerischen Jugendrings,
m) der Hochschulen,
n) der privaten Schulen,

5. fünf Mitglieder, die unter dem Gesichtspunkt der notwendigen Ergänzung des Beirats aus den Bereichen Frühpädagogik, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, Kunst und Journalistik berufen werden.

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