Bayerische Akademie der Wissenschaften Kommission für bayerische Landesgeschichte feiert 90-jähriges Jubiläum

Minister Dr. Ludwig Spaenle begrüßte die zahlreichen Gäste
Minister Dr. Ludwig Spaenle begrüßte die zahlreichen Gäste

Essential bayerischen Selbstverständnisses in der akademischen Welt: Die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften forscht seit 90 Jahren zur Geschichte Altbayerns, Frankens und Schwabens. Im Rahmen ihrer Jahressitzung wurde dieses Jubiläum nun feierlich begangen.

Minister Dr. Ludwig Spaenle
Minister Dr. Ludwig Spaenle

„Die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ist ein wesentlicher Teil dieser renommierten Akademie und seit nunmehr 90 Jahren ein Essential bayerischen Selbstverständnisses in der akademischen Welt“, betonte Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle bei der Jahressitzung der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Diese feiert in diesem Jahr zugleich ihr 90-jähriges Bestehen. Die Kommission wurde 1927 gegründet, um großangelegte Langzeitforschungen zur Geschichte Altbayerns, Frankens und Schwabens zu koordinieren und durchzuführen.

Minister Spaenle, selbst Historiker, betonte die Bedeutung eines Bewusstseins zur gemeinsamen Geschichte und die Leistungen der Kommission für bayerische Landesgeschichte in diesem Kontext: „Die Kommission versammelt die Exzellenz der Geschichtsforschung. Ihre Mitglieder sind nicht nur als Projektleiter tätig, sondern sind auch als Schriftleiter für die verschiedenen Publikationsreihen zuständig und betreuen zur Durchführung der Forschungsziele den wissenschaftlichen Nachwuchs. Nicht zuletzt dank ihrer Forschungsaktivitäten und Publikationen nimmt die Kommission seit Jahrzehnten einen zentralen Platz in der Geschichtswissenschaft ein.“

Zum feierlichen Anlass des 90-jährigen Jubiläums konnte der Minister verkünden, dass ab dem Haushalt 2018 200.000 Euro an zusätzlichen Sachmitteln zur Verfügung gestellt werden. Diese zusätzlichen Mittel sollen auch dabei unterstützen, die Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich zu bewältigen und Bisheriges aus dem analogen Zustand in den digitalen zu überführen, so Spaenle.

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