Wissenschaftszentrum Straubing der TU München Der Neubau ist ein zukunftsweisender Schritt für den Hochschulstandort Straubing

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle

Ausbaukonzept 3.0: Mit diesem Spatenstich werden bis 2019 umfangreiche Baumaßnahmen eingeleitet. Rund 41 Millionen Euro investiert der Freistaat Bayern. Das Studienangebot wird erweitert, bis zu 1000 Studienplätze geschaffen und am Standort Straubing sollen 80 Stellen neu besetzt werden.

Als „zukunftsweisenden Schritt für den Wissenschafts- und Hochschulstandort Straubing“ hat Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle den Spatenstich für das Forschungs- und Lehrgebäude „Nachhaltige Chemie“ in Straubing bezeichnet. Rund 41 Millionen Euro investiert der Freistaat Bayern in das hochmoderne Gebäude an der Straubinger Uferstraße. Das Gebäude steht symbolisch für den geplanten rapiden Ausbau des Wissenschafts- und Hochschulstandorts Straubing. „Nach dem Ausbaukonzept 3.0 werden wir bis 2019 in Straubing insgesamt 1000 Studienplätze schaffen. Dazu werden wir in den nächsten Jahren vier Bachelor- und vier Masterstudiengänge in Straubing einrichten und knapp 80 neue Stellen schaffen“, konkretisierte Minister Spaenle die Planungen. Allein im Doppelhaushalt 2017/2018 sei die Hälfte der Stellen bereits ausgewiesen. „Lehre und Forschung in Straubing sollen unter dem Dach der Eliteuniversität TU München angesiedelt werden – mit der Möglichkeit der Verleihung der Promotion“, zeichnete Minister Spaenle die Planungen für die künftige „Universitätsstadt“ Straubing. Eine entsprechende Gesetzesvorlage liegt dem Landtag zur Beratung vor. Eine privilegierte Rolle werde dabei auch künftig die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf spielen.

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle (Mitte) beim Spatenstich mit: Landrat Josef Launer, Leitender Baudirektor Gero Hoffmann, Direktor Prof. Dr. Klaus Menrad, Staatssekretär Bernd Sibler, Präsident der TU München Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Herrmann, Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier, Regierungspräsident von Niederbayern Rainer Haselbeck, Landtagsabgeordneter Hans Ritt, Architekt Roland Schmidt und Dr. Hermann Balle (v.l.n.r.)
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle (Mitte) beim Spatenstich mit: Landrat Josef Launer, Leitender Baudirektor Gero Hoffmann, Direktor Prof. Dr. Klaus Menrad, Staatssekretär Bernd Sibler, Präsident der TU München Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Herrmann, Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier, Regierungspräsident von Niederbayern Rainer Haselbeck, Landtagsabgeordneter Hans Ritt, Architekt Roland Schmidt und Dr. Hermann Balle (v.l.n.r.)

Minister Spaenle wertete die Genese des Wissenschaftszentrums Straubing als eine einzigartige „Erfolgsgeschichte“. Die Fokussierung der wissenschaftlichen Arbeit auf „Nachwachsende Rohstoffe“, wie sie in Straubing 2001 in dem Kompetenzzentrum realisiert wurde, erweise sich aus heutiger Sicht als geradezu visionär. Zukunftsorientiert erwies sich auch die hochschulübergreifende Kooperation, die rasch über die Gründungsmitglieder des Wissenschaftszentrums TU München und Hochschule Weihenstephan-Triesdorf hinaus Früchte trug, in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen: Die Früchte wuchsen in Forschungsaktivitäten sowie ab 2008 in einem Lehrangebot: zunächst ein Masterstudiengang „Nachwachsende Rohstoffe“, später auch ein grundständiger Bachelorstudiengang mit der gleichen Ausrichtung.

Staatssekretär Bernd Sibler
Staatssekretär Bernd Sibler

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler verwies abschließend auf die Bedeutung, die der Wissenschafts- und Hochschulstandort weit über die Region hinaus habe: „Straubing ist eine wertvolle Bereicherung für die gesamte bayerische Hochschullandschaft. Längst hat sich Straubing eine Spitzenstellung als Standort für Nachwachsende Rohstoffe erarbeitet und europaweit Anerkennung geerntet. Mit dem weiteren Ausbau sorgen wir für neue und zukunftsweisende Studiengänge, die das Profil nachhaltig prägen und weiter ausdifferenzieren werden.“

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