Internationale Beziehungen Bayern und Israel bauen ihre Freundschaft weiter aus

Das neue Generalkonsulat des Staates Israel
Das neue Generalkonsulat des Staates Israel

Staatsvertrag mit den jüdischen Gemeinden und Eröffnung des neuen Generalkonsulats: Bayern ist stolz auf sein jüdisches Kulturerbe und setzt auf eine enge Verbindung zum Staat Israel. Die Freundschaft zwischen beiden Staaten soll so auch in Zukunft mit Leben erfüllt werden.

Unterzeichnung des Staatsvertrages

Ministerpräsident Horst Seehofer, Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, und Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, (v.re.) mit dem Staatsvertrag
Ministerpräsident Horst Seehofer, Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, und Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, (v.re.) mit dem Staatsvertrag

Der Staatsvertrag wurde zwischen dem Freistaat Bayern und dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern sowie der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern geschlossen. Die Vertragspartner vereinbaren darin, dass die jährlichen vertraglichen Leistungen für die jüdischen Gemeinden auf 11 Millionen Euro erhöht werden. Ministerpräsident Horst Seehofer erklärte:  „In Bayern sind wir stolz auf unser jüdisches Kulturerbe. Wir unterstützen die jüdischen Gemeinden im ganzen Land, denn sie gehören in die Mitte unserer Gesellschaft. Jüdisches Leben soll bei uns auch in Zukunft blühen und gedeihen.“

Mit den staatlichen Leistungen können die Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern laufende Aufwendungen für die Sicherheit ihrer Einrichtungen finanzieren und Aufgaben im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienbetreuung, der Integration neuer Zuwanderer jüdischen Glaubens oder der Kultur- und Bildungsarbeit noch besser erfüllen.

Eröffnung des neuen Generalkonsulats

Im Rahmen der Eröffnung des israelischen Generalkonsulats besuchten Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und die israelische Vize-Außenministerin Tzipi Hotovely auch den geplanten Gedenkort zum Olympia-Attentat
Im Rahmen der Eröffnung des israelischen Generalkonsulats besuchten Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und die israelische Vize-Außenministerin Tzipi Hotovely auch den geplanten Gedenkort zum Olympia-Attentat

Glanzpunkt der bayerisch-israelischen Freundschaft und bewegender Moment: Am Karolinenplatz in München wurde das neue Generalkonsulat des Staates Israel eröffnet. Damit besitzt der Freistaat das einzige israelische Generalkonsulat in Deutschland. Aus diesem Anlass fand ein Festkonzert in der nahen Hochschule für Musik und Theater statt.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle erklärte in seinem Grußwort: "Es ist ein beeindruckendes Zeichen, dass der Staat Israel inmitten der architektonischen Relikte des Nationalsozialismus rund um den Karolinenplatz seine Vertretung in München einrichtet. Diese Entscheidung ist ein großes Glück für München und ganz Bayern. Das neue Generalkonsulat ist Ausdruck der engen Partnerschaft zwischen Israel und Bayern. In Zukunft soll hier unsere Freundschaft weiter vertieft und mit Leben erfüllt werden."

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