70. Holocaust-Gedenktag In Bayern ist kein Platz für Fremdenhass und Extremismus

Anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung des KZ Auschwitz wurde in der Israelitischen Kultusgemeinde München der Opfer des NS-Regimes gedacht. Initiator der Veranstaltung war der Verein "Initiative 27. Januar e.V."

Staatssekretär Georg Eisenreich
Staatssekretär Georg Eisenreich

„Nie wieder! – Das ist der Auftrag aus unserer Vergangenheit für die Zukunft“, betonte Staatssekretär Georg Eisenreich, auch in Vertretung von Ministerpräsident Horst Seehofer, bei der Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. Holocaust-Gedenktags, zu der die "Initiative 27. Januar e.V." in die Israelitische Kultusgemeinde in München eingeladen hatte. Für die Staatsregierung seien auch in Zukunft das Erinnern an das Geschehene und das Lernen aus der Vergangenheit eine Verpflichtung.

"Nie wieder!" - unser Auftrag aus der Vergangenheit für die Zukunft

„Ein solch unvorstellbarer Massenmord wie der des NS-Regimes, für den gerade das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz symbolhaft steht, darf nie wieder geschehen. Dies zu verhindern ist unser aller Verantwortung“, so Eisenreich. Er mahnte dazu, die Würde und damit auch die Rechte aller Menschen zu achten. „Bei uns in Bayern ist kein Platz für Fremdenhass und Extremismus.“

Dr. Eva Umlauf (Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz), Dieter Reiter (Münchner Oberbürgermeister), Dr. Charlotte Knobloch (Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde)  und Harald Eckert (1. Vorsitzender der
Dr. Eva Umlauf (Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz), Dieter Reiter (Münchner Oberbürgermeister), Dr. Charlotte Knobloch (Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde) und Harald Eckert (1. Vorsitzender der "Initiative 27. Januar e.V.") (v.l.) nahmen neben zahlreichen Gästen an der Gedenkveranstaltung teil

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