Tätigkeitsbericht

Tätigkeitsbericht

Gemäß der Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 29. Oktober 2001 gehört der Tätigkeitsbericht zu den Dienstpflichten der staatlichen Beratungsfachkräfte, also der Schulpsychologen/innen und Beratungslehrkräfte.

Um die aus der Praxis gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen sinnvoll zu nutzen, sind im Rahmen der fachlichen Betreuung regelmäßige Erfahrungsberichte der Beratungsfachkräfte erforderlich und hilfreich.

Die statistische Auswertung aller Tätigkeitsberichte steht dann in anonymisierter Form der staatlichen Schulberatungsstelle sowie der zuständigen Schulaufsicht jeweils für ihren Zuständigkeitsbereich zur Verfügung. Nur für die Leiter der staatlichen Schulberatungsstelle sind die Berichte der Beratungsfachkräfte ihres Zuständigkeitsbereichs vollständig einsehbar.

Tätigkeitsberichte sind ebenso wichtige Grundlagen für die Bewertung der Beratungstätigkeit im Hinblick auf die dienstliche Beurteilung der Beamten. Der Tätigkeitsbericht ist Gegenstand eines Gesprächs des Dienstvorgesetzten mit der jeweiligen Beratungslehrkraft bzw. dem Schulpsychologen. Nur so kann die Tätigkeit als Beratungslehrer oder Schulpsychologe in der Gesamtheit richtig zur Darstellung kommen.

Rechtliche Grundlage

KMS III.6 – 5 S 4305 – 6.69 540 vom 26.7.2010:

"... Der gemäß Bekanntmachung Nr. VI/9-S4305-6/40 922 vom 29. Oktober 2001 zur Schulberatung in Bayern (KWMBl I Nr. 22/2001) verpflichtend zu erstellende Bericht wird nun von den Beratungsfachkräften jährlich innerhalb des Zeitraums 1. August bis 30. September ausschließlich elektronisch in eine Datenbank eingegeben und zusätzlich ein Ausdruck des so erstellten Berichts wie gewohnt in Papierform dem Dienstvorgesetzten vorgelegt.
Dabei wird vorausgesetzt, dass jede Beratungsfachkraft über einen Internetzugang und eine E-Mail-Adresse verfügt..."

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