EU-Programm Erasmus+ für Bildung, Jugend und Sport

In Europa die transnationale Zusammenarbeit im Bildungsbereich stärken
In Europa die transnationale Zusammenarbeit im Bildungsbereich stärken

Aktuelle Hinweise

Aufruf zur Akkreditierung für die neue Programmgeneration Erasmus+ (2021-2027)

Die EU-Kommission hat am 28. Mai 2020 den Aufruf für eine Akkreditierung in der Leitaktion 1 des Nachfolgeprogramms von Erasmus+ ab 2021 veröffentlicht. Eine erfolgreiche Akkreditierung kann dabei als Eintrittskarte für eine Mitgliedschaft im neuen Programm verstanden werden, die es Einrichtungen ermöglicht, jährlich in einem vereinfachten Verfahren Mittel für europäische Mobilitätsmaßnahmen zu beantragen. Das Antragsformular zur Akkreditierung ist seit dem 18. Juni 2020 veröffentlicht, zentral ist dabei ein so genannter „Erasmusplan“ mit Zielen zur strategischen Weiterentwicklung der Institution. Neu im Schulbereich ist die Möglichkeit, auch einzelne Schülerinnen und Schüler oder Schülergruppen über die Leitaktion 1 an Partnereinrichtungen zu entsenden. Dies ersetzt weitgehend das Format der bisherigen Schulpartnerschaften (Leitaktion 2). Im Bereich „Schulbildung“ berät Sie am ISB hierzu die Referentin für Erasmus+, Frau IRin Kathrin Schwendner.

Berufliche Schulen (aller Art), die bisher auch im Bereich „Schulbildung“ antragsberechtigt waren, können sich in der neuen Programmgeneration ausschließlich für den Bereich „Berufsbildung" akkreditieren lassen und stellen ihren Antrag über die Nationale Agentur beim BIBB. Am ISB berät Sie hierzu der Referent für Erasmus+ Berufsbildung, Herr StD Stephan Plichta.

Der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für Erasmus+ im Schulbereich stellt auf seiner Seite Informationsmaterialien zum Nachfolgeprogramm ab 2021 und zur Akkreditierung für allgemeinbildende Schulen bereit.
Der Antragstermin ist der 29. Oktober 2020.

Erasmus + KA1: Informationen zu Stornierungen in Zusammenhang mit COVID-19

Die aktuelle Lage zur Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 ändert sich täglich. Dies hat natürlich auch große Auswirkungen auf die Durchführung der Erasmus+ Maßnahmen und viele Mobilitäten im Rahmen der Projekte wurden bereits abgesagt.

Wenn in Ihrem Projekt Mobilitäten nicht durchgeführt werden können / konnten und Stornokosten entstanden sind (Fahrtkosten, Hotelkosten, ggf. Kursgebühr), kann die Nationale Agentur im Zusammenhang mit dem Corona-Virus prüfen, ob der Grundsatz der „höheren Gewalt“ angewendet werden kann. Dieser ermöglicht es, hierdurch entstandene Kosten bis zur maximal bewilligten Fördersumme Ihrer Zuschussvereinbarung geltend zu machen.

Damit die Nationale Agentur prüfen kann, ob Zuschüsse anerkannt werden können, benötigen sie von Ihrer Seite folgende Unterlagen, die Sie der Nationalen Agentur möglichst bald schriftlich oder als Scan an eine E-Mail angehängt zukommen lassen:

  • Ein von der Schulleitung unterzeichnetes Schreiben, in dem die Umstände der Absage kurz erläutert werden.

  • Das Schreiben des Kursanbieters oder der Partnerschule, in dem mitgeteilt wird, dass der Kurs oder das Treffen abgesagt wird (falls zutreffend).

  • Nachweis der entstandenen Kosten:

    • für Fahrtkosten: Nachweis über Buchung / Zahlung der Reise und der Nachweis, dass Kosten (bzw. welche Kosten) nicht erstattet werden konnten (z. B. Erläuterung der Stornierungsmodalitäten auf der Buchungsbestätigung; keine Rückerstattung aus einer Reiserücktrittsversicherung).

    • Aufenthaltskosten: Kosten für Unterkunftsbuchung sowie der Nachweis, dass eine kostenfreie Stornierung nicht möglich war und keine Rückerstattung aus einer Reiserücktrittsversicherung erfolgte.

    • Kursgebühr: Kosten für die Kursbuchung sowie der Nachweis, dass eine kostenfreie Stornierung nicht möglich war (falls zutreffend).

Die Erstattung von Stornokosten erfolgt aus dem vertraglich gewährten Gesamtzuschuss, d.h. es werden dadurch Mittel verbraucht. Eine nachträgliche Erhöhung dieses Zuschusses, z.B. um die stornierte Mobilität später nachzuholen, ist nicht möglich. Bitte beachten Sie auch, dass Sie der Nationalen Agentur Rückerstattungen, die zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, unverzüglich mitteilen sollten.

Die Abrechnung der ausgefallenen Mobilität/en erfolgt im Rahmen der Abschlussberichterstattung.

Bitte kennzeichnen Sie die ausgefallene/n Mobilität/en im Mobility Tool mit dem Häkchen „Höhere Gewalt“ und geben Sie eine Erläuterung im dazugehörigen Textfeld.

 

Verlängerung des Projekts über die bisherige maximale Projektdauer von 24 Monaten hinaus

Bislang konnten die zahlreichen Anfragen diesbezüglich nicht genehmigt werden. Die EU-Kommission hat jedoch nun auf die besondere Situation reagiert und die Möglichkeit einer Verlängerung auch über 24 Monate hinaus eröffnet. Hierbei ist zu beachten, dass diese Verlängerung maximal 12 Monate betragen darf und Projekte der Antragsrunde 2018 maximal bis zum 30.12.2021 und Projekte der Antragsrunde 2019 maximal bis zum 30.12.2022 dauern dürfen. Antragsstellerinnen und Antragssteller aus dem Bereich der beruflichen Bildung
wenden sich diesbezüglich via E-Mail an die zuständigen Ansprechpersonen
bei der NA beim BIBB.

Für Projektträgerinnen und Projektträger aus dem schulischen Bereich ist die Verlängerung mit einem Änderungsformular zu beantragen:

https://www.kmk-pad.org/programme/erasmusplus/leitaktion-1-fortbildung/durchfuehrung/aenderungen.html

Die Ansprechpersonen für Fragen hierzu bzw. für die Zusendung der Unterlagen im Falle einer Stornierung ist die für Sie zuständige Sachbearbeitung in der Leitaktion 1:

https://www.kmk-pad.org/programme/erasmusplus/beratung.html

Erasmus+ KA2: Informationen zu Stornierungen von Projektmobilitäten in Zusammenhang mit COVID-19

Die Lage zur Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 ändert sich täglich. Dies hat natürlich auch große Auswirkungen auf die Durchführung von Erasmus+ Maßnahmen. Viele Mobilitäten und Projekttreffen wurden bereits abgesagt.

Wenn in Ihrem Projekt Mobilitäten und Projekttreffen aufgrund des Corona-Virus nicht durchgeführt werden können / konnten und Ihrer Schule Stornokosten entstanden sind (Fahrtkosten, Hotelkosten), kann die Nationale Agentur prüfen, ob der Grundsatz der „höheren Gewalt“ angewendet werden kann. Dieser ermöglicht es, entstandene Kosten im Rahmen Ihres genehmigten Projektbudgets geltend zu machen.

Damit die Nationale Agentur prüfen kann, ob Zuschüsse anerkannt werden können, benötigen sie von Ihrer Seite folgende Unterlagen, die Sie der Nationalen Agentur möglichst bald per Post oder als Scan an eine E-Mail angehängt zukommen lassen:

  • Ein von der Schulleitung unterzeichnetes Schreiben, in dem die Umstände der Absage der Mobilität kurz erläutert werden bzw. falls zutreffend, das Absageschreiben der gastgebenden Schule.

  • Nachweis der entstandenen Kosten:

    • Für Fahrtkosten: Nachweis über Buchung / Zahlung der Reise.

    • Aufenthaltskosten: Kosten für die Unterkunft.

    • Darüber hinaus der Nachweis, dass Kosten (bzw. welche Kosten) nicht erstattet werden konnten (z. B. Erläuterung der Stornierungsmodalitäten; keine Rückerstattung aus einer Reiserücktrittsversicherung). Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Virus-Pandemie in vielen Fällen auch Kostenerstattungen erfolgen können, obwohl solche auf den ursprünglichen Buchungsnachweisen ausgeschlossen sind (z.B. Deutsche Bahn). Wir bitten Sie, dies für Ihre jeweilige Situation zu überprüfen und weisen Sie darauf hin, dass Sie verpflichtet sind, die Kosten so gering wie möglich zu halten.

Die Erstattung von Stornokosten erfolgt aus dem vertraglich gewährten Gesamtzuschuss, d.h. es werden dadurch Mittel verbraucht. Eine nachträgliche Erhöhung dieses Zuschusses ist nicht möglich. Bitte beachten Sie auch, dass Sie der Nationalen Agentur Rückerstattungen, die zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, unverzüglich mitteilen müssen.

Die Abrechnung der ausgefallenen Mobilität/en erfolgt im Rahmen der Abschlussberichterstattung.

Bitte kennzeichnen Sie die ausgefallene/n Mobilität/en im Mobility Tool mit dem Häkchen „Höhere Gewalt“ und geben Sie eine Erläuterung im dazugehörigen Textfeld.

 

Verlängerung des Projekts über die bisherige maximale Projektdauer hinaus

Grundsätzlich sind Projektverlängerungen möglich. Bitte beachten Sie, dass eine Verlängerung über die maximale Dauer von 36 Monaten nicht möglich ist. Die Höhe des Zuschusses ändert sich aufgrund einer Verlängerung nicht.

Antragsstellerinnen und Antragssteller aus dem Bereich der beruflichen Bildung
wenden sich diesbezüglich via E-Mail an die zuständigen Ansprechpersonen
bei der NA beim BIBB
. Antragsstellerinnen und Antragssteller aus dem Bereich der schulischen Bildung beachten bitte die nachfolgenden Informationen:

Bevor Sie eine Projektverlängerung beantragen, prüfen Sie, ob eine Verlängerung über die ursprüngliche Projektlaufzeit bzw. das Schuljahr hinaus tatsächlich für alle Partner sinnvoll ist und Mobilitäten realistisch betrachtet nachgeholt werden können. Gegebenenfalls können Sie im Nachfolgeprogramm ab 2021 einen neuen Antrag auf Projektförderung stellen.

Folgende Projektverlängerungen sind möglich:

- Koordinierungsschulen

  • Rahmenbedingungen: Projekte 2018 und 2019 können Ihre Projektlaufzeit bis zu maximal sechs Monaten verlängern. Spätestes Projektende muss der 31.08.2021 (für in 2018 beginnende Projekte) bzw. der 31.08.2022 (für in 2019 beginnende Projekte) sein.

  • Die NA-PAD wird Anträge auf Projektverlängerungen in allen Fällen genehmigen, bitte halten Sie zeitnah Kontakt mit Ihren Partnerschulen, die ihrerseits eine Verlängerung bei ihren Nationalen Agenturen beantragen müssen.

- Partnerschulen

  • Voraussetzung für eine Verlängerung ist zunächst der entsprechende Antrag der koordinierenden Schule bei ihrer zuständigen Nationalen Agentur. Sofern die Zustimmung der koordinierenden Nationalen Agentur bei uns vorliegt und diese Ihren Antrag auf Projektverlängerung erhalten haben, kann sie Ihren Verlängerungsantrag nach den folgenden Rahmenbedingungen genehmigen:

    • Projekte 2018 und 2019 können Ihre Projektlaufzeit bis zu maximal sechs Monaten verlängern. Spätestes Projektende muss der 31.08.2021 (für in 2018 beginnende Projekte) bzw. der 31.08.2022 (für in 2019 beginnende Projekte) sein.

    • Die Verlängerung ist sowohl von Koordinierungsschulen als auch Partnerschulen auf dem Änderungsformular (Änderung ohne Auswirkung auf das Budget) zu beantragen:

https://www.kmk-pad.org/programme/erasmusplus/leitaktion-2-schulpartnerschaften/durchfuehrung/aenderungen.html

 

Ihr Ansprechpartner / Ihre Ansprechpartnerin für Fragen hierzu bzw. für die Zusendung der Unterlagen im Falle einer Stornierung ist die für Sie zuständige Sachbearbeitung in der Leitaktion 2:

https://www.kmk-pad.org/programme/erasmusplus/beratung.html

 

Erasmus+ und Brexit

Das Vereinigte Königreich tritt zum 31. Januar 2020 offiziell aus der Europäischen Union aus. Die Europäische Kommission hat in einem Überblick zusammengefasst, wie sich die Situation nach dem 31.01.2020 und bis zum Ende der vereinbarten Übergangsphase (31.12.2020) darstellt.

Für nähere Informationen zu den möglichen Folgen eines Brexits für das Programm Erasmus+ empfehlen wir Ihnen die Hinweise der Europäischen Union (Allgemeines sowie die Brexit-Notfallverordnung).

Erasmus+ Schulbildung (COMENIUS) und Erasmus+ Berufsbildung (LEONARDO)

Das integrierte EU-Programm Erasmus+ für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport fördert bis 2020 die transnationale Zusammenarbeit im Bildungsbereich. Das Programm soll die Kenntnis von und ein Verständnis für die Vielfalt der europäischen Kulturen und Sprachen fördern und bei jungen Menschen einen Beitrag zur Vertiefung des Gedankens einer aktiven europäischen Bürgerschaft leisten. An Erasmus+ nehmen die 28 EU-Mitgliedstaaten teil sowie einige weitere ausgewählte Partnerländer. Erasmus+ gliedert sich über alle Bildungsbereiche hinweg (Schulbildung, Berufliche Bildung, Hochschulbildung, Erwachsenenbildung) in drei Leitaktionen (sog. Key Actions) mit entsprechenden Antragsverfahren:

  • Leitaktion 1: Lernmobilität für Einzelpersonen
  • Leitaktion 2: Kooperation für Innovation und Austausch guter Praxis
  • Leitaktion 3: Unterstützung politischer Reformen

Förderangebote Erasmus+ Schulbildung (COMENIUS)

  • Unter Leitaktion 1 (Lernmobilität von Einzelpersonen) werden Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur Kompetenzerweiterung von Lehrkräften sowie weiterem pädagogischem Personal gefördert. Dazu gehören Hospitationen an Partnereinrichtungen, eigener Unterricht an Partnerschulen, Teilnahme an strukturierten Fortbildungskursen und Konferenzen. Mit nur einem Antrag wird ein Schulentwicklungsprojekt mit unterschiedlichen Zielen, Formaten und Inhalten geschnürt, das eine Dauer von 12 bis 24 Monaten hat. Der Antrag kann sowohl von einer einzelnen Schule als auch von einem Konsortialführer (für mehrere Einrichtungen) gestellt werden.
  • Unter Leitaktion 2 (Strategische Partnerschaften) werden Kooperationen von Bildungseinrichtungen verschiedener Länder gefördert. Im Bereich Schulbildung wird vor allem das Format Partnerschaften für den Schüleraustausch / Schulpartnerschaften unterstützt. Dieser Projekttyp ist fokussiert auf die Begegnung von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrkräften. In einer Schulpartnerschaft arbeiten zwei bis sechs Schulen aus mindestens zwei Programmländern über einen Zeitraum von 12 bis 24 Monaten (in Ausnahmefällen bis 36 Monate) zusammen an einem Projektziel.

Förderangebote Erasmus+ Berufsbildung (LEONARDO)

  • Unter Leitaktion 1 - Mobilität werden organisierte Lernaufenthalte im europäischen Ausland gefördert. Diese finden in Form von beruflichen Praktika, Ausbildungsabschnitten und Weiterbildungsmaßnahmen statt. Zielgruppe hierfür sind sowohl Bildungspersonal als auch Lernende aus dem Bereich der Berufsbildung. Zusätzlich  besteht für Personen des Bildungspersonals die Möglichkeit, Auslandsaufenthalte zum Lehren und Ausbilden zu absolvieren. Mit nur einem Antrag kann ein Mobilitätsprojekt mit unterschiedlichen Zielgruppen, Zielländern, Formaten und Inhalten auf den Weg gebracht werden, welches eine Dauer von 12 bis 24 Monaten haben kann.
  • Die Leitaktion 2 beschreibt die Förderstruktur der Strategischen Partnerschaften.  Dies sind länderübergreifende Kooperationsprojekte, die von mindestens drei Einrichtungen aus drei Programmländern durchgeführt werden. Man unterscheidet hier zwei Projektformen

Projekte zum Austausch guter Praxis
Projekte zur Unterstützung von Innovationen

Die Projektdauer ist abhängig von den Zielen und geplanten Aktivitäten des Projekts und kann zwischen 12 und 36 Monaten gewählt werden.  

Der Programmleitfaden 2020 informiert über die hierbei zur beachtenden inhaltliche Schwerpunkte („Prioritäten“, S. 102ff.) und Rahmenbedingungen des Programms sowie das Antragsverfahren. Er kann unter https://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/programme-guide/introduction/how-to-read-programme-guide_de abgerufen werden.

Die nächsten Antragstermine sind:

  • Leitaktion 1: Mittwoch, 5. Februar 2020, 12:00 Uhr mittags
  • Leitaktion 2: Donnerstag, 23. April 2020, 12:00 Uhr mittags

Antragsformular Erasmus+ Schulbildung (COMENIUS)

Die Online-Antragsformulare sind in der Regel mit mehrmonatigem zeitlichen Vorlauf zu den Antragsterminen über die Webseite des Pädagogischen Austauschdiensts (PAD, https://www.kmk-pad.org/programme/erasmusplus.html) zugänglich.

Antragsformular Erasmus+ Berufsbildung (LEONARDO)

Die Online-Antragsformulare sind in der Regel mit mehrmonatigem zeitlichen Vorlauf zu den Antragsterminen über die Webseite der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB, https://www.kmk-pad.org/programme/erasmusplus.html) zugänglich.

Alle online gestellten Anträge sind zeitgleich als Abdruck per E-Mail an das ISB zu senden. Dies gilt auch für Anträge, bei denen die Schule nur kooperierende Einrichtung ist und deshalb selbst keinen Antrag stellt.

Finanzielle Abwicklung

Wichtige Hinweise für staatliche Schulen

  • Ab dem 01.01.2020 ist ausschließlich das Landesamt für Schule für die finanzielle Abwicklung der Projekte zuständig.
  • Die Finanzhilfevereinbarung, die Sie nach erfolgreicher Antragstellung erhalten, müssen Sie direkt über das Landesamt für Schule an die für Sie zuständige Nationale Agentur schicken; für den Bereich Erasmus+ Schulbildung (COMENIUS) ist dies der Pädagogische Austauschdienst (PAD), für den Bereich Erasmus+ Berufsbildung (LEONARDO) die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA-BiBB).
  • Im Übrigen gelten die Hinweise im KMS I.5-5H1033.1b.52279 vom 07.07.2014 (siehe unten) unverändert fort.

FAQ-Liste zu Erasmus+ für staatliche Schulen

Informationsschreiben für staatliche Schulen (KMS Nr. I.5 - 5 H 1033 - 1b.52279 vom 07.07.2014)

Die Anlagen zu unten stehendem KMS (Hinweise für staatliche Schulen zur Antragsrunde 2014) stehen in aktualisierter Fassung zum Download unter den nachfolgenden Reitern zur Verfügung.

Komplementärmittel für Schülermobilitäten im Bereich LEONARDO

Schülerinnen und Schüler staatlicher beruflicher Schulen (Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachschulen, Fachakademien und Berufsoberschulen) können in den Genuss zusätzlicher Zuschüsse aus Haushaltsmitteln des Freistaates (sog. Komplementärmittel) kommen, wenn sie im Rahmen ihrer Ausbildung an einem Auslandsaufenthalt teilnehmen, der durch die Leitaktion 1 gefördert wird. Für Projekte, deren Kosten bereits zu mindestens 75% durch die EU erstattet werden, kann kein Antrag auf Komplementärmittel gestellt werden.

Für jeden durch die Nationale Agentur genehmigten Teilnehmer wird ein Förderbetrag festgelegt, der das Preisniveau des Ziellandes berücksichtigt. Die Zielländer werden dazu in drei verschiedene Ländergruppen eingeteilt, wobei sich die Einteilung an den Fördersätzen der Nationalen Agentur orientiert.

Derzeit gelten folgende Förderbeträge:

  • Ländergruppe A: 80,00 EUR
  • Ländergruppe B: 95,00 EUR
  • Ländergruppe C: 110,00 EUR

Bei Maßnahmen, die länger als drei Wochen dauern, kann dieser Zuschuss auf besonderen Antrag erhöht werden.

Antragstellung und Auszahlung:

Damit die Komplementärmittel gewährt werden können, muss die Schule vor Beginn des Auslandsaufenthalts einen Antrag bei Referat VI.1 des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus stellen. Diesem Antrag wird die Förderzusage der Nationalen Agentur beigefügt, in dem die genehmigte Fördersumme vermerkt ist.

Außerdem muss im Antrag angegeben werden, ob das Projekt in mehreren „Flows“ durchgeführt wird und wie viele Schüler jeweils zu welchem Zeitpunkt ins Ausland reisen werden. Es ist darauf zu achten, dass für jedes Kalenderjahr ein eigener Antrag gestellt werden muss, auch wenn sich die Förderzusage der Nationalen Agentur auf einen längeren Zeitraum bezieht.

Ist der Antrag förderfähig, bewilligt das Staatsministerium eine maximale Fördersumme, die der jeweils zuständigen Bezirksregierung zugewiesen wird. Die Antrag stellende Schule wird hierüber informiert. Gegebenenfalls kann die Regierung der Schule vorab eine Abschlagszahlung zur Verfügung stellen.

Nach Abschluss der Maßnahme reicht die Schule die maßgeblichen Kostennachweise zusammen mit der Förderzusage der Nationalen Agentur beim Bayerischen Landesamt für Schule (LAS) ein. Die endgültige Auszahlung der Mittel erfolgt durch das LAS.

Sollte wegen größerer Nachfrage die Gefahr bestehen, dass das vorhandene Budget vorzeitig ausgeschöpft wird, behält sich das Staatsministerium vor, die Pauschalbeträge anzupassen.

Das ISB bietet Ihnen ein umfangreiches Informations- und Beratungsangebot. Hierzu zählen u. a. die individuelle Beratung oder auch Informationsmaterialien zu zentralen Themen der Antragstellung und Projektumsetzung – speziell für staatliche bayerische Schulen. Zudem werden regelmäßig Fortbildungen angeboten, beispielsweise zur Antragstellung oder zum Projektmanagement.

Ansprechpartner

Ansprechpartner am ISB für Erasmus+ Schulbildung (COMENIUS)

Lin Kathrin Schwendner
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
Schellingstraße 155
80797 München
Tel.: 089/2170-2244

E-Mail: comenius@isb.bayern.de
Internet: https://www.erasmusplus.bayern.de/kontakt/

Ansprechpartner am ISB für Erasmus+ Berufsbildung (LEONARDO)

StD Stephan Plichta
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
Schellingstraße 155
80797 München
Tel.: 089/2170-2220
Fax: 089/2170-2205
E-Mail: stephan.plichta@isb.bayern.de
Internet: https://www.erasmusplus.bayern.de/kontakt/

Aktuelle Informationen finden Sie auch auf der Webseite www.eu-bildungsprogramme.info. Dort können Sie auch den COMENIUS- bzw. LEONARDO-Newsletter abonnieren.

Zudem finden Sie auf der Webseite die Kontaktdaten der bayerischen Moderatorinnen und Moderatoren für Erasmus+ Schulbildung bzw. der bayerischen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Erasmus+ Berufsbildung, Lehrkräfte mit Erasmus+ Erfahrung, an die Sie sich ebenfalls mit Ihren Fragen wenden können.

Auch die Nationalen Agenturen informieren und beraten Sie gerne.

Informations- und Beratungsangebot des PAD (Erasmus+ Schulbildung)

Beratung zu Erasmus+ Schulbildung erhalten Sie an Wochentagen von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:30 Uhr unter der kostenfreien Servicenummer 0800 372 76 87 bzw. per Mail erasmusplus-schulbildung@kmk.org. Zudem gibt es für beide Leitaktionen länderspezifische Ansprechpersonen, deren Kontaktdaten Sie unter https://www.kmk-pad.org/programme/erasmusplus/beratung.html finden.

Auf der Webseite des PAD steht ein Projektskizzenformular für Schulpartnerschaften und Konsortialprojekte zur Verfügung, auf dessen Grundlage Schulen zum Thema Erasmus+-Schulpartnerschaft beraten werden: https://www.kmk-pad.org/aktuelles/artikelansicht/die-beste-vorbereitung-fuer-ihr-erasmus-projekt-2019.html.

Wenn Sie über Neuerungen auf dem Laufenden gehalten werden wollen, könne Sie sich auf den Seiten des PAD für den Erasmus+-Newsletter registrieren: https://www.kmk-pad.org/service/newsletter.html.

Ebenso können Sie dort ein Faltblatt herunterladen, das über Antragsmöglichkeiten für Schulpartnerschaften und Lehrerfortbildungen informiert und in dem erläutert wird, warum sich Erasmus+-Projekte für Ihre Schule lohnen: https://www.kmk-pad.org/service/publikationen/erasmus.html.

Informations- und Beratungsangebot der NA-BIBB (Erasmus+ Berufsbildung)

Auf der Homepage der NA beim BIBB (www.na-bibb.de) finden Sie alle notwendigen Unterlagen, die für eine Projektumsetzung notwendig sind. Hier können Sie sich auch für den Newsletter registrieren, der Sie über aktuelle Informationen und Neuerungen, beispielsweise zu Fortbildungen und Kontaktseminaren, informiert.

Weiterhin besteht die Möglichkeit einer telefonischen Beratung. Termine und Telefonnummern entnehmen Sie bitte ebenfalls der Homepage der NA beim BIBB (www.na-bibb.de --> Erasmus+ Berufsbildung --> Mobilität Beratung oder Strategische Partnerschaften Beratung).

Einen sehr guten Überblick zum Einstieg in die Leitaktion 1 – Mobilität erhalten Sie über das Handbuch „Mobilität machen – Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung erfolgreich durchführen“, welches von der NA beim BIBB digital zur Verfügung gestellt wird.

eTwinning

Logo der Aktion eTwinning

eTwinning ist Teil des EU-Programms Erasmus+ für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. eTwinning fördert den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der schulischen Bildung in einem mehrsprachigen Kontext. Mit eTwinning werden europaweit verschiedene Unterrichtsprojekte in einem geschützten virtuellen Klassenraum durchgeführt und der Austausch zwischen Lehrkräften in Europa unterstützt. Außerdem hält eTwinning unterschiedliche Fortbildungsangebote bereit.

Lehrkräfte aller Schulformen, -fächer und Jahrgangsstufen können gemeinsam mit ihrer Klasse an Projekten im geschützten, virtuellen Klassenraum "TwinSpace" arbeiten. Wer bereits eine Partnerschule hat, kann den Kontakt per Internet vertiefen. Wer eine neue Partnerschule sucht, kann Kontakt mit einer passenden Schule in den 36 teilnehmenden Ländern Europas aufnehmen. Über eTwinning Plus können ausgewählte Schulen aus weiteren Ländern der europäischen Nachbarschaft teilnehmen. Die Teilnahme erfolgt für alle Beteiligten kostenlos, unbürokratisch und einfach. Voraussetzung ist lediglich die Anmeldung unter  www.etwinning.net.

In Deutschland wird eTwinning vom PAD als zuständiger Nationaler Koordinierungsstelle verwaltet.

Ansprechpartner

eTwinning - Ansprechpartner im PAD

Kontakt:

Pädagogischer Austauschdienst (PAD)
des Sekretariats der Kultusministerkonferenz
Graurheindorfer Straße 157
53117 Bonn

Beratung: 0800-389466464
E-Mail: etwinning@kmk.org
Internet: www.etwinning.de

eTwinning - Ansprechpartner im ISB

Für bayerische Schulen stehen die Referenten im ISB als Ansprechpartner zur Verfügung:

Lin Kathrin Schwendner
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
Schellingstraße 155
80797 München
Tel.: 089/2170-2244

E-Mail: comenius@isb.bayern.de
Internet: www.eu-bildungsprogramme.info

StD Stephan Plichta
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
Schellingstraße 155
80797 München
Tel.: 089 2170 2220

E-Mail: stephan.plichta@isb.bayern.de

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