Gruppenfoto mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Landeswettbewerbs Alte Sprache im Jahr 2026
Außergewöhnliches Sprachgefühl und fachliches Know-how: Die Preisträgerinnen und Preisträger im Landeswettbewerb Alte Sprachen ©Alexandra Beier

Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Mutter ehrt die Finalistinnen und Finalisten beim Landeswettbewerb Alte Sprachen.

Den sprichwörtlichen Lorbeerkranz haben sich die zehn Finalistinnen und Finalisten des Landeswettbewerbs Alte Sprachen redlich verdient: Mit beeindruckender sprachlicher Präzision, fundierter Fachkenntnis und besonderer Kreativität erzielten sie herausragende Leistungen in Latein und Griechisch und setzten sich damit in drei anspruchsvollen Wettbewerbsrunden gegen zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Bayern durch. Für diesen außergewöhnlichen Erfolg übereichte der Leiter der Gymnasialabteilung, Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Mutter ihnen am heutigen Dienstag im ehrwürdigen Ambiente des Alten Ministergangs im Bayerischen Kultusministerium ihre Urkunden.

Auch Kultusministerin Anna Stolz zeigte sich beeindruckt von den Spitzenleistungen: „Was für ein großartiger Erfolg! Meinen herzlichen Glückwunsch an unsere diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger! Sie haben nicht nur ihr außergewöhnliches Sprachgefühl und ihr fachliches Know-how unter Beweis gestellt, sondern auch gezeigt, wie topaktuell und lebendig die Alten Sprachen bis heute sind. Latein und Griechisch sind der Schlüssel zu einer Welt, die uns bis heute prägt. Wer antike Texte erschließt, gewinnt neue Perspektiven auf Geschichte, Gesellschaft und Gegenwart – und so auch immer für das eigene Denken. Eine Erfahrung, die weit über den Unterricht hinausreicht und junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung unglaublich bereichert.“

Neben den Urkunden dürfen sich die Siegerinnen und Sieger über attraktive Buchpreise sowie ein Preisgeld freuen. Auf die drei Landessiegerinnen und Landessieger wartet ein besonderes Highlight: Sie werden der Studienstiftung des Deutschen Volkes zur Aufnahme vorgeschlagen.

Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Mutter beglückwünschte die Abiturientinnen und Abiturienten: „Der Landeswettbewerb Alte Sprachen zeigt eindrucksvoll: Latein und Griechisch sind faszinierende Fächer – die Begeisterung dafür ist in den Wettbewerbsbeiträgen deutlich spürbar. Gerade in Zeiten von KI und Informationsflut stärkt humanistische Bildung die Fähigkeit, kritisch zu denken und Orientierung zu gewinnen. Unsere Finalistinnen und Finalisten haben in drei anspruchsvollen Wettbewerbsrunden eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie sicher sie die Alten Sprachen beherrschen, und dabei beeindruckende Brücken in die Gegenwart geschlagen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung!

Als Landessiegerinnen und Landessieger 2026 wurden ausgezeichnet:

  • Ellen Disch, Melanchton-Gymnasium Nürnberg
  • Anna Hartl, Gymnasium bei St. Stephan Augsburg
  • Simon Reichl, Gymnasium Markt Indersdorf

Als weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Finalrunde wurden ebenfalls ausgezeichnet (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Theresa Knoll, Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen
  • Johannes Megele, Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg
  • Marius Mutsch, Wirsberg-Gymnasium Würzburg
  • Michael Nathrath, Karlsgymnasium München
  • Hannah Neubauer, Wilhelmsgymnasium München
  • Christoph Schaller, Karlsgymnasium München
  • Emma Steiger, Mariengymnasium Regensburg

Der Wettbewerb findet in den Jahrgangsstufen 12 und 13 des bayerischen Gymnasiums statt. Insgesamt beteiligten sich über 1000 Oberstufenschülerinnen und -schüler an der aktuellen 38. Wettbewerbsrunde – so viele wie noch nie. Der Landeswettbewerb wird traditionell von der Elisabeth-J.-Saal-Stiftung in Kooperation mit dem Kultusministerium durchgeführt. Die Stiftung hat sich die Förderung der humanistischen Bildung zum Ziel gesetzt und unterstützt besonders begabte Nachwuchstalente in den Alten Sprachen z. B. mit einem jährlichen Rhetorikseminar oder verleiht Anerkennungspreise für herausragende W-Seminararbeiten in den Fächern Latein und Griechisch.

Stand: 29. Juni 2026

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