Die beiden Siegerinnen im Bundesfinale von "Jugend debattiert." Rechts: Theresa Schneider aus Bayern
Die beiden Siegerinnen im Bundesfinale. Rechts: Theresa Schneider aus Bayern ©Bjoern-Arne Eisermannn

Kultusministerin Anna Stolz gratuliert Theresa Schneider vom Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg zum sensationellen Erfolg.

Überzeugende Argumente, solides Fachwissen und eine überragende Gesprächsfähigkeit – mit diesen Stärken ließ die Aschaffenburger Schülerin Theresa Schneider beim Bundesfinale des Schülerwettbewerbs „Jugend debattiert“, das am vergangenen Samstag in Berlin stattfand, die Konkurrenz hinter sich. In der Altersgruppe I der Jahrgangsstufen 8 bis 10 argumentierte sie überaus fundiert und rhetorisch brillant für das „Verbot von Influencer-Tätigkeiten für Kinder und Jugendliche“, was auch die Jury begeisterte, der u.a. die Journalistin Sandra Maischberger angehörte.

Kultusministerin Anna Stolz gratuliert Theresa Schneider zur Spitzenleistung: „Wer so überzeugend debattiert, zeigt, wie lebendig Demokratie sein kann. Theresa Schneider hat nicht nur klug und schlagfertig argumentiert, sondern ihre Gedanken auf den Punkt gebracht und sich gleichzeitig offen für andere Standpunkte gezeigt. Das macht eine gute Debatte aus. Meinen herzlichen Glückwunsch zu diesem beeindruckenden Erfolg! Bayern kann stolz auf eine so starke junge Debattantin sein!“

Theresa Schneider hatte sich nach ihrem Sieg im Landesfinale von „Jugend debattiert“ am 20. April 2026 im Bayerischen Landtag für den Bundeswettbewerb in Berlin qualifiziert.

Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „Jugend debattiert“

Der Wettbewerb „Jugend debattiert“ findet auf Schul-, Regional-, Landes- und Bundesebene statt. Bei den Altersgruppen gibt es zwei Aufteilungen: Altersgruppe I in der 8. mit 10. Jahrgangsstufe, Altersgruppe II in der 11. mit 13. Jahrgangsstufe. Bei den Debatten treten jeweils zwei Pro- und Contra-Redner gegeneinander an. Jede Debatte dauert insgesamt 24 Minuten. In der Eröffnungsrunde hat jeder der vier Teilnehmer zwei Minuten Zeit, um seinen Standpunkt deutlich zu machen. Einer freien Aussprache von insgesamt zwölf Minuten Dauer schließen sich vier Schlussworte von je einer Minute an. Die Jury achtet bei ihrer Bewertung auf die Sachkenntnis, das Ausdrucksvermögen, die Gesprächsfähigkeit und die Überzeugungskraft der Redner. In Bayern nahmen in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler aus 142 Schulen an dem Wettbewerb teil.

„Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Gemeinnützige Hertie Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung. Der Landeswettbewerb in Bayern wird durch Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus finanziert und durch den Bayerischen Landtag unterstützt.

Weitere Informationen sowie Fotos vom Bundesfinale von Jugend debattiert 2026

finden Sie unter https://www.jugend-debattiert.de und Jugend debattiert: Bundesfinale 2026

Stand: 19. Juni 2026

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    Klug, schlagfertig, überzeugend – Bayerische Schülerin holt Bundessieg bei „Jugend debattiert“