Kinder forschen
Gemeinsam kreativ werden ©Syda Productions-stock.adobe.com

Große Ideen entstehen oft in kleinen Laboren. In der Universität Regensburg wurden die besten Nachwuchsforscherinnen und -forscher beim Landesfinale von „Jugend forscht junior“ ausgezeichnet.

Insgesamt acht Projektgruppen durften die begehrte Auszeichnung für ihre herausragenden Leistungen in Empfang nehmen.

Kultusministerin Anna Stolz gratulierte zu den Spitzenleistungen: „Wer so jung schon so viel Neugier und Engagement zeigt, der kann Großes bewegen! Bayern kann wirklich stolz auf seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von morgen sein. Sie sind beim Wettbewerb „Jugend forscht junior“ auch in diesem Jahr einmal mehr über sich hinausgewachsen und haben bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Dies ist ein großer Verdienst der Lehrkräfte, die die Schülerinnen und Schüler engagiert zum Tüfteln und Forschen motiviert haben – dafür danke ich Ihnen sehr!“

Am Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“ nahmen alle bayerischen Regionalsiegerinnen und Regionalsieger teil. Anders als bei „Jugend forscht“ gibt es hier kein Bundesfinale.

Hintergrundinformationen zum Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“

Bei „Jugend forscht junior“ handelt es sich um die Juniorsparte des Wettbewerbs „Jugend forscht“. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die mindestens die 4. Jahrgangsstufe besuchen und zum Zeitpunkt der Bewerbung maximal 14 Jahre alt sind. Das Motto des Wettbewerbs lautet: „Macht aus Fragen Antworten“. Hierzu konnten Einzel- oder Gruppenbeiträge (max. drei Mitglieder) in einem der sieben Fachgebiete „Arbeitswelt“, „Biologie“, „Chemie“, „Geo- und Raumwissenschaften“, „Mathematik/Informatik“ sowie „Physik“ und „Technik“ eingereicht werden. Die ausgezeichneten Landessiegerinnen und Landessieger können sich über Geld- und Sachpreise freuen. Das Bayerische Kultusministerium möchte den Forschergeist der Schülerinnen und Schüler wecken und unterstützt die Wettbewerbsrunden in Bayern sowohl personell als auch finanziell.

Die Landessiegerinnen und Landessieger „Jugend forscht junior 2025“:

Arbeitswelt

AI MediCheck – Tablettenerkennung mit KI

Anton Krumbholz vom Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach

Biologie

SaSa – Sauberer Sand?

Clara Proksch vom Maximiliansgymnasium München

Chemie

Warum ist unser Gemüse bunt?

Hanna Panhans und Elena Leyerer vom Gymnasium Ernestinum Coburg

Geo- und Raumwissenschaften

Der Gartenpass – Schlüssel zum klimafreundlichen Garten und guter Bodenqualität

Luke Schröder vom Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen an der Ilm

Mathematik/Informatik

Mikroprozessorentwurf mit Softwareunterstützung

Malte Rauschenbach vom Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben

Physik

Air muscle

Sophia Sitte und Lilith Uphoff vom Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim

Technik

433 MHz Heimsprechanlage

Thomas Hille vom Ruperti-Gymnasium Mühldorf am Inn

Sonderpreis der Bayerischen Staatsministerin für Unterricht und Kultus für das beste interdisziplinäre Projekt

Kitchen Compass

Timo Link von der Privaten staatl. anerkannten Tilly-Realschule Ingolstadt

Detaillierte Informationen zu den Projekten des Landeswettbewerbs sowie Bilder der Preisverleihung sind in Kürze auf der bayerischen Homepage des Wettbewerbs Jugend forscht junior - Stiftung Jugend forscht e. V. verfügbar.

Stand: 24. April 2025

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    Forschen wie die Großen!