Hans-Leipelt-Schule Donauwörth erhält begehrte Auszeichnung beim Deutschen Schulpreis 2026
Der Jubel war riesig, als am heutigen Dienstag bei der feierlichen Preisverleihung in Berlin im Beisein von Bundeskanzler Friedrich Merz offiziell verkündet wurde: Die Hans-Leipelt-Schule Donauwörth (FOSBOS) erhält einen der fünf weiteren Preise des Deutschen Schulpreises 2026 und kann sich über ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro freuen.
„Ich gratuliere der gesamten Schulfamilie der Hans-Leipelt-Schule von ganzem Herzen zu dieser großartigen Auszeichnung beim Deutschen Schulpreis 2026! Sie beweist auf wunderbare Weise, was für eine enorme Dynamik entsteht, wenn eine Schule mutig neue Wege geht und Innovation mit echtem Teamgeist lebt. Hier wird mit ganz viel Leidenschaft und Engagement die Zukunft unserer jungen Menschen gestaltet. Dass in diesem Jahr einer der Deutschen Schulpreise nach Donauwörth ging und der Freistaat mit der Hans-Carossa-Grundschule Heining-Schalding, der Mittelschule Altdorf sowie den Nymphenburger Schulen in München gleich vier von insgesamt 15 Finalisten stellen konnte, unterstreicht einmal mehr die exzellente bayerische Bildungsqualität. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für so viel herausragenden Einsatz für unsere Schülerinnen und Schüler“, so Kultusministerin Anna Stolz.
Der Erfolg krönt die herausragende pädagogische Arbeit und die zukunftsweisende Schulkultur der Hans-Leipelt-Schule Donauwörth. Maßgeblich für die Auszeichnung war das schuleigene Entwicklungskonzept „HLSVision“, das auf eine gelungene Balance aus gezielten Fachimpulsen der Lehrkräfte und erweiterten Phasen für das eigenverantwortliche Arbeiten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen setzt. Strukturierte Wochenpläne bieten den Schülerinnen und Schülern den Freiraum, ihr individuelles Lerntempo zu entfalten und eigene Arbeitsmethoden zu vertiefen. Die Lehrkräfte begleiten diesen Prozess als persönliche Lerncoaches beratend und motivierend. Diese systematische und von der gesamten Schulfamilie getragene Begleitung fördert die Stärken jedes Einzelnen und sichert bestmögliche Unterstützung. Darüber hinaus beeindruckte die Expertenjury der professionelle sowie wertschätzende Umgang mit Heterogenität: Die Schule führt rund 620 Jugendliche mit höchst unterschiedlichen biografischen sowie schulischen Voraussetzungen erfolgreich zum Fachabitur bzw. zur fachgebundenen und allgemeinen Hochschulreife. Neben dieser vorbildlich gelebten Bildungsgerechtigkeit würdigten die Juroren in den sechs zentralen Qualitätsbereichen die ausgeprägte Innovationskraft der Bildungseinrichtung.
Der Hauptpreis des Deutschen Schulpreises 2026 ging an die Bertha-von-Suttner-Schule Mörfelden-Walldorf in Hessen.
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Hintergrundinformationen zum Deutschen Schulpreis
Der Deutsche Schulpreis wird seit 2006 von der Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit der Heidehof Stiftung vergeben und feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Er blickt auf zwei Jahrzehnte erfolgreicher Schul- und Unterrichtsentwicklung zurück. Die Auswahl erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren mit 87 Bewerberschulen durch eine Jury mit rund 50 Expertinnen und Experten aus Bildungswissenschaft, Schulpraxis und Bildungsverwaltung. Juryteams besuchten alle 20 Schulen, die für die engere Auswahl vorgesehen waren, um sich vor Ort ein umfassendes Bild zu machen. Es wurden Gespräche mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern geführt, Schulprojekte gesichtet und Unterrichtshospitationen durchgeführt. Die Jury bewertete dabei sechs Qualitätsbereiche: „Unterrichtsqualität“, „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Verantwortung“, „Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner“ sowie „Schule als lernende Institution“. 15 Schulen schafften es schließlich ins Finale.
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Stand: 29. September 2026