Aktuelles Schuljahr 2023/2024

So sieht es gerade aus: Unterrichtsversorgung im aktuellen Schuljahr

Zum Start des Schuljahres 2023/24 begann für rund 1,70 Millionen Schülerinnen und Schüler in Bayern sowie ihre Lehrkräfte der Unterricht. Damit ist die Schülerzahl im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen – insbesondere an den Grund- und Mittelschulen im Freistaat, wo in diesem Schuljahr 2023/24 rund 26.000 Schülerinnen und Schüler mehr unterrichtet werden als im vergangenen Schuljahr.

Vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung der Unterrichtsversorgung

Durch die vorausschauende und passgenaue Umsetzung vielfältiger Maßnahmen konnte für das aktuelle Schuljahr 2023/24 eine solide Personalplanung auf einer tragfähigen Basis erfolgen.

Weiterhin bleiben die steigenden Schülerzahlen und die anhaltende, deutschlandweite Bewerberknappheit die größte Herausforderung. Daher hat der Freistaat seine Maßnahmen zur Sicherstellung der Unterrichtsversorgung erweitert.

So wurden

All dies ergänzt das Repertoire an bewährten Maßnahmen, mit denen der Freistaat Bayern bereits seit Jahren die Unterrichtsversorgung sicherstellt – wie etwa der Zweitqualifikation, freiwilligen und dienstrechtlichen Maßnahmen, die faktische Abschaffung des Numerus clausus für das Lehramt Grundschule oder die Einrichtung fünf neuer Lehrstühle für das Lehramt Sonderpädagogik.

Unterrichtsversorgung gelingt besser als im Vorjahr

Dieser umfassende, auch langfristig ausgerichtete Planungsansatz mit verschiedenen Einzelmaßnahmen hat sich bewährt. Aktuell profitiert der Freistaat zusätzlich davon, dass die letzten Corona-Sonderregelungen weggefallen sind und wieder mehr schwangere Lehrerinnen im unterrichtlich tätig sein können. Auch aus diesen Gründen gelingt die Unterrichtsversorgung im aktuellen Schuljahr besser als im Vergleichszeitraum des vergangenen Schuljahres.

Personalversorgung schulartübergreifend

  • Zum aktuellen Schuljahr konnten rund 3.700 Lehrkräfte (einschließlich Fachlehrkräfte) neu und grundsätzlich auf Planstelle eingestellt werden.
  • Wie in den Vorjahren kommen – insbesondere an den Grund- und Mittelschulen – Vertragskräfte hinzu, die z. B. für Aushilfsbedarfe eingesetzt werden. Die benötigten Vertragskapazitäten konnten zum ersten Unterrichtstag wie geplant zu 100% ausgeschöpft werden.
  • Abgesehen von einzelnen Fächerkombinationen herrscht in allen Schularten Volleinstellung, am Gymnasium konnten sogar mit Blick auf das neue G9 zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten geschaffen und so junge Lehrkräfte an den Freistaat Bayern gebunden werden. 
  • Insgesamt rund 4000 Personen werden ab diesem Schuljahr zu neuen Lehrkräften ausgebildet. Dabei stößt der Quereinstieg auf großes Interesse. Unter den 4000 Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern befinden sich über 600 zugelassene Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger.

Situation an den Schulen

  • Die Klassenstärken sind – trotz des Schülerzuwachses, trotz der Personalsituation – über alle Schularten hinweg betrachtet weiterhin stabil, teils sogar etwas gesunken.
  • Weiterhin besonders hohe Bedarfe verzeichnet der Freistaat an den Grund- und Mittelschulen, wo es gilt, 26.000 Schülerinnen und Schüler mehr als im Vorjahr zu unterrichten. Doch auch hier konnte ein guter Start in das Schuljahr 2023/24 gewährleistet werden. 
    • Das Unterrichtsbudget an Grund- und Mittelschulen wurde zum Schuljahresbeginn in vollem Umfang erfüllt. Dieses Budget umfasst alles, was zum ersten Schultag gebraucht wird.
    • Bedarfe, die nicht zwingend zum ersten Schultag benötigt werden, können die Regierungen aber – wenn nötig – auch erst zu einem späteren Zeitpunkt bedienen. Dieses flexible Budget umfasst beispielsweise – ähnlich wie in früheren Jahren – einen Teil der Mobilen Reserve, die damit nach und nach aufwächst, oder einen Puffer für den Fall, dass wegen steigenden Zuzugs weitere Deutschförderangebote für Migrantinnen und Migranten nötig werden. Gemessen am Gesamtstundenvolumen an Grund- und Mittelschulen umfasst dieses flexible Budget übrigens lediglich ca. 2 Prozent.

Darüber hinaus wurden umfangreiche Entlastungsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Mehr Informationen dazu finden Sie unter Maßnahmen.

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