Einstellungsmöglichkeiten für Fachlehrer

Informationen für Personen mit abgeschlossener Fachlehrerausbildung für berufliche Schulen

Allgemeines:
Eine Festeinstellung (Beamtenverhältnis, unbefristetes Beschäftigungsverhältnis) in den staatlichen Schuldienst erfolgt grundsätzlich zum Schulbeginn im September eines Jahres. Einstellungen erfolgen ausschließlich im Rahmen des Zuweisungsverfahrens entsprechend der im Rahmen der Internetausschreibung vom Vorjahr ausgeschriebenen Bedarfe an den Schulen sowie anhand der aktuellen Bedarfserhebung durch das Staatsministerium. Für die Abwicklung des Einstellungsverfahrens ist die jeweilige Bezirksregierung zuständig.

Der Bewerber muss die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen für eine Übernahme erfüllen. Eine Übernahme in den staatlichen Schuldienst scheidet auch bei Bestehen der Qualifikationsprüfung mit einer schlechteren Prüfungsnote von 3,50 aus. Ein Anspruch auf Übernahme besteht grundsätzlich nicht.

Voraussetzungen:
Unabdingbare Voraussetzung für die Einstellung in den staatlichen Schuldienst an beruflichen Schulen ist eine in Bayern erworbene oder durch das Bayerische Bildungsministerium festgestellte Befähigung für die Laufbahn der Fachlehrer.
Bewerber des bayerischen aktuellen Prüfungsjahrgangs bewerben sich über das Staatsinstitut anhand des Bewerbungsformblatts beim Staatsministerium. Bewerber aus früheren Prüfungsjahrgängen bzw. außerbayerische Bewerber bewerben sich direkt beim Staatsministerium unter Vorlage amtlich beglaubigter Prüfungszeugnisse und Lebenslauf.

Sonstiges:
Die Einstellung erfolgt bei Vorliegen der allgemeinen beamtenrechtlichen Voraussetzungen grundsätzlich im Beamtenverhältnis auf Probe.
Werden die Voraussetzungen für die Übernahme in das Beamtenverhältnis nicht erfüllt (z. B. Überschreitung der Altersgrenze, gesundheitliche Nichteignung), wird die Einstellung im Beschäftigungsverhältnis auf unbefristeten Arbeitsvertrag durchgeführt, wenn einer Verwendung als Lehrkraft im öffentlichen Schuldienst nichts entgegensteht. Bewerber, die bereits das 45. Lebensjahr vollendet haben, können aufgrund der in Bayern geltenden Höchstaltersgrenze für Verbeamtungen (Art. 23 Bayerisches Beamtengesetz) nicht mehr in ein Beamtenverhältnis berufen werden, es sei denn, dass die vorherige Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf vor der Vollendung des 45. Lebensjahres erfolgte und sich die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe unmittelbar daran anschließt, also ein unmittelbares Beschäftigungsverhältnis besteht. Andernfalls ist - bei Erfüllen der übrigen Einstellungsvoraussetzungen – eine Übernahme in den staatlichen Schuldienst im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses möglich.

Die Internetseiten der jeweiligen Regierungen

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