Informationen für Bewerber mit Zweitem Staatsexamen aus einem anderen Bundesland

Bewerber mit Zweiter Staatsprüfung eines anderen Bundeslandes können sich als sogenannte „Freie Bewerber“ zum Schuljahr 2018/2019 um eine Einstellung in den bayerischen Schuldienst an beruflichen Schulen bewerben. Eine Einstellung als Freier Bewerber ist nur einmal jährlich zum Schuljahresbeginn möglich.

Die Bewerber haben dafür Sorge zu tragen, dass sie ihren Dienst zum Mo, 10.September 2018 antreten können. Arbeitsverhältnisse bei einem privaten Arbeitgeber sind unter Wahrung der Kündigungsfristen ordnungsgemäß zu beenden. Stellenangebote, die Bewerbern gemacht werden, die über den 10. September 2018 hinaus rechtlich an einen privaten Arbeitgeber gebunden sind, sind ungültig.

Die Bewerbung kann nur dann berücksichtigt werden, wenn die Lehramtsbefähigung als Befähigung für das Lehramt an beruflichen Schulen in Bayern anerkannt werden kann. Der Antrag auf Anerkennung der Lehramtsbefähigung ist unter Vorlage der entsprechenden Unterlagen an das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Ref. VI.2, 80327 München zu richten.

Eine frühzeitige Antragstellung zur Anerkennung wird empfohlen. Es ist aber auch möglich, die Anerkennung zeitgleich mit den Bewerbungsunterlagen zu beantragen. Sofern das Zeugnis der 2. Staatsprüfung noch nicht vorliegt, kann die Anerkennung ggf. unter Vorbehalt in Aussicht gestellt werden. Mit der Inaussichtstellung bzw. Anerkennung der Lehramtsbefähigung durch das Staatsministerium ist jedoch keine Entscheidung auf Übernahme in den staatlichen Schuldienst an beruflichen Schulen verbunden.

Weitere Informationen

Bewerber mit weniger als 24 Monate Vorbereitungsdienst

Außerbayerische Bewerberinnen und Bewerbern mit Lehramtsausbildungen, die den Vereinbarungen der Kultusministerkonferenz entsprechen, werden in das reguläre Bewerbungsverfahren aufgenommen. Sofern die absolvierte Dauer des Vorbereitungsdienstes geringer als die in Bayern geforderten 24 Monate umfasst, sonst aber alle Voraussetzungen für eine Übernahme auf eine Planstelle erfüllt sind und das Bewerbungsverfahren (Leistungsgrundsatz etc.) erfolgreich durchlaufen wurde, werden sie zunächst in ein unbefristetes Angestelltenverhältnis übernommen. Nach einer Beschäftigungsdauer, die mindestens der Differenz der absolvierten Dauer des Vorbereitungsdienstes zu 24 Monaten entspricht, ist eine Übernahme ins Beamtenverhältnis möglich.

Wie funktioniert das Einstellungsverfahren an staatlichen beruflichen Schulen zum Schulhalbjahr 2018 und zum Schuljahr 2018/2019?

Einstellungen in den staatlichen Schuldienst an beruflichen Schulen zum Schulhalbjahr 2018 sowie zum Schuljahr 2018/2019 erfolgen sowohl im Rahmen des Direktbewerbungsverfahrens (Bewerbung unmittelbar auf ausgeschriebene Stellen an staatlichen beruflichen Schulen) als auch im Rahmen des Zuweisungsverfahrens (Zuweisung an die einzelnen Schulen durch das Bildungsministerium bzw. die jeweilige Bezirksregierung). In den Mangelfächern Metalltechnik, Elektrotechnik und Informationstechnik (gilt für Bewerber mit Lehramtsbefähigung für Lehramt an beruflichen Schulen) werden neben ausschließlich bayerischen Absolventen ausnahmsweise auch Freie Bewerber zum Schulhalbjahr 2018 berücksichtigt.

Aktuelle bayerische Absolventen mit der Lehramtsbefähigung an Gymnasien werden bei entsprechendem Bedarf und Erreichen der Einstellungsgrenznote über das Zuweisungsverfahren durch das Bildungsministerium an Beruflichen Oberschulen (FOS/BOS und Staatlichen Wirtschaftsschulen) eingestellt. Ausnahmsweise können Bewerber mit Lehramtsbefähigung Lehramt an Gymnasien in der Fächerverbindung mit Mathematik/Physik und Kunsterziehung auch im Direktbewerbungsverfahren an den Schulen zugelassen werden. Ein anderer Bewerberkreis findet zum Halbjahreseinstellungstermin Februar 2018 im Rahmen des Direktbewerbungsverfahrens keine Berücksichtigung.

Um ein Einstellungsangebot an staatlichen beruflichen Schulen in Bayern zu erhalten, müssen zum jeweiligen Einstellungstermin kumulativ folgende Notengrenzen beachtet werden:

a) Gesamtprüfungsnote (gewichtete Note aus Erstem Staatsexamen bzw. Universitätsabschluss und Zweitem Staatsexamen) besser gleich 3,50

b) Note des Zweiten Staatsexamens (Pädagogische Prüfung) besser gleich 3,50

c) Einstellungsgrenznote, die zu jedem Prüfungstermin abhängig von der Planstellensituation festgelegt wird, muss erreicht sein. Die Einstellungsnote ist abhängig von der Bewerberzahl und der zur Verfügung stehenden Stellen und kann erst nach Bekanntgabe der aktuellen Prüfungsergebnisse (ca. Ende Januar 2018 bzw. Juli/Anfang August 2018) berechnet werden.

Termine und Stellenausschreibungen 

Die Ausschreibung der zum Schulhalbjahr 2018 vorhandenen freien und besetzbaren Planstellen erfolgt hier in der Zeit von Dienstag, 7. November 2017 (spätestens 12.00 Uhr) bis einschließlich Donnerstag, 30. November 2017. Die Aktualisierung der Stellen erfolgt am Montag, 20. November 2017 (im Laufe des Tages). 

Die Ausschreibung der zum Schuljahr 2018/2019 vorhandenen freien und besetzbaren Planstellen erfolgt hier voraussichtlich in der Zeit von Anfang Mai 2018 bis Mitte Juni 2018. Nach Bekanntwerden der Gesamtprüfungsnote, werden die Beschäftigungsabsichtserklärungen auf ihre Wirksamkeit geprüft.

Eine vorläufige Notenbekanntgabe durch das Staatsministerium oder Orientierung an Vorjahresnoten ist nicht möglich.

Zum Direktbewerbungsverfahren: Stellenforum berufliche Schulen /direktbewerbungbs

Wie kann ich mich als Bewerber mit Zweitem Staatsexamen aus einem anderen Bundesland bewerben?

Die Bewerbung um Einstellung in den bayerischen staatlichen Schuldienst an beruflichen Schulen erfolgt bis spätestens 30. Juni 2017 mittels Bewerbungsformular unter Vorlage folgender Dokumente:

  • tabellarischer Lebenslauf
  • Prüfungszeugnisse der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen bzw. Diplom- oder Masterprüfung für Berufs- oder Wirtschaftspädagogen bzw. Zeugnis über die Diplomprüfung für Handelslehrer bzw. für das Lehramt an Gymnasien in amtlich beglaubigter Kopie
  • Prüfungszeugnis der Zweiten Staatsprüfung in amtlich beglaubigter Kopie
  • Ausbildungs- und Praktikumsnachweise (sofern vorhanden)
  • Anerkennungsbescheid der Lehramtsbefähigung (soweit bereits vorhanden)

Eine vorläufige Bescheinigung über das Ergebnis der Zweiten Staatsprüfung wird bei der Bewerbung akzeptiert. Das Zeugnis der Zweiten Staatsprüfung muss jedoch umgehend in beglaubigter Ablichtung vorgelegt werden. Im Bewerbungsschreiben empfiehlt sich ggf. ein Hinweis, wann die noch fehlenden Unterlagen vorgelegt werden können.

Die Bewerbung ist an folgende Adresse zu richten:

Bayerisches Staatsministerium
für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Referat VI.2
80327 München

Für eine Teilnahme am Direktbewerbungsverfahren sind die entsprechenden Bewerbungsunterlagen (z. B. Bewerbungsformular (einschließlich Anlagen - einfache Kopien) zusätzlich an der jeweiligen Schule (ausgeschriebene Stellen) abzugeben. Nach Erteilung einer Beschäftigungsabsichtserklärung an einer Schule sind alle bei anderen staatlichen Schulen eingereichten Bewerbungen unverzüglich zurückzunehmen.

Wie kann ich meine Bewerbung zurücknehmen?

Bewerber, die nach Abgabe ihrer Bewerbung zwischenzeitlich ein Angebot bei einer nichtstaatlichen Schule (z. B. Stadt, Landkreis) angenommen haben oder aus sonstigen Gründen nicht mehr an ihrer ursprünglichen Bewerbung festhalten, werden aus Gründen der Fairness dringend gebeten, ihre Bewerbung beim Bildungsministerium bis spätestens 30. November 2017 (Halbjahreseinstellungsverfahren) bzw. 30.06.2018 (Sommereinstellungsverfahren) per E-Mail unter ruecknahme-beruflSchulen@stmbw.bayern.de zurückzuziehen.

Wo gibt es welche beruflichen Schulen?

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es technisch noch nicht möglich, bestimmte voreingestellte Datenbankabfragen zur Verfügung zu stellen. Bitte suchen Sie manuell über die "Schulsuche".

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