Krisenintervention

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Ein Klick in die Grafik öffnet das interaktive E-Paper "Krisen-Interventions- und Bewältigungsteam Bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen"

Vorsorge, Fürsorge im Krisenfall und Nachsorge nach der akuten Krise: Das Krisen-Interventions- und Bewältigungsteam Bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (KIBBS) leistet in Krisenfällen kompetente Unterstützung an den Schulen.

Ereignisse an Schulen wie ein schwerer Unfall, ein plötzlicher (Unfall-)Tod von Schülerinnen und Schülern oder Lehrkräften, ein Suizidversuch oder Suizid, Amok- und Gewaltdrohungen sowie Amok- und Gewalttaten erfordern besondere Maßnahmen der Prävention und Intervention. Dazu hat jede staatliche Schule die Aufgabe, in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten in Zusammenarbeit mit dem Schulaufwandsträger und der Polizei ein Sicherheitskonzept zu entwickeln und kontinuierlich zu aktualisieren.

Zur Erstellung und Aktualisierung des Sicherheitskonzepts und um im Krisenfall schnell und professionell handeln zu können, wird an jeder Schule ein schulisches Krisenteam eingerichtet. Näheres regelt die Bekanntmachung zur Krisenintervention an Schulen.

Das Krisen-Interventions- und Bewältigungsteam Bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (KIBBS) besteht aus Schulpsychologinnen und Schulpsychologen aller Schularten, die speziell für Krisenintervention und Krisenprävention fortgebildet wurden. Sie bieten ein staatliches Unterstützungssystem für Krisenereignisse an Schulen. 

Die Anforderung eines KIBBS-Teams erfolgt im Krisenfall durch die Schulleitung direkt beim zuständigen Regionalkoordinator oder bei der örtlich zuständigen Schulaufsicht. Gegebenenfalls kann der Schulleitung auch vom Regionalkoordinator Unterstützung angeboten werden.

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