Donau verbindet: Partnerschulprojekt von Schulen im Donauraum gestartet

Die Donau verbindet: Blick auf das Ulmer
Die Donau verbindet: Blick auf das Ulmer "Fischerviertel" und die Donau vom Münster aus

Im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) startete für die kommenden zwei Jahre ein internationales Schülerprojekt, das den Donauraum in den Blick nimmt. Der festliche Projektauftakt fand am 19. September 2011 am Oberlauf der Donau im Kloster Obermarchtal statt. Eine Beteiligung an dem Projekt ist auch jetzt noch möglich!

Ziel des Projektes ist es, ein Netzwerk von Deutsch lernenden Jugendlichen aus geförderten Schulen im Donauraum aufzubauen, die in regionalen und länderübergreifenden Projekten für zwei Jahre zusammen lernen und arbeiten. Zusammenarbeiten werden neben Schülerinnen und Schülern von zunächst 21 Schulen aus 10 Donau-Ländern auch die vier PASCH-Partner: Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes, Goethe-Institut (GI), Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) und Pädagogischer Austauschdienst (PAD).
„Die Partnerschulinitiative ist eines der größten Projekte der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Eine weltweite Lern- und Verantwortungsgemeinschaft ist das Ziel der Initiative. Wir wollen damit die Qualität des Unterrichts steigern und die Netzwerkbildung zwischen den Schulen fördern“, erklärte Astrid Stefani vom Auswärtigen Amt.

Deutsch hat Zukunft
Verbindendes Element ist neben der Donau die deutsche Sprache. „Deutsch gehört nicht nur in die Geschichte des Donauraumes, Deutsch hat definitiv Zukunft“, so Heinrich Heinrichsen von der ZfA. Die Zukunft des Donauraumes stand im Zentrum des Festvortrags von Prof. Dr. Ellen Boos vom Donau-Institut der Andrássy Gyula Deutschsprachige Universität Budapest.
Insgesamt über vierzig Projekte werden die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Donauländer in den folgenden zwei Jahren erarbeiten. Zwei beispielhaft vorgestellte Schülerprojekte beschäftigen sich mit den Themen Migration und Ökologie.
Das PASCH-Projekt „Donau verbindet“ wird 2013 seinen Abschluss im rumänischen Constanta finden.

Schüler, Klassen oder Schulen, die sich jetzt noch an dem Projekt beteiligen wollen, können sich an den Projektleiter Herr Michael Habenbacher wenden:

Michael Habenbacher
Projektleiter "Donau verbindet"
Fachberater und Koordinator für Deutsch in Bulgarien
Bundesverwaltungsamt
Zentralstelle für das Auslandsschulwesen
c/o Deutsche Botschaft
ul. F. jolio-Curie 25A BG 1113 Sofia
Bulgarien

Telefon: 0035 92 9630300
E-Mail: fbksofia@web.de

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