Abordnungsprogramm Als Gymnasiallehrkraft an die Förderschule wechseln

Mit dem Abordnungsprogramm können Lehrkräfte u.a. zusätzliche Kompetenzen im Bereich Inklusion erwerben
Mit dem Abordnungsprogramm können Lehrkräfte u.a. zusätzliche Kompetenzen im Bereich Inklusion erwerben

Horizont erweitern, inklusiven Unterricht stärken und mit neuen Erfahrungen an die eigene Schulart zurückkehren: Das Abordnungsprogramm, mit dem Gymnasiallehrkräfte an eine Förderschule wechseln können, wurde für das Schuljahr 2022/23 verlängert.

Ab September 2022 können wieder junge Gymnasiallehrkräfte im Rahmen des Abordnungsprogramms an eine Förderschule wechseln.

In den vergangenen Jahren wurden an den bayerischen Gymnasien bereits große Fortschritte im Bereich der Inklusion erzielt. Durch die schulartübergreifende Zusammenarbeit zwischen Förderschule und Gymnasium kann ein weiterer wichtiger Beitrag zur Stärkung der Inklusion geleistet werden. Junge Gymnasiallehrkräfte erwerben im Rahmen dieser Abordnungsmöglichkeit wichtige Kompetenzen, um Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf individuell unterstützen zu können.  

Die bewährte Zweitqualifikation an Förderschulen wird daneben fortgesetzt.

Nähere Details zum Abordnungsprogramm:

  • Das Programm richtet sich an Lehrkräfte am Anfang ihres Berufslebens, die sich für das Thema Inklusion interessieren und sich in diesem Bereich verstärkt engagieren möchten.
  • Die Dauer des Einsatzes an der Förderschule beträgt bis zu fünf Jahre. Der Einsatzort richtet sich nach den Wünschen der Bewerberin bzw. des Bewerbers. In den ersten Jahren erhalten die Lehrkräfte an der für sie noch neuen Schulart entsprechende Unterstützungsangebote.
  • Nach dem Ende der Abordnung kehren die Lehrkräfte ans Gymnasium zurück und bringen sich im Rahmen der Inklusion einzelner Kinder, in der Beratung von Gymnasien mit dem Schulprofil Inklusion, als Referentinnen und Referenten der Lehrerbildung oder bei der Entwicklung einer gymnasialspezifischen Unterstützungs- und Beratungsstruktur ein (in Kooperation mit dem Mobilen Sonderpädagogischen Dienst (MSD)).
  • Bei der Bewerbung kann angeben werden, ob ein Einsatz in Vollzeit oder in familienpolitischer Teilzeit gewünscht ist (siehe hierzu Seite 2 im angehängten PDF-Bewerbungsantrag).

Bewerbungsschluss für das Programm ist der 30. April 2022.

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