Neues Abordnungsprogramm Als Gymnasiallehrkraft an die Förderschule wechseln

Mit dem neuen Abordnungsprogramm können Lehrkräfte zusätzliche Kompetenzen im Bereich Inklusion erwerben
Mit dem neuen Abordnungsprogramm können Lehrkräfte zusätzliche Kompetenzen im Bereich Inklusion erwerben

Horizont erweitern, inklusiven Unterricht stärken und mit neuen Eindrücken und Erfahrungen an die eigene Schulart zurückkehren: Das sind die Eckpunkte des neuen Abordnungsprogramms, mit dem Gymnasiallehrkräfte an eine Förderschule wechseln können.​

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

Ab September 2021 können junge Gymnasiallehrkräfte im Rahmen des neuen Abordnungsprogramms an eine Förderschule wechseln. Dazu Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo: „Wir wollen den inklusiven Unterricht stärken. An der Förderschule können Gymnasiallehrkräfte zusätzliche Kompetenzen erwerben, die sie später wieder am Gymnasium einbringen können. Darin liegt eine große Chance!“

„Von dem Abordnungsprogramm profitieren letztlich beide Schularten: Mit dem Know-How der Förderschule stärken wir den inklusiven Gedanken am Gymnasium“, so der Minister weiter. „Während der Abordnung helfen die Gymnasiallehrkräfte mit, die Unterrichtsversorgung an der Förderschule zu sichern. Und nebenbei schaffen wir so zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten für junge Gymnasiallehrkräfte.“

Für die kommenden Jahre schloss Minister Piazolo eine Ausweitung des Programms auf andere weiterführende Schularten nicht aus. Die bewährte Zweitqualifikation und die damit verbundene Möglichkeit einer Versetzung an eine Förderschule wird daneben fortgesetzt.

Nähere Details zum Abordnungsprogramm:

  • Das Programm richtet sich an Lehrkräfte am Anfang ihres Berufslebens, die sich für das Thema Inklusion interessieren und sich in diesem Bereich verstärkt engagieren möchten.
  • Die Dauer des Einsatzes an der Förderschule beträgt bis zu fünf Jahren. Der Einsatzort richtet sich nach den Wünschen der Bewerberin bzw. des Bewerbers. In den ersten Jahren erhalten die Lehrkräfte an der für sie noch neuen Schulart entsprechende Unterstützungsangebote.
  • Nach dem Ende der Abordnung kehren die Lehrkräfte ans Gymnasium zurück und bringen sich im Rahmen der Inklusion einzelner Kinder, in der Beratung von Gymnasien mit dem Schulprofil Inklusion, als Referent/-in der Lehrerbildung oder bei der Entwicklung einer gymnasialspezifischen Unterstützungs- und Beratungsstruktur ein (in Kooperation mit dem Mobilen Sonderpädagogischen Dienst (MSD)).
  • Bei der Bewerbung kann angeben werden, ob ein Einsatz in Vollzeit oder in familienpolitischer Teilzeit gewünscht ist (siehe hierzu Seite 2 im unten angehängten PDF-Bewerbungsantrag).

Bewerbungsschluss für das Programm ist der 30. April 2021.

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