Gymnasium Beginn der Abiturprüfungen 2021 wird verschoben

Die Abiturprüfungen an den Gymnasien in Bayern beginnen stets früher als die Abschlussprüfungen anderer Schularten
Die Abiturprüfungen an den Gymnasien in Bayern beginnen stets früher als die Abschlussprüfungen anderer Schularten

Um faire Bedingungen für die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten an den bayerischen Gymnasien zu schaffen und um den zeitlichen Druck aus der Abiturvorbereitung zu nehmen, beginnen die kommenden Abiturprüfungen voraussichtlich erst am 12. Mai 2021.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

Trotz der Corona-Pandemie soll es an den bayerischen Schulen faire Rahmenbedingungen und so viel Planungssicherheit wie möglich geben. Daher wird der Beginn der Abiturprüfungen 2021 an den Gymnasien im Freistaat verschoben. Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo erklärte: „Die Gymnasien starten früher in die Abschlussprüfungen als die anderen Schularten. Daher machen sich in den Abiturklassen Quarantänemaßnahmen und auch längere Phasen mit Distanzunterricht besonders bemerkbar und können zu Termindruck führen. Hier wollen wir frühzeitig gegensteuern, um die Abiturvorbereitung zeitlich zu entlasten.“ An den Gymnasien ist schnelles Handeln geboten, da die Abschlussprüfungen hier deutlich früher beginnen als an anderen Schularten und das erste der beiden Schulhalbjahre in der 12. Klasse daher auch früher endet.

Aus diesem Grund verkündete Minister Piazolo in München folgende Maßnahmen:

  • In der 12. Klasse des Gymnasiums wird der Ausbildungsabschnitt 12/1 bis zum 1. Februar 2021 verlängert. Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte haben so länger Zeit, um die vorletzte Etappe auf dem Weg zum Abitur abzuschließen.
  • Der Beginn der Abiturprüfung wird voraussichtlich vom 30. April 2021 auf den 12. Mai 2021 verschoben – die Verlängerung von 12/1 geht somit nicht zu Lasten des Ausbildungsabschnitts 12/2, der dem Abitur unmittelbar vorausgeht. Auch dies hilft, unnötigen Druck zu vermeiden.

„Wir wollen, dass alle Abiturientinnen und Abiturienten faire Bedingungen vorfinden – in den Prüfungen selbst wie in der Vorbereitung,“ ergänzte der Minister. „Sollte sich die Infektionslage weiter verschärfen, ist auch eine weitere Verschiebung des Abiturs nicht ausgeschlossen – hierfür müssen wir jedoch die nächsten Monate noch abwarten. Selbstverständlich haben wir auch die Situation an den anderen Schularten im Blick, die später in die Abschlussprüfungen starten. Wenn nötig, werden wir auch hier die Prüfungstermine anpassen.“

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