Coronavirus aktuell FAQ zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Zahlreiche Maßnahmen sorgen für einen sicheren Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen
Zahlreiche Maßnahmen sorgen für einen sicheren Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Hier haben wir Informationen zu Unterrichtsbetrieb und Infektionsschutz an Bayerns Schulen, zu Distanzunterricht sowie zu Beratungsmöglichkeiten übersichtlich zusammengefasst. Darüber hinaus ergänzen wir diese Seite fortwährend um Antworten auf „Häufig gestellte Fragen“ (FAQ) rund um das Coronavirus. (Stand: 16.09.2021, 17:40 Uhr)

Sie können nach folgenden Themen filtern:

Aktuelles

Das Schreiben von Herrn Staatsminister Piazolo zum Beginn des Schuljahres 2021/22 an die Eltern und Erziehungsberechtigten der bayerischen Schülerinnen und Schüler finden Sie hier:

Welche Rahmenbedingungen gelten für den Unterrichtsbetrieb im Schuljahr 2021/22? (akt. 09.09.2021, 20:00 Uhr)

Oberstes Ziel für das Schuljahr 2021/22 ist Präsenzunterricht. Dies wird ermöglicht durch ein umfangreiches Sicherheitsnetz bzw. folgende Rahmenbedingungen für den Schulbetrieb:

  • Präsenzunterricht findet künftig unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz statt. Die bisherigen Grenzwerte, ab denen Wechsel- oder Distanzunterricht stattfinden musste, sind aufgehoben.
  • Die Testungen an den Schulen werden ausgeweitet; die Teilnahme am Präsenzunterricht ist weiterhin nur mit einem negativen Testergebnis möglich.

        -  An den Grundschulen, der Grundschulstufe der Förderzentren sowie an 
           Förderzentren mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, körperliche und
           motorische Entwicklung und Sehen werden noch im September sog. PCR-
           Pooltests eingeführt (www.km.bayern.de/pooltests), die gerade für jüngere
           Schülerinnen und Schüler leichter anzuwenden sind. Sie finden zweimal pro
           Woche statt. Für eine kurze Übergangsphase kommen noch die bekannten
           Selbsttests zum Einsatz.
        - An allen anderen Schulen bzw. in allen anderen Jahrgangsstufen bleibt es bei
          den bekannten Selbsttests, die wir für noch mehr Sicherheit nun dreimal pro
          Woche durchführen.

Alternativ zur Testung in der Schule kann ein negativer Testnachweis auch durch einen Test erbracht werden, der außerhalb der Schule von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde (PCR-, POC-Antigen-Schnelltest oder weiterer Test nach Amplifikationstechnik). Diese Tests sind für Schülerinnen und Schüler weiterhin kostenlos.

Vollständig geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler müssen keinen Testnachweis vorlegen. Weitere Informationen zu den Testungen finden Sie auf den Unterseiten zu den Pooltests und Selbsttests - dort haben wir auch jeweils Antworten auf Häufig gestellte Fragen zu diesen Themenbereichen für Sie zusammengestellt.

  • Zunächst bis 1. Oktober gilt im Schulgebäude unabhängig von der Inzidenz Maskenpflicht – auch im Klassenzimmer. Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 müssen dabei eine medizinische Gesichtsmaske („OP-Maske“) tragen, für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 reicht eine sog. „Alltags-“ bzw. Communitymaske aus. Siehe dazu auch die FAQ „Welche Regelungen gelten zum Tragen einer Gesichtsmaske?“
  • Ab dem Schuljahr 2021/22 gelten neue Quarantänevorgaben. Gibt es einen positiven Corona-Fall in einer Klasse, gilt die Quarantäne in der Regel nur für die Schülerinnen und Schüler, die unmittelbaren Kontakt zu der erkrankten Person hatten – nicht mehr für die ganze Klasse. Auch das hilft, Präsenzunterricht zu sichern.
  • Jede Impfung kann helfen, Infektionen zu vermeiden! Die Ständige Impfkommission empfiehlt Corona-Schutzimpfungen nun auch für 12- bis 17-Jährige. Schülerinnen und Schüler dieser Altersgruppen erhalten in aller Regel ein Impfangebot über die Schule bzw. das Impfzentrum. Daneben können Sie individuell einen Impftermin für Ihr Kind vereinbaren, etwa beim Impfzentrum oder bei Ihrer Kinderärztin bzw. Ihrem Kinderarzt. Selbstverständlich ist eine Impfung freiwillig und keine Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht.

Warum sollten die Kinder in der Woche vor Unterrichtsbeginn getestet werden? (akt. 03.09.2021, 11:00 Uhr)

Jede Infektion, die schon vor Schulbeginn erkannt wird, erhöht die Sicherheit für die Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Lehrkräfte in den ersten Unterrichtstagen, verhindert Infektionen und Quarantäneanordnungen nach Schulbeginn. Bitte helfen Sie daher mit und lassen Sie Ihr(e) Kind(er) in der letzten Ferienwoche auf das Corona-Virus testen – am besten mit einem PCR-Test in einem Testzentrum oder auch mit einem Schnelltest in einer Teststation oder einer Apotheke. Die Tests dort sind für Sie weiterhin kostenlos.

Wie werden die schulischen Tests im Schuljahr 2021/22 ablaufen? Welche Testverfahren kommen zum Einsatz? (akt. 09.09.2021, 20:00 Uhr)

Die Testungen an den Schulen werden ausgeweitet; die Teilnahme am Präsenzunterricht ist weiterhin nur mit einem negativen Testergebnis möglich.

An den Grundschulen, der Grundschulstufe der Förderzentren sowie an Förderzentren mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung und Sehen werden noch im September sog. PCR-Poooltests eingeführt (www.km.bayern.de/pooltests), die gerade für jüngere Schülerinnen und Schüler leichter anzuwenden sind. Sie finden zweimal pro Woche statt. Für eine kurze Übergangsphase kommen noch die bekannten Selbsttests zum Einsatz.

An allen anderen Schulen bzw. in allen anderen Jahrgangsstufen bleibt es bei den bekannten Selbsttests, die für noch mehr Sicherheit nun dreimal pro Woche durchgeführt werden.

Bitte beachten Sie: Alternativ zur Testung in der Schule kann ein negativer Testnachweis auch durch einen Test erbracht werden, der außerhalb der Schule von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde (PCR-, POC-Antigen-Schnelltest oder weiterer Test nach Amplifikationstechnik). Diese Tests sind für Schülerinnen und Schüler weiterhin kostenlos.

Vollständig geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler müssen keinen Testnachweis vorlegen.

Weitere Informationen zu den Testungen finden Sie auf den Unterseiten zu den Pooltests und Selbsttests – dort haben wir auch jeweils Antworten auf Häufig gestellte Fragen zu diesen Themenbereichen für Sie zusammengestellt.

Welche Regelungen gelten zum Tragen einer Gesichtsmaske („Maskenpflicht“)? (akt. 16.09.2021, 17:40 Uhr)

Im Schulgebäude besteht in den ersten Wochen des Schuljahres 2021/22 an allen Schularten Maskenpflicht. Dies gilt auch am Sitz- bzw. Arbeitsplatz.  

Im Detail gilt:

  • Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 4 dürfen statt einer medizinischen Gesichtsmaske auch eine textile Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) tragen.
  • Die Maskenpflicht entfällt
    1. während des Sportunterrichts
    2. für Schülerinnen und Schüler nach Genehmigung des aufsichtsführenden Personals aus zwingenden pädagogisch-didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen oder
    3. während einer Stoßlüftung des Klassen- oder Aufenthaltsraums.
  • Im Freien kann die Gesichtsmaske grundsätzlich abgenommen werden. Für den Sportunterricht gilt, dass aufgrund der Sondersituation in den ersten Schulwochen eine Sportausübung im Freien zu bevorzugen ist, soweit die Witterungsbedingungen eine Betätigung im Freien erlauben; sie ist ohne MNB/MNS möglich, soweit der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten grundsätzlich eingehalten werden kann. Im Innenbereich sind sportpraktische Inhalte zulässig, hierbei wird den Beteiligten empfohlen eine MNB/MNS zu tragen; soweit keine MNB/MNS getragen wird, ist auf den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen zu achten. Schwimmunterricht kann somit auch im Innenbereich grundsätzlich durchgeführt werden.
  • FFP2-Masken können Lehrkräfte, sonstiges schulisches Personal und Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf dem Schulgelände auf freiwilliger Basis tragen. Die Tragehinweise sind zu beachten.
  • Klarsichtmasken aus Kunststoff entsprechen, auch wenn sie eng anliegen, regelmäßig nicht den Vorgaben an eine MNB. Weitere Informationen u.a. zu Anforderungen an MNB können Sie den FAQs des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege entnehmen.
  • Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Personen, für welche aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich oder unzumutbar ist oder für welche das Abnehmen der MNB zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist. Weiterhin besteht auf Grundlage der aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Verpflichtung eine MNB zu tragen nicht für Kinder bis zu deren sechsten Geburtstag. Schülerinnen und Schüler, die von der Maskenpflicht befreit sind, nehmen weiterhin am Präsenzunterricht teil.
  • Das Risiko, eine andere Person über eine Tröpfcheninfektion anzustecken, kann durch das Tragen einer MNB verringert werden (Fremdschutz). Daher darf das Tragen einer MNB, eines MNS oder einer FFP2-Maske (ohne Ventil) auch außerhalb der Orte mit Maskenpflicht nicht untersagt werden. Auch beim Tragen einer MNB ist unbedingt darauf zu achten, dass die vorgegebenen Hygienevorschriften eingehalten werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie war der Präsenzunterricht im Schuljahr 2020/21 stark eingeschränkt. Wie wird im Schuljahr 2021/22 darauf reagiert? (akt. 09.09.2021, 20:00 Uhr)

In den Lehrplänen werden weiterhin Schwerpunkte gesetzt, nicht jedes Themengebiet muss dabei gleich intensiv behandelt werden. In den Abschlussklassen ist klar unterschieden, was für die Abschlussprüfungen wichtig ist und was nicht.

Unter dem Motto „gemeinsam.Brücken.bauen“ richten die Schulen auch im kommenden Schuljahr z. B. zusätzliche „Brückenkurse“ am Nachmittag ein. Das Angebot wächst ab Herbst – je nach konkretem Bedarf und Situation vor Ort – schrittweise auf und soll auch im Schuljahr 2022/23 fortgesetzt werden. Dabei geht es nicht nur darum, Lernrückstände abzubauen – die Schülerinnen und Schüler sollen auch wieder Gemeinschaft erleben und so ihre sozialen Kompetenzen stärken können.

Für individuelle Beratung und Unterstützung stehen die Beratungslehrkräfte sowie die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen vor Ort sowie an den Staatlichen Schulberatungsstellen zur Verfügung.

Zentrale Maßnahmen zum Infektionsschutz an Schulen bzw. des Rahmen-Hygieneplans

Welche Maßnahmen zum Infektionsschutz gelten im Schulgebäude? (akt. 09.09.2021, 20:00 Uhr)

Der Infektionsschutz an den Schulen steht an oberster Stelle. Wie bisher sind regelmäßiges Händewaschen, Abstandhalten und regelmäßiges Lüften die wirksamsten Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus – auch gegen die Mutationen. Zudem gilt zu Schuljahresbeginn auch die Pflicht zum Tragen einer Maske im Schulgebäude, d. h. auch am Sitzplatz im Klassenzimmer.

Außerdem bestehen folgende Maßnahmen zum Gesundheitsschutz an den Schulen:

Schülerinnen und Schüler dürfen am Präsenzunterricht nur teilnehmen, wenn sie einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben.

Ein negatives Testergebnis kann erbracht werden

  • durch einen Test, der unter Aufsicht in der Schule durchgeführt wird oder
  • durch einen PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest oder einen weiteren Test nach Amplifikationstechnik, der von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde.

Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht als Nachweis nach wie vor nicht aus.

Die dem Testnachweis zugrundliegende Testung darf zum Unterrichtsbeginn am jeweiligen Schultag bei einem PCR-Test oder einem weiteren Test mittels Amplifikationstechnik vor höchstens 48 Stunden, bei einem PoC-Antigentest vor höchstens 24 Stunden durchgeführt worden sein.

Wenn Ihre Tochter bzw. Ihr Sohn nicht an den Selbsttests bzw. PCR-Pooltests in der Schule teilnehmen soll und auch kein alternatives negatives Testergebnis vorgelegt werden kann, müssen Sie dies der Schule mitteilen. Ein Schulbesuch ist dann nicht möglich.

Der Testnachweis ist nicht notwendig bei vollständig geimpften Personen. Dazu muss die abschließende Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mindestens 14 Tage zurückliegen.

Zudem muss kein Testnachweis von genesenen Personen erbracht werden. Eine Person gilt dabei als genesen, wenn sie über einen Nachweis verfügt, wonach eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Die zugrundeliegende Testung muss dabei mittels PCR-Verfahren erfolgt sein.

Der Testnachweis entfällt bei vollständig geimpften und bei genesenen Personen jedoch nur, wenn keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegen und keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.

Auch Lehrkräfte und sonstiges schulisches Personal sind gehalten, regelmäßig Testungen vorzunehmen.

Wichtige Fragen und Antworten zu den Testungen finden Sie unter www.km.bayern.de/selbsttests sowie www.km.bayern.de/pooltests 

Wann muss mein Kind auf jeden Fall zuhause bleiben? (akt. 06.07.2021, 11:30 Uhr)

Kranken Schülerinnen und Schülern mit akuten Krankheitssymptomen wie

  • Fieber
  • Husten
  • Kurzatmigkeit, Luftnot
  • Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns
  • Hals- oder Ohrenschmerzen
  • (fiebriger) Schnupfen
  • Gliederschmerzen
  • starke Bauchschmerzen
  • Erbrechen oder Durchfall

ist der Schulbesuch nicht erlaubt.

Ein Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn die Schülerin bzw. der Schüler wieder bei gutem Allgemeinzustand (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist.

In jedem Fall muss vor dem Schulbesuch ein negatives Testergebnis auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests vorgelegt werden. Ein Antigen-Selbsttest reicht hierfür nicht aus! Wird kein negatives Testergebnis vorgelegt, kann die Schule erst wieder besucht werden, wenn die Schülerin bzw. der Schüler keine Krankheitssymptome mehr aufweist und die Schule ab Auftreten der Krankheitssymptome sieben Tage nicht besucht hat.

*) Die Durchführung eines solchen Tests ist z. B. in lokalen Testzentren, bei Ärzten oder bei anderen geeigneten Stellen möglich.

Ein Merkblatt zum Umgang mit Krankheitssymptomen finden Sie hier:

Darf mein Kind mit leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Erkältungssymptomen (Schnupfen/Husten ohne Fieber) in die Schule gehen? (akt. 06.07.2021, 11:30 Uhr)

In den folgenden Fällen ist ein Schulbesuch trotz der leichten Krankheitssymptome auch ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests möglich:

  • Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache (z.B. Heuschnupfen)
  • Verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber)
  • Gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern

In allen anderen Fällen ist der Schulbesuch auch bei leichten Krankheitssymptomen nur erlaubt, wenn ein negatives Testergebnis auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests vorgelegt wird. Ein Antigen-Selbsttest reicht hierfür nicht aus!

Schülerinnen und Schüler, die entgegen dieser Vorgaben die Schule besuchen, werden dort isoliert und – sofern möglich – von den Eltern abgeholt oder nach Hause geschickt.

Neu: Nach der Genesung von einer Erkrankung mit leichten Krankheitssymptomen ist der Schulbesuch auch ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests möglich.

*) Die Durchführung eines solchen Tests ist z. B. in lokalen Testzentren, bei Ärzten oder bei anderen geeigneten Stellen möglich.

Ein Merkblatt zum Umgang mit Erkältungssymptomen finden Sie hier:

Müssen Schülerinnen und Schüler, die Sorge vor einer Ansteckung haben und für sich ein individuell erhöhtes Risiko sehen, zum Präsenzunterricht kommen? (akt. 28.07.2021, 07:30 Uhr)

Das Hygienekonzept stellt einen umfassenden Infektionsschutz an unseren Schulen sicher. Wenn einzelne Schülerinnen und Schüler (bzw. deren Erziehungsberechtigte) ein individuell erhöhtes Risiko sehen, obwohl sie nach ärztlicher Einschätzung nicht zu einer Risikogruppe gehören, kann bei der Schulleitung ein Antrag auf Beurlaubung von den Präsenzphasen des Unterrichts gestellt werden. Entsprechende Beurlaubungen werden jedoch nur in begründeten Einzelfällen nach eingehender Beratung der Erziehungsberechtigten ausgesprochen.

Für Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen, bei denen nach ärztlicher Einschätzung ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung besteht, gelten die Ausführungen auf Seite 18 (Ziffer III. 13.) des Rahmenhygieneplans.

Darf die Corona-Warn-App an Schulen verwendet werden?

Ein wichtiger Baustein des Gesundheitsschutzes ist auch die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Schülerinnen und Schüler können die Warn-App nutzen. Dafür darf das Mobiltelefon im Schulgelände und auch während des Unterrichts eingeschaltet bleiben, die Geräte müssen jedoch stumm geschaltet sein und während des Unterrichts in der Schultasche verbleiben. Anderweitige außerunterrichtliche Nutzungen von Mobiltelefonen und sonstigen digitalen Speichermedien im Schulgebäude und im Schulgelände bleiben für Schülerinnen und Schüler untersagt, soweit nicht im Einzelfall die Nutzung gestattet wird. Unberührt bleiben die Bestimmungen zum Schulversuch "Private Handynutzung an Schulen".

Über die wichtigsten Fragen zu Bedeutung, Funktionsweise und Datenschutz informiert die Internetseite der Bundesregierung.

Welche Regelungen gelten für den Mensabetrieb, den Pausenverkauf und die Essensausgabe? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Angesichts der Rückkehr zum vollen Präsenzunterricht und der dadurch verstärkten räumlichen Herausforderungen wird für Pausenverkauf, Essensausgabe und Mensabetrieb die Grundlage geschaffen, dass in bestimmten Konstellationen und unter Einhaltung gewisser Voraussetzungen vom Mindestabstand abgewichen werden kann.

Sollte der Mindestabstand von 1,5 m auch unter Berücksichtigung zusätzlicher organisatorischer Maßnahmen (z. B. die Einteilung weiterer Schichten bei der Essensaufnahme bzw. eine zusätzliche Nutzung von weiteren Zimmern bzw. Flächen) nicht eingehalten werden können, sind bei Pausenverkauf, Essensausgabe und Mensabetrieb feste Gruppen zu bilden. Bei der Essenseinnahme sollte auf eine blockweise Sitzordnung nach Klassen, möglichst in Kombination mit einer versetzten Sitzordnung geachtet werden. Die Einhaltung der Mindestabstände zwischen Personen unterschiedlicher Gruppen ist jederzeit zu gewährleisten. Es ist sicherzustellen, dass eine Durchmischung von Gruppen verhindert wird und die Beibehaltung fester Gruppen sichergestellt ist.

Was ist beim Lüften in Innenräumen zu beachten? (akt. 11.12.2020, 13:30 Uhr)

Dem infektionsschutzgerechten Lüften kommt eine besondere Bedeutung zu, da durch regelmäßige Frischluft die Ansteckungsgefahr z. B. in Klassenräumen verringert werden kann.

Mindestens alle 45 min ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten (mindestens 5 min) vorzunehmen; sofern der CO2-Grenzwert nicht mit CO2-Ampeln oder Messgeräten überprüft wird, ist grundsätzlich alle 20 min eine zusätzliche Stoßlüftung bzw. Querlüftung vorzunehmen. In Sporthallen ist die Übungszeit auf zwei Unterrichtsstunden beschränkt. Bei Klassenwechsel und in den Pausen ist für einen ausreichenden Frischluftaustausch zu sorgen.

Im musischen Bereich gilt:
Nach Unterricht im Gesang oder im Blasinstrument gilt der Grundsatz: Nach jeweils 20 Minuten Unterricht soll 10 Minuten gelüftet werden.

Kann das Lüften in den Klassenräumen durch technische Hilfsmittel unterstützt werden? Gibt es hierfür eine Förderung? (akt. 07.07.2021, 11:45 Uhr)

Besteht in einem Klassenraum die Möglichkeit zur Stoß- und Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster, ist dies grundsätzlich ausreichend. Wo sog. „raumlufttechnische Anlagen“ eingebaut sind, sollen diese mit möglichst hohem Frischluftanteil betrieben werden. Für die Ertüchtigung solcher fest installierter RLT-Anlagen sowie für deren Neueinbau in Schulen, die (auch) von Kindern unter 12 Jahren besucht werden, gibt es ein Bundesförderprogramm; Informationen finden Sie hier.

Darüber hinaus kann das Lüften auch durch nachträglich installierte technische Hilfsmittel unterstützt werden. Durch eine Neuauflage des bayerischen Förderprogramms wird die Beschaffung von mobilen Luftreinigungsgeräten sowie von dezentralen Lüftungsanlagen mit einem staatlichen Anteil von bis zu 50% gefördert. Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

FAQ - Häufig gestellte Fragen und Antworten zu den Selbsttests

Selbsttests an Schulen – wie funktioniert das? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Die Tests sind so konzipiert, dass sie auch jüngere Schülerinnen und Schüler mit entsprechender Anleitung anwenden können. Die Tests sind einfach und ohne Schmerzen durchzuführen. Zur Testung wird ein Teststäbchen ca. 2 cm tief in jedes Nasenloch eingeführt, an der Naseninnenseite hin- und herbewegt und dann in eine Testflüssigkeit getaucht. Nach ca. 15 bis 20 Minuten liegt ein Ergebnis vor.

Ein Video zu den Erfahrungen mit den Selbsttests an der Realschule Traunreut finden Sie hier; ein Video zu den Erfahrungen an der Grundschule Mering finden Sie hier.

Müssen Geimpfte und Genesene auch an den Testungen teilnehmen?

Der Testnachweis ist nicht notwendig bei vollständig geimpften Personen. Dazu muss die abschließende Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mindestens 14 Tage zurückliegen.

Zudem muss kein Testnachweis von genesenen Personen erbracht werden. Eine Person gilt dabei als genesen, wenn sie über einen Nachweis verfügt, wonach eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Die zugrundeliegende Testung muss dabei mittels PCR-Verfahren erfolgt sein.

Kann mein Kind den Selbsttest in der Schule auch mit einem privat angeschafften Testkit durchführen? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Nein, die Selbsttestungen in der Schule finden ausschließlich mit den Testkits statt, die von der Schule ausgegeben werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aufgrund der Vielzahl an Tests, die sich auf dem Markt befinden, den Lehrkräften nicht zugemutet werden kann, zu beurteilen, ob ein Test jeweils zugelassen ist bzw. das Verfahren zu kennen. Auch im Sinne der Zeitökonomie ist ein einheitliches Vorgehen in einer Lerngruppe wichtig.

Müssen weiterhin Masken getragen und Abstandsregeln eingehalten werden, wenn alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkraft ein negatives Testergebnis erhalten haben? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Ja. Zum einen stellt jedes Testergebnis nur eine „Momentaufnahme“ dar. Zum anderen kann kein Test zu 100 % gewährleisten, dass das Testergebnis korrekt ist. Da somit nicht auszuschließen ist, dass ein „falsch-negatives“ Testergebnis vorliegt, ist es von großer Bedeutung, weiterhin alle vorgesehenen Hygieneregeln einzuhalten. Hierzu zählt insbesondere das Tragen der Masken im Schulhaus und – wo immer möglich – das Einhalten der Abstandsregeln.

Was ist nach einem positiven Testergebnis zu tun? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Zeigt der Selbsttest ein positives Ergebnis an, so muss die betroffene Schülerin bzw. der betroffene Schüler von anderen Personen isoliert und – sofern möglich – von den Erziehungsberechtigten abgeholt oder nach Hause geschickt werden. Die Schulleitung informiert das örtliche Gesundheitsamt über das positive Testergebnis. Bitte beachten Sie hierzu die Datenschutzhinweise. Da es auch möglich ist, dass der Selbsttest ein „falsch-positives“ Testergebnis anzeigt, wird das örtliche Gesundheitsamtes immer einen PCR-Test anordnen, um das Testergebnis zu überprüfen. Erst wenn der PCR-Test ebenfalls positiv ist, liegt tatsächlich eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion vor.

Wie zuverlässig sind die Selbsttests? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Das Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung führt hierzu aus:

„Zwar sind die Mehrzahl der Ergebnisse von Antigen-Selbsttests korrekt, doch sie sind nicht so zuverlässig wie PCR-Tests. Deswegen stellt ein positives Ergebnis lediglich einen Verdacht auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 dar. Es ist keine Diagnose. (...) Personen, die ein positives Ergebnis im Antigen-Selbsttest erhalten haben, sollten sich unverzüglich selbst isolieren (d. h. Kontakte konsequent reduzieren) und sich telefonisch mit dem Hausarzt [bzw. dem Gesundheitsamt] oder einem geeigneten Testzentrum in Verbindung setzen, um einen PCR-Test in die Wege zu leiten und das weitere Vorgehen zu klären.“

Ist für die Teilnahme an den Selbsttests für Schülerinnen und Schüler eine gesonderte Einverständniserklärung erforderlich? (akt. 09.04.2021, akt. 15:00 Uhr)

Die Abgabe einer ausdrücklichen Einverständniserklärung durch die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten (bzw. durch volljährige Schülerinnen und Schüler) ist für die Teilnahme an den Selbsttests nicht erforderlich.

Wenn Ihre Tochter bzw. Ihr Sohn nicht an den Selbsttests in der Schule teilnehmen soll und auch kein alternatives negatives Testergebnis vorgelegt werden kann, müssen Sie das der Schule mitteilen. Ein Schulbesuch ist dann nicht möglich.

Wie oft bzw. an welchen Tagen sollen die Selbsttests in den Schulen durchgeführt werden? (akt. 09.09.2021, 20:00 Uhr)

Die Selbsttests für die Schülerinnen und Schüler finden in aller Regel dreimal pro Woche statt. Als Testtage bieten sich somit Montag, Mittwoch und Freitag an.

Wie erhalten die Schulen die Selbsttests? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Die Schulen bekommen die Tests über die zuständige Kreisverwaltungsbehörde zur Verfügung gestellt bzw. holen diese dort ab.

Was ist der Unterschied zwischen einem Selbsttest, einem sonstigen Antigen-Schnelltest, Pooling und einem PCR-Test? (akt. 09.09.2021, 20:00 Uhr)

Je nach Anwendungsbereich gibt es unterschiedliche Testverfahren:

  • Selbsttest: Ein Selbsttest kann von Privatpersonen ohne medizinische Vorkenntnisse selbst durchgeführt werden. Es handelt sich dabei entweder um Antigen-Schnelltests mit einer Probenentnahme aus dem vorderen Nasenbereich – diese kommen Regel an den Schulen zum Einsatz – oder um Gurgel- oder Spucktests, die in der Schule nicht zugelassen sind. Das Ergebnis liegt teilweise bereits nach etwa 15 Minuten vor.
  • PCR-Test: Der PCR-Test (Polymerase-Ketten-Reaktions-Test) liefert die zuverlässigsten Ergebnisse. Er wird von Ärzten veranlasst und in speziellen Laboren ausgewertet. Durch den Test wird die DNA bzw. RNA eines Virus direkt durch einen Abstrich aus dem Mund-, Nasen- oder Rachenraum nachgewiesen, das Ergebnis liegt allerdings oft erst nach 24 bis 48 Stunden vor.
  • Antigentest / Antigen-Schnelltest / Antikörpertest: Anhand eines Antigentests wird nachgewiesen, ob eine Person unter einer akuten Covid-19-Erkrankung leidet. Diese Tests können Erregeranteile direkt nachweisen. Sie funktionieren mit einer Probenentnahme aus dem vorderen Nasenbereich oder Rachenraum oder als Gurgel-oder Spucktests (siehe oben Selbsttests). Antikörpertests hingegen weisen über eine Blutentnahme nach, ob der Körper gegen das Virus kämpft bzw. angekämpft hat, also sich bereits mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert hat. Antikörpertests sagen jedoch nichts darüber aus, ob die Betroffenen noch infektiös sind, wie lange die Infektion zurückliegt oder ob ein ausreichender Immunschutz gegen eine erneute Infektion vorhanden ist.
  • PCR-Schnelltest: Dieser Test nutzt die gleiche Methode wie PCR-Tests, allerdings deutlich vereinfacht. Daher ist der PCR-Schnelltest etwas ungenauer als der PCR-Test. Der Vorteil des Schnelltests ist, dass er unabhängig von einem Labor durchgeführt und deshalb flexibel eingesetzt werden kann
  • Pooling: Beim Pooling werden Abstrichproben von mehreren Personen gemeinsam in einer Gesamtprobe untersucht. Für den Fall, dass die Gesamtprobe positiv ausfällt, führt man zusätzliche Tests mit den zurückbehaltenen Einzelproben durch.

Welche Selbsttests kommen an den Schulen zum Einsatz? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Derzeit werden Selbsttests von drei Herstellern an die Schulen verteilt:

  • CLINITEST Rapid COVID-19 Self-Test von Siemens
  • SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test zur Selbstanwendung von Roche
  • Rapid SARS-CoV-2 Antigen Test Card von Technomed Service GmbH (bzw. Boson)

Erklärvideos der Hersteller finden Sie unter www.km.bayern.de/selbsttests.

Bitte beachten Sie, dass Gurgel- oder Spucktests an den Schulen nicht zugelassen sind.

Müssen die Tests unbedingt im Klassenzimmer stattfinden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Die Tests finden in der Regel im Klassenzimmer statt. Wenn allerdings vor Ort andere, z. B. größere Räumlichkeiten besser geeignet scheinen, kann die Schule auch hierauf ausweichen. Wichtig ist immer, dass die üblichen Hygieneregeln eingehalten werden können.

Können die Tests auch in Räumen ohne zu öffnende Fenster, ggf. mit raumlufttechnischer Anlage durchgeführt werden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Für Räume ohne zu öffnende Fenster sind zunächst die Sätze 11 und 12 des Abschnittes 4.3.2 des Rahmenhygieneplans zu beachten:

Bei Räumen ohne zu öffnende Fenster oder mit raumlufttechnischen Anlagen ohne oder mit zu geringer Frischluftzufuhr hat die Schulleitung mit dem zuständigen Sachaufwandsträger geeignete Maßnahmen zu treffen (z. B. zeitweise Öffnung an sich verschlossener Fenster). Grundsätzlich sollten raumlufttechnische Anlagen mit möglichst hohem Frischluftanteil betrieben werden.

Selbsttests in Räumen mit raumlufttechnischen Anlagen mit hinreichender Frischluftzufuhr sind grundsätzlich möglich. Die raumlufttechnischen Anlagen sollten jedoch mit möglichst hohem Frischluftanteil betrieben werden.

Können die Selbsttests den Schülerinnen und Schülern auch nach Hause mitgegeben und dort angewendet werden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Im Sinne einer erhöhten Sicherheit bei der Testdurchführung finden die Testungen für Schülerinnen und Schüler in den Schulen statt.

Welche Aufgabe übernimmt die Lehrkraft bei den Selbsttests? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Die Selbsttestung wird durch die jeweilige Lehrkraft begleitet. Sie beaufsichtigt die Schülerinnen und Schüler und gibt ihnen mündliche Anleitung für die Durchführung der Tests. Die Testung führen die Schülerinnen und Schüler in jedem Fall selbst durch.

Wie ist zu reagieren, wenn bei bestimmten Schülergruppen, wie etwa bei Schülern mit Einschränkungen o. Behinderungen, ein erhöhter Unterstützungsbedarf auftritt und die Schüler den Test nicht selbst durchführen können? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Soweit an der Schule eine schulische Pflegekraft vorhanden ist, kann diese mit Einverständnis der Eltern unterstützen. Wenn der Schüler über einen Schulbegleiter verfügt, bleibt durch die Eltern zu klären, ob die Unterstützung bei der Durchführung des Tests in dessen Aufgabenbereich fällt.

Brauchen die Lehrkräfte Schutzausrüstung, wenn sie die Schülerinnen und Schüler bei der Testung anleiten? (akt. 10.09.2021, 09:30 Uhr)

Die Schülerinnen und Schüler nehmen die Tests selbst ab, so dass kein Körperkontakt besteht. Konkrete Schutzausrüstung im engeren Sinne ist bei der Anleitung der Schülerinnen und Schüler nicht erforderlich. Vielmehr ist das Tragen von einer medizinischen Gesichtsmaske („MNS“, sog. „OP-Maske“) sowie die Einhaltung des nötigen Abstands angezeigt.

Zudem ist auf einen ergonomischen Abstand zu den Testmaterialien zu achten bzw. darauf hinzuweisen, um einen unbeabsichtigten Kontakt mit der Puffer- bzw. Testflüssigkeit zu vermeiden. Für den Fall, dass Körperstellen doch in Kontakt mit Puffer- bzw. Testflüssigkeit kommen, sind diese mit Wasser abzuspülen. Bei Kontakt mit den Augen sind diese zu spülen, ggf. ist bei anhaltender Reizung ärztlicher Rat einzuholen.

Einweghandschuhe und Faceshields können allenfalls im Einzelfall bei engem Kontakt zu den Schülerinnen und Schüler sowie dem Testmaterial sinnvoll sein.

Im Übrigen sind die Hinweise auf der jeweiligen Gebrauchsanweisung zu beachten.

Müssen vor der Durchführung der Selbsttests die Hände desinfiziert werden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Vor Durchführung des Selbsttests sollen die Hände gründlich gewaschen werden. Eine zusätzliche Desinfektion der Hände ist nicht notwendig.

Müssen Lehrkräfte, die zu einer Risikogruppe gehören, die Tests beaufsichtigen? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Grundsätzlich besteht für alle Lehrkräfte, die nicht aufgrund eines ärztlichen Attests vom Präsenzunterricht freigestellt sind, die Verpflichtung, die Tests zu begleiten. Da die Selbsttests so konzipiert sind, dass diese von den Schülerinnen und Schülern zwar ggf. unter Aufsicht aber ohne fremde Hilfe eigenständig durchgeführt werden können, ist ein aktives Handeln bzw. Eingreifen der betroffenen Lehrkräfte bei der Abstrichnahme nicht erforderlich. Ihre Beteiligung beschränkt sich auf ein verbales Anleiten (z. B. altersangemessene Hinweise, Vorführen von Erklärvideos der Hersteller) und ggf. die Vorbereitung der Selbsttests (z. B. Verteilung der Pufferlösung vor Aushändigung an die Schülerinnen und Schüler). Insoweit besteht für Lehrkräfte, die zu einer Risikogruppe gehören, bei der Begleitung der Durchführung von Selbsttests kein weitergehendes Risiko als beim Unterricht der Schülerinnen und Schüler.

Im Einzelfall sollten Lehrkräfte entweder weitergehende Schutzmaßnahmen ergreifen oder mit der Schulleitung abklären, ob eine andere Person die Tests begleiten kann.

Was hat es mit dem „Verteilen der Pufferlösung“ auf sich? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Beim Selbsttest von Siemens ist die Pufferlösung, in die das Teststäbchen nach dem Abstrich getaucht wird, nicht einzeln für jeden Test verpackt, sondern in einem Behälter für alle Tests des jeweiligen Testkits. Insofern kann hier die Lehrkraft bei der Testdurchführung unterstützen, indem sie die Pufferlösung in die dafür vorgesehenen Test-Röhrchen tröpfelt. Hierbei kommt es zu keinem körperlichen Kontakt mit Teilen, die die Schülerinnen und Schüler berührt haben. Zudem erfolgt dieser Schritt in einer Phase der Testdurchführung, in der die Schülerinnen und Schüler ihre Maske tragen oder noch nicht im Raum anwesend sind.

Müssen die Tests unbedingt zu Beginn der ersten Stunde stattfinden? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Die Tests sind zu Beginn des Schultags durchzuführen. Aufgrund dessen kann es – wie schon an anderer Stelle erwähnt – sinnvoll sein, nach Möglichkeit einen gestaffelten Unterrichtsbeginn vorzunehmen und sich hierbei auch mit den Sachaufwandsträgern wegen der Schülerbeförderung abzustimmen. Denkbar wäre auch, dass die Schülerinnen und Schüler etwas früher ins Klassenzimmer bzw. zu dem Ort kommen, an dem die Testungen stattfinden, um den Test (teilweise) vor Unterrichtsbeginn durchzuführen.

Wann werden die Tests bei Schülerinnen und Schülern durchgeführt, die z. B. aufgrund des Kurssystems in der gymnasialen Oberstufe nicht zur ersten Stunde Unterricht haben? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Für Schülerinnen und Schüler, deren Unterricht nicht in der ersten Stunde beginnt, ist eine Testung innerhalb der Klasse bzw. des Kurses in der ersten Unterrichtsstunde des Tages möglich, wenn alle Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe einen einheitlich späteren Unterrichtsbeginn haben.

Betrifft der spätere Unterrichtsbeginn nur einzelne Schülerinnen und Schüler, empfiehlt es sich, für die jeweilige Gruppe anderweitige Möglichkeiten zur angeleiteten Selbsttestung vor dem jeweiligen Unterrichtsbeginn zu schaffen.

Wie muss das Material nach Testdurchführung entsorgt werden? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Das Material wird aufgrund der kleinen Probenmenge, die für die Durchführung des Tests benötigt wird, als Hausmüll eingestuft. Es ist in reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen zu sammeln (z. B. in verschlossenen Plastik-/Mülltüten) und verschlossen zu entsorgen. Die Test-Röhrchen sollten dabei verschlossen entsorgt werden, die Probeentnahmestäbchen in die Verpackung zurückgesteckt werden. Es ist zu vermeiden, dass eine andere Person als die testende „ihre“ Materialien entsorgt.

Im Übrigen sind die Hinweise auf der Gebrauchsanweisung zu beachten.

Wie muss das Testmaterial gelagert werden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Die Tests sind wie auf den Verpackungen angegeben bei Raumtemperatur oder gekühlt (2 – 30 °C) zu lagern. Keine der Komponenten des Selbsttest-Sets darf eingefroren werden; vor direkter Sonneneinstrahlung ist es zu schützen. Set-Komponenten, die sich länger als eine Stunde außerhalb des versiegelten Beutels befunden haben, sollten entsorgt werden. Tupfer, Röhrchen und Testkassetten sind nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Die Testung darf nur mit den im Set enthaltenen Tupfern erfolgen. Ein Tausch oder eine Mischung mit Komponenten aus anderen Selbsttest-Sets muss unterbleiben.

Im Übrigen sind die Hinweise auf der Gebrauchsanweisung zu beachten.

Haftet die Lehrkraft, wenn sich ein Schüler / eine Schülerin bei Selbsttests verletzt? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Für fehlerhafte Produkte bzw. Testkomponenten haftet der Hersteller bzw. Händler nach den zivilrechtlichen Grundsätzen der Produkthaftung.

Sollte sich ein Kind z. B. mit dem Wattestäbchen verletzen, tritt die Schülerunfallversicherung ein. Aufgrund der Konzeption der Selbsttests ist dies aber sehr unwahrscheinlich.

Eine Verpflichtung der Lehrkräfte zum aktiven Eingreifen besteht lediglich dann, wenn eine Hilfeleistung zur Verhinderung eines Körper- oder Gesundheitsschadens erforderlich ist. Für Körper- oder Gesundheitsschäden infolge einer unterlassenen Hilfsmaßnahme haftet der Freistaat Bayern gegenüber der geschädigten Schülerin bzw. dem geschädigten Schüler gemäß den Grundsätzen der Staatshaftung für privatrechtliches Handeln. Die Gefahr eines finanziellen Schadens der Lehrkraft aufgrund zivilrechtlicher Haftung droht allenfalls bei vorsätzlich oder grob fahrlässig unterlassener Hilfeleistung. Die Schwelle zur groben Fahrlässigkeit wird jedoch erst dann überschritten, wenn objektiv die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt wurde, also dann, wenn schon ganz naheliegende Überlegungen nicht angestellt wurden und das nicht beachtet wurde, was im gegebenen Fall jedem einleuchten musste und den Handelnden in subjektiver Hinsicht ein schweres Verschulden trifft.

Ist der Datenschutz gewährt, wenn der Test gemeinsam durchgeführt wird? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Der Selbsttest wird in der Regel im Beisein vertrauter Personen durchgeführt (Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrkräfte der Klasse). Der Umgang mit Selbsttestergebnissen erfordert daher von allen Beteiligten einen sensiblen Umgang, ähnlich wie beim Umgang mit Noten, wenn die Lehrkraft z. B. eine korrigierte Schülerarbeit aushändigt. Ein positives Testergebnis lässt zudem keinen zwingenden Rückschluss auf eine tatsächliche Coronavirus-Infektion zu, da auch ein „falsch-positives“ Testergebnis vorliegen kann. Daher wird nach jedem positiven Testergebnis und der anschließenden Meldung durch die Schülerin oder den Schuler bzw. die Erziehungsberechtigten an das Gesundheitsamt ein PCR-Test angeordnet, um das Ergebnis des Selbsttests zu überprüfen. Vor diesem Hintergrund muss daher mit den Schülerinnen und Schülern bereits vor der Durchführung des Selbsttests besprochen werden, dass es auch zu fehlerhaften Testergebnissen kommen kann und daher mit den Testergebnissen besonders sensibel umzugehen ist.

Welche Regelungen gelten für Lehrkräfte? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Für Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen gelten dieselben Testvorgaben und Testmöglichkeiten (PCR- bzw. POC-Antigentestung durch fachmedizinisches Personal oder Durchführung zur Verfügung gestellter Selbsttests) wie für die Schülerinnen und Schüler mit der Maßgabe, dass ein Selbsttest auch außerhalb der Schule und ohne Aufsicht vorgenommen werden kann, wenn die Person versichert, dass das Testergebnis negativ ausgefallen ist.

Die Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen sind angehalten, die Testvorgaben ordnungsgemäß und zuverlässig zu erfüllen, um dadurch einen möglichst sicheren Präsenzunterricht zu ermöglichen.

Organisatorische Informationen

Darf eine nichtschulische Nutzung der Schulgebäude weiterhin erfolgen?

Die Entscheidung über die nichtschulische Nutzung der Gebäude fällt der Sachaufwandsträger in eigener Verantwortung.

Welche Maßgaben gelten für die Schülerbeförderung? (akt. 09.09.2021, 20:00 Uhr)

Die Organisation des Schülerverkehrs erfolgt vor Ort unter Berücksichtigung der örtlichen Begebenheiten in enger Abstimmung der jeweiligen Aufgabenträger und der Schulen. Aufgabenträger sind die Landkreise und kreisfreien Städte, in denen die Schülerinnen bzw. Schüler ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben bzw. für die öffentlichen Grund-, Mittel- und Förderschulen die kommunalen Schulaufwandsträger der Schulen. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten weitere Informationen vor Ort. 

Bei der Schülerbeförderung ist den Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung zu tragen, weshalb eine dringende Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler erforderlich wird. Das Abstandsgebot ist grundsätzlich einzuhalten. Da dies allerdings im ÖPNV und im freigestellten Schülerverkehr (Schulbus etc.) nicht durchgängig garantiert werden kann, wird es hier aus fachlicher Sicht des Infektionsschutzes für zulässig erachtet, bei bestehender Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske vom zwingenden Einhalten der Abstandsregelung abzusehen. Beachten Sie daher insbesondere die Maskenpflicht (medizinische Gesichtsmaske) im ÖPNV sowie im freigestellten Schülerverkehr, die seit dem 02.09.2021 in Bayern gilt.

Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2021/22 stattfinden? (akt. 09.09.2021, 20:00 Uhr)

Eintägige Schülerfahrten sind unter den im Rahmenhygieneplan (vgl. Ziffer II. 15.3) geschilderten Voraussetzungen möglich.

Mehrtägige Schülerfahrten sind ebenfalls möglich; dabei sind folgende Maßgaben zu beachten:

  • Es muss gesichert sein, dass alle infektionsschutzrechtlichen Vorgaben sowohl am Ausgangsort als auch am Zielort sowie bei der An- und Rückreise beachtet werden können.
  • Eine Teilnahme der Schülerinnen und Schüler ist freiwillig.
  • Auf günstige Stornobedingungen ist zu achten.

Grundsätzlich wird geraten, dass sich die Schulfamilie intensiv über die Planung austauscht (Schulleitung, Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler).

Hier finden Sie weitere Hinweise zum Thema „Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen im Schuljahr 2019/20 sowie 2020/2021 Stornokosten erstattet?“.

Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen im Schuljahr 2019/20 sowie 2020/2021 Stornokosten erstattet? (akt. 17.02.2021, 10:00 Uhr)

Der Bayerische Landtag hatte am 19. März 2020 die nötigen haushaltsrechtlichen Grundlagen geschaffen, um als Nothilfe Aufwendungen für Stornokosten für nicht angetretene Schulfahrten sowie Schüleraustauschmaßnahmen zu erstatten, die aus Gründen des Gemeinwohls zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entstanden sind. Die Meldefrist für die Erstattung von Stornokosten für Schülerfahrten sowie für Schüleraustauschmaßnahmen, die wegen des Coronavirus nicht angetreten bzw. abgesagt wurden, ist zum 01.10.2020 abgelaufen. Für danach abgesagte Fahrten erfolgt keine Erstattung.

Was ist beim Abhalten von Besprechungen, Konferenzen oder Versammlungen zu beachten? (akt. 09.09.2021, 20:00 Uhr)

Vollversammlungen des gesamten Kollegiums sind künftig wieder zulässig. Sofern im Sitzungsraum durchgängig ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird, kann die Maske abgenommen werden. Zur Kontaktminimierung wird jedoch empfohlen, Konferenzen und andere Besprechungen im Lehrerkollegium und Versammlungen schulischer Gremien bis auf Weiteres möglichst als Videokonferenzen oder in räumlich getrennten Kleingruppen unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln durchzuführen.

Finden Präsenzveranstaltungen der Staatlichen Lehrerfortbildung statt? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Aufgrund der weiter rückläufigen Infektionszahlen und der sinkenden 7-Tage-Inzidenz wird der Präsenzbetrieb der Staatlichen Lehrerfortbildung ab Montag, den 5. Juli 2021 schrittweise wiederaufgenommen werden.

An der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen finden in Präsenz zunächst vor allem solche Lehrgänge wieder statt, deren Durchführung besonders hohe Priorität zukommt. Das sind im Einzelnen vor allem Lehrgänge im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen (Zweit- und Nachqualifizierungslehrgänge, Lehrgänge zur Vorbereitung auf Staatsprüfungen) und Pflichtlehrgänge zur Qualifizierung von schulischen Führungskräften. Auf Ebene der regionalen und lokalen Lehrerfortbildung findet eine Priorisierung durch die jeweils verantwortliche Schulaufsicht statt.

Alle Präsenzlehrgänge finden im Rahmen von strengen Hygienekonzepten statt, die sich nach der zum jeweiligen Zeitpunkt des Präsenzlehrgangtermins gültigen Fassung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung richten. Die teilnehmenden Lehrkräfte erhalten im Rahmen ihrer Einladung zu den jeweiligen Präsenzlehrgängen genaue Informationen zu den geltenden Hygienebestimmungen.

Wo erhalte ich Informationen zum Kinderkrankengeld? (akt. 18.01.2021, 09:40 Uhr)

Das Kinderkrankengeld ist eine Leistung des Bundes. Informationen hierzu erhalten Sie daher entweder über das Bundesgesundheitsministerium ( Eltern haben länger Anspruch auf Kinderkrankengeld - Bundesgesundheitsministerium) oder das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ - Kinderkrankengeld wird ausgeweitet).

Personaleinsatz

Welche Regelungen gelten für den Einsatz der Lehrkräfte und von sonstigem an der Schule tätigen Personal im Schuljahr 2021/2022? (akt. 19.08.2021, 15:30 Uhr)

Erklärtes Ziel ist es, den Präsenzunterricht im kommenden Schuljahr langfristig aufrecht zu erhalten. Einen Beitrag hierzu leisten die an Schulen geltenden Hygienevorgaben sowie der zunehmende Impffortschritt in der Bevölkerung. Der Großteil der Lehrkräfte und des pädagogischen Personals wird zu Beginn des Schuljahres 2021/2022 auf freiwilliger Basis über einen vollständigen Impfschutz verfügen, ebenso eine zunehmende Anzahl von Schülerinnen und Schülern in den höheren Altersgruppen.

Mit Blick auf diese aktuellen Entwicklungen werden alle Lehrkräfte nach den Sommerferien grundsätzlich im Präsenzunterricht tätig sein. Gleichwohl gilt es zu berücksichtigen, dass bestimmte Personengruppen, Schwangere und teilweise Personen mit Vorerkrankungen, zu ihrem eigenen Schutz noch nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden können.

Für Schwangere besteht weiterhin ein betriebliches Beschäftigungsverbot. Dies schließt auch Schwangere ein, welche bereits vollständig geimpft oder genesen sind oder sich freiwillig zum Dienst an der Schule bereit erklären.

Lehrkräfte mit Vorerkrankungen/ besonderen Risikofaktoren, für die weiterhin eine besondere Gefährdungssituation besteht oder eine Impfung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, müssen eine individuelle Risikofaktorenbewertung durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte vornehmen lassen. Die weiterhin bestehende besondere Schutzbedürftigkeit der Lehrkraft ist darzulegen und es sind Vorschläge zu unterbreiten, mit welchen Mitteln dieser im Rahmen eines Einsatzes im Präsenzunterricht Rechnung getragen werden könnte.

Wenn der besonderen Schutzbedürftigkeit der Lehrkraft auch mit besonderen Schutzmaßnahmen nicht ausreichend Rechnung getragen werden kann, so muss die Ärztin/der Arzt bescheinigen, dass ihr Einsatz im Präsenzunterricht und in sonstiger Präsenzform nicht vertretbar ist, weil das Risiko im Fall einer Infektion, schwer zu erkranken, weiterhin besteht. Die ärztliche Bescheinigung gilt längstens für einen Zeitraum von 3 Monaten. Für eine längere Entbindung vom Präsenzunterricht ist eine ärztliche Neubewertung und Vorlage einer neuen Bescheinigung, die wiederum längstens 3 Monate gilt, erforderlich. Auf Atteste aus dem vergangenen Schuljahr 2020/2021 kann nicht mehr zurückgegriffen werden. Bitte gehen Sie im Zweifel auf Ihre Schulleitung zu und besprechen Sie, welche Anforderungen an die individuelle Risikoprüfung und die ärztliche Bescheinigung zu stellen sind.

Schwangere Lehrkräfte und Lehrkräfte mit Vorerkrankungen/besonderen Risikofaktoren, die nicht in Präsenz an der Schule eingesetzt werden können, nehmen in der Folge ihren Dienst in häuslicher Tätigkeit wahr.

Sie können vollumfänglich in die Erledigung aller Aufgaben einbezogen werden, welche ortsungebunden erbracht werden können. Bei der Aufgabenverteilung ist auf eine gleichmäßige und gerechte Arbeitsbelastung aller Beschäftigten zu achten. Die Schulleitung hat dafür Sorge zu tragen, dass die mit nicht unterrichtlichen Tätigkeiten betraute Lehrkraft ihre Arbeitszeit erfüllt. Ihre Arbeitszeit und ihr Urlaubsanspruch ist wie bei Beamten/Angestellten des öffentlichen Dienstes üblich zu bemessen. Eine Lehrkraft mit voller UPZ, die keine unterrichtliche Tätigkeit erbringt, hat daher im Durchschnitt pro Arbeitswoche 40 Zeitstunden zu leisten, für eine Lehrkraft in Teilzeit gilt eine entsprechend anteilig reduzierte Anzahl an Zeitstunden. Der Anspruch auf Erholungsurlaub beträgt pro Kalenderjahr 30 Tage (Ausnahme: 35 Tage bei schwerbehinderten Beamten), bei Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit auf weniger als fünf Wochentage besteht lediglich ein entsprechend reduzierter Urlaubsanspruch. Tätigkeiten, für die die Lehrkraft entsprechende Anrechnungsstunden erhält, können im Regelfall ohnehin von ihr weiter ausgeübt werden.

Bei Lehrkräften mit Vorerkrankungen/besonderen Risikofaktoren ist auch denkbar, dass sie in einem Einzelraum in der Schule, in welchem sie keinen Personenkontakten ausgesetzt sind, ihre Dienstaufgaben erledigen.

Der Einsatz der genannten Personengruppen ist insbesondere in folgenden Tätigkeitsbereichen denkbar:

  • Unterstützung des Kollegiums bei der Vorbereitung und Nachbereitung des Unterrichts und bei Korrekturarbeiten, Erstellen von Unterrichtsmaterialien, Lernkonzepten, etc.
  • Übernahme allgemeiner Verwaltungsarbeiten zur Entlastung von Sekretariat und Schulleitung
  • Unterstützung von und Zusammenarbeit mit Teamlehrkräften
  • Tätigkeiten im Rahmen des Förderprogramms „gemeinsam.Brücken.bauen“
  • Distanzunterricht (wenn die Voraussetzungen hierfür vorliegen)

Die obigen Ausführungen gelten sinngemäß auch für sonstiges, an der Schule tätiges staatliches Personal.

Staatsexamen und Referendariat (Hinweise für angehende Lehrkräfte)

Gibt es Auswirkungen für Studienreferendare und Lehramtsanwärter (z.B. Verschiebung von Prüfungslehrproben)? (akt. 09.09.2021, 20:00 Uhr)

Alle relevanten Informationen (z. B.  Hinweise zum Ablauf der Prüfung, Maßnahmen zur Infektionsprävention, Sonderregelungen) sind auf einer eigenen Übersichtsseite unter www.km.bayern.de/ministerium/termine/1-staatspruefung-anmeldung-pruefungen.html zusammengestellt. Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert.

Die Schulen bzw. örtlichen Prüfungsvorsitzenden (GS/MS/FöS) erhalten hierzu stets detaillierte Informationen und werden gebeten, die Studienreferendarinnen und Studienreferendare sowie Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter zeitnah und verlässlich zu informieren.

Staatliche Schulberatung und weitere Unterstützungsangebote

Welche Ansprechpartner für eine Beratung stehen an den Schulen momentan zur Verfügung?

Den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern stehen die bewährten Ansprechpartner der Staatlichen Schulberatung zur Verfügung.

Neben den Lehrkräften sind hier die für Ihre Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe wichtige Ansprechpartner, auch wenn man diese noch nicht wie gewohnt in vollem Umfang persönlich aufsuchen kann.

Darüber hinaus können Sie sich an die Beratungslehrkräfte sowie an die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Staatlichen Schulberatungsstellen wenden.

Wie kann ich Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen erreichen?

Die Kontaktdaten der für Ihre Schule zuständigen Beratungslehrkraft und die der Schulpsychologin bzw. des Schulpsychologen entnehmen Sie bitte den Informationen der jeweiligen Schule, z. B. den Elternbriefen oder der Schulhomepage. Weiter können Sie auch bei Ihrer Schule um eine Kontaktaufnahme bitten.

Die Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen der Staatlichen Schulberatungsstellen finden Sie auf der Homepage der für Ihren Bezirk zuständigen Staatlichen Schulberatungsstelle.

Mit welchen Beratungsanliegen kann ich mich an Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen wenden?

Beratungslehrkräfte beraten Schüler und Eltern an den Schulen zum Beispiel

  • bei der Wahl der Schullaufbahn
  • bei der Wahl von Fächern und Ausbildungsrichtungen innerhalb einer Schulart
  • über die Möglichkeiten, innerhalb einer Schulart von einer Ausbildungsrichtung in eine andere zu wechseln
  • bei der Entscheidung, welcher Schulabschluss angestrebt werden soll
  • bei der Vorbereitung auf die Berufs- oder Studienwahl.

Beratungslehrkräfte sind auch Ansprechpartner bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten.

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen bieten an den Schulen Beratung, Hilfe und Betreuung für Schüler, Eltern und Lehrkräfte

  • in psychologisch komplexen Fällen und Fragestellungen, die den schulischen Bereich betreffen
  • bei der Frage nach der Eignung für eine bestimmte Schulart
  • bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten
  • bei der Förderung altersgemäßer Lern- und Arbeitsmethoden
  • bei Fragen der Inklusion
  • bei Erziehungsfragen oder bei schulischen Krisen.

Wie wird das Beratungsangebot umgesetzt? (akt. 05.05.2021, 12:40 Uhr)

Beratungslehrkräfte sowie Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Schulen vor Ort bzw. an den neun Staatlichen Schulberatungsstellen (www.schulberatung.bayern.de) stehen der gesamten Schulfamilie für Beratungsgespräche zur Verfügung. Die Beratung soll weiterhin vorzugsweise mittels Telefon oder E-Mail (im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen) erfolgen.
Sie kann unter Einhaltung der aktuell geltenden Bestimmungen sowie des den Rahmenhygieneplan Schulen umsetzenden Hygienekonzepts der Schule und mit vorheriger Abstimmung zwischen den Beteiligten auch in Präsenz stattfinden, soweit dies aus fachlicher Sicht erforderlich scheint. Erziehungsberechtigten kann die Begleitung ihres Kindes ermöglicht werden.
Im Bereich Lehrergesundheit kann Einzelsupervision von Lehrkräften und schulischen Führungskräften sowie Einzelcoaching von Schulleiterinnen und Schulleitern auch in Präsenz in Anspruch genommen werden.

Bei jeder Beratung in Präsenz ist insbesondere auf das Durchlüften, auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und auf das verpflichtende Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung zu achten. Ggf. kann es zur Einhaltung des erforderlichen Mindestabstands nötig sein, die Beratung in einem größeren Raum als dem Beratungszimmer abzuhalten.

Wo finde ich als Schülerin/Schüler weitere Informationen?

An wen kann ich mich als Schülerin oder Schüler wenden, wenn es zuhause Probleme gibt?

Bei schulischen Fragen, bei kleinen oder großen Sorgen, aber auch bei Streit oder Ärger mit den Eltern, bei Problemen mit Dir selbst oder mit Freunden stehen Dir schulische wie außerschulische Ansprechpartner zur Verfügung.

Schulische Ansprechpartner:

Genauso wie sonst kannst Du Dich bei Problemen an Personen Deines Vertrauens wenden. Das kann in der Schule Deine Klassenlehrkraft oder eine andere Lehrkraft Deines Vertrauens sein, z. B. eine Verbindungslehrkraft. Besondere Ansprechpartner sind die für Deine Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe. Sie unterliegen einer Verpflichtung zur Verschwiegenheit, d. h. sie dürfen ohne Dein Einverständnis nichts über Euer Gespräch an Dritte weitergeben.

Auch die Staatlichen Schulberatungsstellen sind gerne Ansprechpartner für Dich.

Außerschulische Ansprechpartner:

Außerschulische Ansprechpartner sind vor allem dann wichtig, wenn es nicht um schulische Fragen geht. In den Medien wird immer wieder berichtet, dass es jetzt in Familien leichter zu Streit und auch zu Gewalt kommen kann. Wenn Du Rat und Hilfe brauchst, z. B. wenn Du von Gewalt betroffen bist, oder andere Personen, die Du kennst, kannst Du Dich an folgende Stellen wenden und Dich mit jemandem austauschen, der sich gut mit solchen Situationen auskennt:

  • Nummer gegen Kummer: 116 111
    Montag bis Samstag von 14 – 20 Uhr
  • bke-Jugendberatung
    Hier findest Du viele andere Jugendliche, mit denen Du Dich austauschen kannst, und erfahrene Beraterinnen und Berater, die Dich unterstützen.
  • Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530
    Für alle Fragen und Hilfe bei sexuellem Kindesmissbrauch kannst Du hier anrufen und vertraulich sprechen:
    Montag, Mittwoch und Freitag von 9 – 14 Uhr
    Dienstag und Donnerstag von 15 – 17 Uhr
  • Save-me-online.de
    Hier kannst Du Dich online zu allen Fragen von sexueller Gewalt beraten und Dir helfen lassen.
     

Weitere außerschulische Ansprechpartner findest Du hier und über Deine Schule.

Links und Downloads zum Thema Coronavirus

Informationsschreiben von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo an die Eltern

Telefonische Auskunft

Bitte lesen Sie zu Ihrer Anfrage zunächst unsere FAQ bzw. unsere Informationsseite zu den Selbsttests an Schulen und zu PCR-Pooltests an Grund- und Förderschulen.

Die Corona-Telefonhotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus ist während der bayerischen Sommerferien nicht besetzt und steht Eltern bei dringenden Fragen wieder ab dem 6. September zur Verfügung.

Ab Montag, 6. September 2021 gilt: Die Corona-Telefonhotline des Staatsministeriums ist von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 089/54 02 99 86 erreichbar.

Darüber hinaus hat die Bayerische Staatsregierung unter der Nummer 089/122 220 (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Samstag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr) eine Hotline eingerichtet, die als Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen dient.

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