Kultusministerium Landesschulbeirat traf sich zur 90. Sitzung

Erläuterten den Mitgliedern des Landesschulbeirats die Vorhaben des Ministeriums und standen für Fragen zur Verfügung: Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (2.v.re.) mit Sonderschulrektorin Isabel Wernekke, Abteilungsleiterin am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), Ministerialrätin Dr. Christine Modesto und Ministerialrat Dr. Ulrich Seiser (v.li.)
Erläuterten den Mitgliedern des Landesschulbeirats die Vorhaben des Ministeriums und standen für Fragen zur Verfügung: Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (2.v.re.) mit Sonderschulrektorin Isabel Wernekke, Abteilungsleiterin am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), Ministerialrätin Dr. Christine Modesto und Ministerialrat Dr. Ulrich Seiser (v.li.)

Neue Oberstufe, externe Evaluation und Übertrittsverfahren: Diese und einige weitere Themen behandelte der Landesschulbeirat bei seiner 90. Sitzung. Das Gremium berät das Kultusministerium in Fragen von Erziehung und Bildung.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo erklärte zur neuen Oberstufe des bayerischen Gymnasiums: „Mit der neuen Profil- und Leistungsstufe sichern wir eine breite Allgemeinbildung und eröffnen zugleich mehr individuelle Wahlmöglichkeiten. Jeder Schüler kann künftig nach Interesse ein Leistungsfach wählen. Die Stundenzahl liegt zwei Stunden über dem Grundlagenfach. Es freut mich sehr, dass es dadurch gelungen ist, für alle Fächer ein differenziertes Angebot zu schaffen. Weitere Wahl- und Vertiefungsmöglichkeiten bieten die Profil- und Seminarfächer.“ Er danke allen an der Arbeitsgruppe Oberstufe Beteiligten – dem Landesschülerrat, der Landes-Eltern-Vereinigung der Bayerischen Gymnasien, dem Bayerischen Philologenverband und der Vereinigung der Direktorinnen & Direktoren der bayerischen Gymnasien – sehr herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit.

Die Themen der 90. Sitzung des Landesschulbeirats

  • Neue Oberstufe am Gymnasium
  • Weiterentwickeltes Konzept zur externen Evaluation
  • Weiterentwicklung des Übertrittsverfahrens
  • LehrplanPLUS für Förderschulen und Aktualisierung der Stundentafeln

Der Landesschulbeirat

Der Landesschulbeirat ist zur Beratung des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus bei Fragen der Bildung und Erziehung eingerichtet und setzt sich aus Vertretern der Eltern, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und verschiedener Interessengruppen zusammen.

Die Mitglieder werden vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus berufen. Der Landesschulbeirat tagt in der Regel zweimal im Jahr. Bei wichtigen Vorhaben des Ministeriums fungiert er als ständiger Beirat.

Mitglieder des Landesschulbeirats gemäß Bayerischem Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG)

Art. 73

(3) ¹Die Mitglieder des Landesschulbeirats werden vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus berufen, und zwar

1. bis zu acht Mitglieder aus dem Kreis der Eltern,

2. acht Mitglieder aus dem Kreis der Lehrkräfte,

3. die sechs Landesschülersprecherinnen und Landesschülersprecher und die gemäß Art. 62a Abs. 2 Satz 5 gewählten Schülerinnen und Schüler,

4. je ein Mitglied auf Vorschlag
a) der Katholischen Kirche,
b) der Evangelisch-Lutherischen Kirche,
c) des Bayerischen Städtetags,
d) des Bayerischen Gemeindetags,
e) des Bayerischen Landkreistags,
f) des Verbands der Bayerischen Bezirke,
g) der Industrie- und Handelskammern,
h) der Handwerkskammern,
i) des Deutschen Gewerkschaftsbunds und des Bayerischen Beamtenbunds,
k) des Bayerischen Bauernverbands,
l) des Bayerischen Jugendrings,
m) der Hochschulen,
n) der privaten Schulen,

5. fünf Mitglieder, die unter dem Gesichtspunkt der notwendigen Ergänzung des Beirats aus den Bereichen Frühpädagogik, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, Kunst und Journalistik berufen werden.

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