Digitalisierung „mebis“ stärkt das digitale Unterrichten

mebis.bayern.de eröffnet mit seinen digitalen Werkzeugen für Schüler und Lehrkräfte neue Unterrichtsmöglichkeiten
mebis.bayern.de eröffnet mit seinen digitalen Werkzeugen für Schüler und Lehrkräfte neue Unterrichtsmöglichkeiten

Inzwischen mehr als eine Million Nutzerinnen und Nutzer: Die Online-Plattform „mebis – Landesmedienzentrum Bayern“ bietet wertvolle Unterstützung für modernen Unterricht an bayerischen Schulen.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

„Die Geschichte von mebis ist eine Erfolgsgeschichte. Ob als Impulsgeber für Unterrichtsideen, als virtuelles Klassenzimmer oder für den interaktiven, schulartübergreifenden Austausch – das Portal bietet viele Nutzungsmöglichkeiten“, freut sich Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo über den enormen Zulauf für die Plattform des bayerischen Kultusministeriums. Mehr als eine Million Menschen an über 4.200 Schulen des Freistaats nutzen bereits das digitale Angebot des Bildungsportals.

Nach dem Start des Pilotprojektes an ausgewählten Schulen im Sommer 2012 erweiterte man – bestärkt durch die vielen positiven Rückmeldungen aus den Schulfamilien – das Angebot sehr rasch. Mittlerweile bietet die Online-Plattform allen Schulen in Bayern zentrale Inhalte und Werkzeuge für einen digital gestützten Unterricht. So werden neben einer Lernplattform auch ein Infoportal, ein Prüfungsarchiv und eine Mediathek mit rund 55.000 Medien über mebis bereitgestellt. Neben Filmen finden sich darunter Audio- und Bilddateien sowie interaktive Elemente und Simulationen. Die browserbasierte mebis-Tafel ergänzt die bestehenden Angebote. Diese werden dauerhaft gepflegt und weiterentwickelt.

Staatssekretärin Anna Stolz
Staatssekretärin Anna Stolz

Digitalisierung als entscheidende Herausforderung der Zukunft
Das Ziel des Staatsministeriums ist es, die bayerischen Schülerinnen und Schüler auf die digitale Welt vorzubereiten. Ein Teil dieser Bemühungen liegt in der Entwicklung der Online-Plattform „mebis – Landesmedienzentrum Bayern“. Staatssekretärin Anna Stolz pflichtet dem Kultusminister daher bei: „Der große Zuspruch wundert mich nicht. Denn die Plattform erleichtert den selbstverständlichen Einsatz von Medien im Unterricht, stärkt den Austausch unter Lehrkräften wie Schülern und wirkt direkt in den Unterricht hinein.“ Beide sehen in den digitalen Möglichkeites von mebis „eine wertvolle Bereicherung und Ergänzung des Unterrichts“ und betonen zugleich: „Inhalte und Werkzeuge der Online-Plattform unterstützen die Lehrkräfte beim Unterrichten mit digitalen Medien. Entscheidend ist aber auch hier: Im Mittelpunkt stehen die Schülerinnen und Schüler. Die Technik hilft uns, sie bestmöglich auszubilden und zu fördern.“

Zudem wird der didaktisch sinnvolle Einsatz der Angebote von mebis durch Lehrerfortbildungen auf allen Ebenen unterstützt. Rund um mebis hat sich inzwischen eine auch auf dem Nachtrichtendienst Twitter sehr aktive Community gebildet, die den Einsatz digitaler Medien im Unterricht diskutiert, Unterrichtsbeispiele austauscht und auch neue Kolleginnen und Kollegen tatkräftig unterstützt. Alleine auf der gerade zu Ende gegangenen jährlichen mebis-Tagung an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen haben fast 50 Lehrkräfte als Workshopleiter ihre Erfahrungen im Einsatz digitaler Medien mit Kolleginnen und Kollegen geteilt.

Die Angebote von mebis werden durch die Medienabteilung des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) kontinuierlich ausgebaut und weiterentwickelt.

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