Sonderprogramm zur Verbeamtung oder Entfristung Nachrückverfahren wird derzeit durchgeführt

Mit einem Sonderprogramm ermöglicht das Staatsministerium denjenigen befristet Angestellten, die über eine vollständige Lehrerausbildung verfügen und sich als zuverlässige Aushilfen bewährt haben, den Einstieg in den Staatsdienst auf Basis der Verbeamtung
Mit einem Sonderprogramm ermöglicht das Staatsministerium denjenigen befristet Angestellten, die über eine vollständige Lehrerausbildung verfügen und sich als zuverlässige Aushilfen bewährt haben, den Einstieg in den Staatsdienst auf Basis der Verbeamtung

Im Rahmen des Sonderprogramms zur Verbeamtung oder Entfristung von befristetet angestellten Lehrkräften wird derzeit ein Nachrückverfahren durchgeführt. Eine Bewerbung ist nicht erforderlich. Die Lehrkräfte, die die Voraussetzungen hierfür erfüllen, werden vom Kultusministerium kontaktiert.

Im Rahmen des Nachrückverfahrens für das Sonderprogramm werden derzeit alle Bewerbungen um Einstellung in den staatlichen Real- und Gymnasialschuldienst geprüft. Bei dieser Prüfung werden auch  Wartelistenberechtigte berücksichtigt, welche die Bedingung der 60 Monate nicht erfüllen, aber alle anderen Kriterien des Sonderprogramms. Nach Gesamtdauer ihrer befristeten Beschäftigungen im staatlichen Schuldienst (oder an privaten Förderschulen) werden dann alle Bewerbungen gelistet. Die Einstellungsangebote werden anschließend nach  Reihenfolge der Listenplätze vergeben, bis die Stellen für das Sonderprogramm im Schuljahr 2019/2020 ausgeschöpft sind.

Verfahren
Die zuständigen Personalreferate im Kultusministerium haben für alle Bewerberinnen und Bewerber (bzw. Nachrücker) die befristeten Beschäftigungszeiten im staatlichen Schuldienst tagegenau ausgewertet und eine entsprechende Bewerberliste erstellt. Die noch offenen Planstellenangebote aus dem Sonderprogramm ergehen (absteigend nach Beschäftigungstagen) an die entsprechenden Lehrkräfte auf dieser Liste. Das Stellenangebot (inkl. Einstellungsort) wird schließlich im Rahmen des üblichen Einstellungsverfahrens vergeben, da für die konkrete Ortszuweisung zunächst das Versetzungsverfahren von bereits im Staatsdienst dauerhaft tätigen Lehrkräften abgeschlossen sein muss.

Notwendige Beschäftigungsdauer
Erst am Ende des Einstellungsverfahrens kann  festgestellt werden, welche Beschäftigungsdauer für eine Berücksichtigung im Rahmen des Sonderprogramms notwendig war. Hier wird das Zu- und Absageverhalten der Bewerber entscheidend sein.

Eine Bewerbung für das Nachrückverfahren ist nicht erforderlich. Die Lehrkräfte, die die Voraussetzungen für das Nachrückverfahren erfüllen, werden vom Staatsministerium direkt kontaktiert.

Zum Schuljahr 2020/2021 wird das Sonderprogramm im Umfang von 289 Stellen fortgeführt werden.

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