Freie Stellen Seminarlehrerstellen an Gymnasien zu besetzen

Studienreferendarinnen und -referendare für die Tätigkeit als Lehrkraft am Gymnasium vorbereiten
Studienreferendarinnen und -referendare für die Tätigkeit als Lehrkraft am Gymnasium vorbereiten

An zahlreichen Gymnasien in Bayern sind zum 18. Februar 2019 Stellen für Seminarlehrkräfte ausgeschrieben. Jetzt bewerben und angehende Lehrerinnen und Lehrer auf dem Weg in den Beruf begleiten.​

Zum 18. Februar 2019 sind an den nachstehend aufgeführten Schulen voraussichtlich folgende Seminarlehrerstellen zu besetzen:

  • Holbein-Gymnasium Augsburg für das Gebiet Psychologie,
  • Kaspar-Zeuß-Gymnasium Kronach für das Fach Biologie,
  • Oskar-von-Miller-Gymnasium München für das Gebiet Psychologie,
  • Max-Planck-Gymnasium München für das Fach Chemie,
  • Max-Planck-Gymnasium München für das Gebiet Grundfragen der staatsbürgerlichen Bildung,
  • Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg für das Fach Englisch,
  • Martin-Behaim-Gymnasium Nürnberg für das Fach Mathematik,
  • Lise-Meitner-Gymnasium Unterhaching für das Fach Chemie,
  • Gymnasium Neutraubling für das Gebiet Pädagogik.

Aufgaben der Seminarlehrkräfte:

  • berufliche Qualifizierung von Studienreferendarinnen und -referendaren für die Tätigkeit als Lehrkraft am Gymnasium
  • Personalführung, fachwissenschaftliche und fachdidaktische (bzw. in den Gebieten Pädagogik und Psychologie: erziehungswissenschaftliche) Führung, u. a. Organisation des (Fach-)Seminarbetriebs, Leitung der Fachsitzungen bzw. Allgemeinen Sitzungen, beurteilende und begutachtende Tätigkeit
  • fachwissenschaftliche und fachdidaktische (bzw. in den Gebieten Pädagogik und Psychologie: erziehungswissenschaftliche) Beratung und Betreuung der Studienreferendarinnen und -referendare, insbesondere in Hinblick auf die Umsetzung ihrer fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Kenntnisse im Unterricht
  • Zusammenarbeit mit Seminar- und Betreuungslehrkräften, Fachbetreuern, Seminarvorstand, Zentralem Fachberater für die Seminarausbildung des jeweiligen Fachs bzw. Gebiets sowie Vertretern des jeweiligen Fachbereichs an den Universitäten

Profilanforderungen:

  • erfolgreiche Unterrichtstätigkeit im Gymnasium (insbesondere auch in der Oberstufe)
  • nachgewiesene gute oder sehr gute fachwissenschaftliche und fachdidaktische Kenntnisse und Kompetenzen im jeweiligen Fach bzw. für die Gebiete Pädagogik und Psychologie nachgewiesene gute oder sehr gute Kenntnisse in den Erziehungswissenschaften
  • ausgeprägte pädagogische Fähigkeiten sowie kommunikative und soziale Kompetenzen (insbesondere Konflikt- und Integrationsfähigkeit)
  • überzeugende Lehrerpersönlichkeit, die den gymnasialen Bildungs- und Erziehungsauftrag vertritt und damit nicht nur in fachlicher Hinsicht Vorbild für Studienreferendarinnen und -referendare ist;
  • Bereitschaft zur Fortbildung in allen für die Tätigkeit relevanten Aufgabenfeldern, auch hinsichtlich fächerübergreifender Bildungs- und Erziehungsziele
  • Innovationsbereitschaft
  • hohe Einsatzbereitschaft
  • Kenntnis wesentlicher Regelungen des Schul- und Dienstrechts
  • Bereitschaft, sich als fachliche Führungskraft auch in die Schulentwicklung und in die Fortbildung von Lehrkräften einzubringen

Es können sich Beamte/Beamtinnen des staatlichen Gymnasialdienstes sowie Beamte/Beamtinnen an staatlichen Fachoberschulen und Berufsoberschulen, am ISB, an der ALP Dillingen und an den Staatlichen Schulberatungsstellen bewerben, die die folgenden Mindestanforderungen erfül-len:

  • Befähigung für das Lehramt an Gymnasien
  • mindestens dreijährige Berufserfahrung nach der Verbeamtung auf Lebenszeit
  • Verwendungseignung „Seminarlehrkraft“ im relevanten Fach bzw. Fachbereich

Für die Gebiete Pädagogik und Psychologie werden bei sonst im Wesentlichen gleicher Eignung und Leistung Lehrkräfte mit Fakultas im Fach Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt oder mit abgeschlossenem Erweiterungsstudium im Fach Beratungslehrkraft bevorzugt berücksichtigt.

Für das Gebiet Grundfragen der staatsbürgerlichen Bildung werden nur Lehrkräfte mit Fakultas im Fach Sozialkunde und/oder im Fach Geschichte berücksichtigt.

Die Auswahlentscheidung wird nach Art. 16 LlbG getroffen. Ausgangspunkt für den Leistungsvergleich sind danach die dienstlichen Beurteilungen. Neben dem allgemeinen Leistungs- und Eignungsbild kommt der für die Funktionsausübung notwendigen wissenschaftlichen Qualifikation im einschlägi-gen Fach bzw. für das Gebiet Grundfragen der staatsbürgerlichen Bildung im Fach Sozialkunde oder Geschichte bzw. für die Gebiete Pädagogik und Psychologie in den Erziehungswissenschaften hohes Gewicht zu. Hierfür bildet die entsprechende Fachnote der Ersten Lehramtsprüfung bzw. für die Gebiete Pädagogik und Psychologie die Note in der erziehungswissenschaftlichen Teilprüfung der Ersten Lehramtsprüfung ein erstes Indiz, das durch eine ggf. vorhandene wissenschaftliche Qualifikation im relevanten Fachbereich (in der Regel Promotion, Habilitation, einschlägige fachwis-senschaftliche Publikationen) ergänzt werden kann. Entscheidend ist das Vorliegen der Verwendungseignung in der aktuellen dienstlichen Beurteilung.

Frauen werden besonders aufgefordert sich zu bewerben (Art. 7 Abs. 3 BayGlG).

Die ausgeschriebenen Stellen sind für die Besetzung mit einem oder einer Schwerbehinderten geeignet; Schwerbehinderte werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt beücksichtigt.

Die Funktionsausübung ist grundsätzlich auch in Teilzeit möglich, soweit die Anforderungen an die Funktion es erlauben.

Bewerbungen sind auf dem Dienstweg über die Leitung der eigenen Schule an das

Bayerische Staatsministerium für
Unterricht und Kultus
(Prüfungsamt)
Stuttgarter Straße 1
91710 Gunzenhausen


zu richten und bis spätestens Mittwoch, 28. November 2018, dort vorzulegen. Die Schulleitung fügt der Bewerbung eine Stellungnahme und die aktuelle dienstliche Beurteilung oder erforderlichenfalls eine Anlassbeurteilung (vgl. dazu Abschnitt A Nr. 4.5 der Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus über die Richtlinien für die dienstliche Beurteilung und die Leistungsfeststellung der staatlichen Lehrkräfte an Schulen in Bayern vom 7. September 2011 (KWMBl. I S. 306), geändert durch Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vom 15. Juli 2015 (KWMBl. S. 121)) bei. Bewerberinnen und Bewerber, die aus dem Auslandsschuldienst zurückkehren, haben ebenfalls eine aktuelle Beurteilung vorzulegen.

Um einen einheitlichen Vollzug der Beurteilungsrichtlinien zu gewährleisten, wird gebeten, sich vor Erstellung einer Anlassbeurteilung ins Benehmen mit der zuständigen MB-Dienststelle zu setzen.

Eine Kontaktaufnahme mit dem Seminarvorstand der entsprechenden Seminarschule wird empfohlen.

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