Auslandsschulwesen Bayerische Lehrkräfte an Europäischen Schulen gesucht

Bayerische Lehrkräfte können sich an Europäischen Schulen bewerben
Bayerische Lehrkräfte können sich an Europäischen Schulen bewerben

Im Rahmen des Auslandsschulwesens sind zum Schuljahr 2020/2021 wieder Stellen für Lehrkräfte mit dem Lehramt Sekundarstufe I und Sekundarstufe II sowie für Erzieherinnen und Erzieher an 13 Europäischen Schulen (ES) zu besetzen.

Die 13 offiziellen Europäischen Schulen an neun Standorten in sechs Ländern (Belgien, Deutschland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Spanien) mit knapp 27.000 Schülerinnen und Schülern werden gemeinsam von den EU-Mitgliedsstaaten als Einrichtungen öffentlichen Rechts getragen. Deutsche Lehrkräfte können im Rahmen der schulischen Arbeit im Ausland für bis zu neun Jahre zum Dienst an einer ES beurlaubt werden. Das Arbeitsfeld ist - insbesondere aufgrund der verschiedenen Sprachsektionen - international und multikulturell geprägt.

Die Lehrtätigkeit erfolgt gemäß dem Statut der Europäischen Schulen. Das Deputat (100%) beträgt 25,5 Stunden für Lehrkräfte im Primarbereich und 21 Stunden für Lehrkräfte im Sekundarbereich.

Ausführliche Informationen finden sich unter www.eursc.eu.

Jährlich werden über die Bewerberdatei des Bundesverwaltungsamtes, Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (www.auslandsschulwesen.de) zwischen 25 und 35 Lehrkräfte für die Grundschul- und Sekundarbereiche an die ES vermittelt.

Die wichtigsten Voraussetzungen für eine Tätigkeit an einer Europäischen Schule erfüllt die Bewerberin/der Bewerber, wenn sie/er die für die Anstellung laufbahnrechtlich vorgeschriebenen Prüfungen abgelegt und sich im innerdeutschen Schuldienst mindesten drei Jahre bewährt hat. Es wird überdurchschnittliches persönliches Engagement, hohe Motivation für einen Auslandseinsatz, Erfahrung im Umgang mit IT, Smartboard, Tablet sowie hohe interkulturelle Kompetenz und Interesse an der Landeskultur des Einsatzlandes erwartet. Sehr gute Fremdsprachenkenntnisse in einer Fremdsprache (Englisch, Französisch) sind erforderlich. Die Bewerberin/der Bewerber verpflichtet sich zusätzlich, Grundkenntnisse in der jeweiligen Landessprache zu erwerben.

Das Bewerbungs- und Vermittlungsverfahren entspricht dem für Auslandsdienstlehrkräfte (ADLK) im Auslandsschulwesen. Eine Bewerbung erfordert die Zustimmung des Dienstherrn und die entsprechende Freistellung der Lehrkraft für den Auslandsschuldienst und muss zunächst immer auf dem Dienstweg über die Schulleitung bei der zuständigen übergeordneten Schulbehörde (Heimatschulbehörde) eingereicht werden.

Folgende Bewerbungsunterlagen sind bei dem Dienstherrn einzureichen (zu finden auf der Internetseite des Bundesverwaltungsamtes, Zentralstelle für das Auslandsschulwesen):

  • Personalbogen für Auslandsdienstlehrkräfte, inklusive der Anlagen 1-4
  • tabellarischer Lebenslauf (Vorlage eines Passfotos wird freigestellt)
  • gegebenenfalls Nachweise über die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen
  • Ablichtung der letzten dienstlichen Beurteilung, soweit nicht älter als 3 Jahre (Landesbestimmungen können davon abweichen)

Interessierte (m/w/d) erhalten hier weitere Informationen zur Stellensituation und zum Auswahlverfahren:

Birgit Schumacher, deutsche Inspektorin für den Primarbereich der ES
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin
birgit.schumacher@senbjf.berlin.de

Thilo Buchmaier, deutscher Inspektor für den Sekundarbereich der ES
Hessisches Kultusministerium
thilo.buchmaier@kultus.hessen.de

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