Schuljahr 2018/2019 Neueinstellungen: Über 4.200 Lehrerinnen und Lehrer zum kommenden Schuljahr

Lehrer in Bayern: Je nach Schulart und Fächer stellt sich die Chance auf eine Einstellung in den Staatsdienst auf Planstelle unterschiedlich dar
Lehrer in Bayern: Je nach Schulart und Fächer stellt sich die Chance auf eine Einstellung in den Staatsdienst auf Planstelle unterschiedlich dar

Über 4.200 Lehrerinnen und Lehrer können zum kommenden Schuljahr neu für den Unterricht an Bayerns Schulen eingestellt werden. Je nach Schulart und Fächer stellt sich die Chance auf eine Einstellung in den Staatsdienst auf Planstelle unterschiedlich dar.

Kultusminister Bernd Sibler
Kultusminister Bernd Sibler

„Ich freue mich über die neuen Kolleginnen und Kollegen und wünsche ihnen einen gelungenen Start an ihrer Schule“, erklärt Kultusminister Bernd Sibler mit Blick auf die Einstellungszahlen für das Schuljahr 2018/19. Zudem will Minister Sibler eine  Sondermaßnahme für befristet angestellte Lehrerinnen und Lehrer auf den Weg bringen, die sich als zuverlässige Aushilfen im Unterricht bewährt haben. Damit soll ihnen perspektivisch ein Einstieg in den Staatsdienst mit der Möglichkeit auf Verbeamtung eröffnet werden.

Je nach Schulart und Fächer stellt sich die Chance auf eine Einstellung in den Staatsdienst auf Planstelle unterschiedlich dar

 

  • An der Grundschule herrscht Volleinstellung: Allen rund 1.200 berücksichtigungsfähigen Bewerberinnen und Bewerbern für das Lehramt Grundschule kann zum Schuljahr 2018/19 die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe angeboten werden. Gleiches gilt für 47 Bewerberinnen und Bewerber aus der Zweitqualifizierung für das Lehramt an Grundschulen.
     
  • Auch an der Mittelschule herrscht Volleinstellung: Allen rund 570 berücksichtigungsfähigen Bewerberinnen und Bewerbern für das Lehramt Mittelschule kann zum Schuljahr 2018/19 die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe angeboten werden. Gleiches gilt für die 466 Bewerberinnen und Bewerber aus der Zweitqualifizierung für das Lehramt an Mittelschulen. 
     
  • Alle 175 berücksichtigungsfähigen Bewerberinnen und Bewerber als Fachlehrer erhalten ein Beschäftigungsangebot im Beamtenverhältnis auf Probe. Alle 65 berücksichtigungsfähigen Bewerberinnen und Bewerber als Förderlehrer erhalten ein Angebot zur Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe. 
     
  • An den Sonderpädagogischen Förderzentren herrrscht ebenfalls Volleinstellung: Alle 449 berücksichtigungsfähigen Bewerberinnen und Bewerber für das Lehramt Sonderpädagogik erhalten ein Angebot zur Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe. 
     
  • An der Realschule hat sich die Einstellungssituation im Vergleich zum Vorjahr erneut verbessert: Mehr als 430 berücksichtigungsfähige Bewerberinnen und Bewerber erhalten ein Angebot zur Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe. 
     
  • Auch am Gymnasium hat sich die Einstellungssituation im Vergleich zum Vorjahr erneut verbessert: Rund 500 berücksichtigungsfähige Bewerberinnen und Bewerber erhalten ein Angebot zur Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe. 
     
  • An den Beruflichen Schulen können rund 240 dauerhafte Einstellungen im Beamtenverhältnis vorgenommen werden. Daneben erhalten rund 80 Gymnasiallehrerinnen und -lehrer ein Angebot zur Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe an Fachober- und Berufsoberschulen (FOS/BOS) sowie Wirtschaftsschulen. 

Zweitqualifizierung und Sonderprogramm

Mit verschiedenen Maßnahmen sorgt das Kultusministerium dafür, dass sich für Lehrerinnen und Lehrer Optionen auf eine Anstellung in den Staatsdienst ergeben. Dazu gehört neben der Einstellung an der Schulart, für die die Lehramtsbefähigung erworben wurde, die Zweitqualifizierungsmaßnahme für Realschul- und Gymnasiallehrer, mit der Option auf Verbeamtung. Sie können sich darüber für einen Einsatz an Grund-, Mittel- und Förderschulen weiterqualifizieren

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