Geschichtswettbewerb „Erinnerungszeichen“ Schülerlandeswettbewerb bringt Schüler auf die „Spuren jüdischen Lebens in Bayern“

Die neue Runde des Schülerlandeswettbewerbs „Erinnerungszeichen“ beschäftigt sich mit jüdischem Leben in Bayern
Die neue Runde des Schülerlandeswettbewerbs „Erinnerungszeichen“ beschäftigt sich mit jüdischem Leben in Bayern

2021 feiert Deutschland das bundesweite Festjahr 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Der Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“ greift dieses wichtige historische Jubiläum auf und lädt Schülerinnen und Schüler aller Schularten ein, sich mit dem Thema „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Bayern“ auseinanderzusetzen. Jetzt auf historische Spurensuche gehen!

Wie haben Jüdinnen und Juden seit dem Mittelalter das Leben in den Territorien, die heute zu Bayern gehören, mitgestaltet und mitgeprägt? Wie kam es zur Ansiedlung von Jüdinnen und Juden in vielen Städten? Warum und von wem wurden Jüdinnen und Juden später wieder aus Städten vertrieben? Wie lebten die sog. Landjuden vor allem in Franken und Schwaben? Wie kam es zur zumindest rechtlichen Gleichstellung der Juden im 19. Jahrhundert und welchen Beitrag leisteten bayerische Jüdinnen und Juden zu den großen Modernisierungsprozessen dieser Zeit? Wie erlebten Jüdinnen und Juden den wachsenden antisemitischen Terror der Nationalsozialisten und den historischen Zivilisationsbruch des Holocaust? Und wie konnte es gelingen, dass in Bayern nach 1945 doch wieder jüdische Gemeinden entstanden, die den Freistaat heute in vielerlei Hinsicht bereichern? Mit Unterstützung einer Lehrkraft wählen die Schülerinnen und Schüler sich aus all diesen Möglichkeiten ihr Thema, sammeln Fakten und Erkenntnisse und entscheiden sich für eine passende Form der Darstellung.

Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Jahrgangsstufen in Bayern. Schulart und Jahrgangsstufe werden bei der Bewertung der Wettbewerbsbeiträge berücksichtigt. Teilnehmen können sowohl einzelne Schülerinnen und Schüler als auch Schülergruppen oder Schulklassen. Die Landessieger werden am Ende des Schuljahres 2021/22 mit Geld- und Sachpreisen geehrt. Zu gewinnen gibt es außerdem Übernachtungen in einer bayerischen Jugendherberge sowie den Besuch der Bayerischen Landesausstellung 2022.

Die Anmeldung erfolgt online auf der Homepage des Wettbewerbs.

Die Beiträge müssen folgende Kriterien erfüllen:

  • Behandlung des selbst gewählten Themas unter historischem Blickwinkel
  • dem Alter und dem Thema angemessene Eigenständigkeit der Leistung
  • Bezug zu Menschen, Dingen, Orten oder Ereignissen aus der Region
  • Recherche direkt vor Ort und nicht nur im Internet
  • persönlicher Kontakt mit Zeitzeugen oder Experten (Museum, Archiv, Heimatpfleger u. a.)

Die Teilnehmer senden ihre Beiträge in Form einer CD-ROM, einer DVD, eines Sticks oder auf Papier als Projektmappe (maximal im DIN A3-Format), einen Projektbericht (verpflichtend ab Jahrgangsstufe 8) sowie das ausgefüllte Einsendeformular in zweifacher Kopie an das:

Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB)
z.Hd. Frau OStRin Dr. Monika Müller
Stichwort: „Erinnerungszeichen 2021/22“
Schellingstr. 155
80797 München

Einsendeschluss ist der 18. März 2022.

Fragen zur Durchführung des Wettbewerbs und zur Teilnahme beantworten die Landeswettbewerbsleiter, Frau StRin Petra Nerreter, Hildegardis-Gymnasium Kempten, und Herr StR (RS) Florian Neubauer, Staatliche Realschule Hollfeld, per E-Mail unter erinnerungszeichen@t-online.de.

Durch die Heranführung an die Auseinandersetzung mit den Spuren der Vergangenheit fördert der Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“ seit 1998 das Geschichtsbewusstsein der bayerischen Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und regt sie dazu an, die Geschichte und Kultur ihrer Heimat zu entdecken und kreativ zu dokumentieren. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Interesse der Schülerinnen und Schüler für ihr historisches Umfeld zu schärfen.

Weitere Informationen, Tipps für Lehrkräfte und Schüler sowie Anmeldung

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