Cham Rundfunkmuseum präsentiert aktuelle Projekte

Das Rundfunkmuseum Cham zeigt über 3000 Exponate aus 120 Jahren Technikgeschichte
Das Rundfunkmuseum Cham zeigt über 3000 Exponate aus 120 Jahren Technikgeschichte

Kleinod der bayerischen Museumslandschaft: Das Rundfunkmuseum Cham nimmt den Besucher mit auf eine Zeitreise durch  120 Jahre Rundfunk- und Fernsehtechnik. Bei einem Rundgang präsentierte das Museum seine aktuellen Projekte, die sich insbesondere auch an die Schulen im Landkreis Cham richten.

Kultusminister Bernd Sibler
Kultusminister Bernd Sibler

„Das Rundfunkmuseum ist ein Kleinod in unserer vielfältigen bayerischen Museumslandschaft! Es nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine nostalgische Reise und zeigt ihnen eindrucksvoll und ideenreich, wie sich Rundfunk und Fernsehen in den vergangenen 100 Jahren entwickelt haben. Die kleinen und großen Gäste erleben die Geschichte und Technik des Rundfunks und Fernsehens und erfahren auch viel über deren Bedeutung und Einfluss auf die Menschen und ihr Leben“, betonte Kultusminister Bernd Sibler bei einem Rundgang durch das Rundfunkmuseum Cham. Bei der Besichtigung erhielt der Minister Einblick in die Museumsarbeit sowie das didaktische Konzept und aktuelle Projekte des Museums.

Unter anderem stellte Museumsleiter Michael Heller das Projekt „Radiobau an Schulen“ vor. Schülerinnen und Schüler des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums und des Robert-Schuman-Gymnasiums Cham bauen hierbei unter Anleitung von Museumsmitarbeitern und Physiklehrkräften selbständig Radios zusammen. Die Bausätze für die Pilotphase stellt das Rundfunkmuseum Cham den Schulen kostenlos zur Verfügung. Dabei können die Schüler ihr theoretisches Wissen über physikalische Grundlagen und die Funktion der Schaltung anwenden und erhalten eine Einführung in technisches und mechanisches Arbeiten.

Kultusminister Bernd Sibler (4.v.l.) mit MdL Dr. Gerhard Hopp (3.v.l.), MdB Karl Holmeier (4.v.r.) und dem Museumsleiter Michael Heller (6.v.r.)
Kultusminister Bernd Sibler (4.v.l.) mit MdL Dr. Gerhard Hopp (3.v.l.), MdB Karl Holmeier (4.v.r.) und dem Museumsleiter Michael Heller (6.v.r.)

An den fertiggestellten Geräten können die Schülerinnen und Schüler dann ihr eigenes Radioprogramm hören. Denn das Rundfunkmuseum Cham will ein Museum zum Mitmachen sein und beherbergt daher auch ein Aufnahmestudio, in dem die Jugendlichen ihre eigenen Sendungen produzieren und über den Mittelwellensender des Museums ausstrahlen können.

Das Rundfunkmuseum

Das Rundfunkmuseum stellt die Entwicklungsgeschichte der Rundfunk- und Fernsehtechnik, der Ton- und Bildaufzeichnung und der Elektroakustik vor. Rund 3.000 Exponate aus einer Zeit von über 120 Jahren bis zur Gegenwart erwarten die Besucherinnen und Besucher. Neben Demonstrationen und Versuchen bietet das Rundfunkmuseum Projekte, um die Technik des Rundfunks und Fernsehens anschaulich zu machen. Dabei arbeitet das Museum auch mit Schulen zusammen.

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