MINT-Netzwerk Bayern Ministerrat verlängert MINT-Förderung in der Region

Gute Kenntnisse in den sogenannten MINT-Fächern werden in vielen Berufen vorausgesetzt
Gute Kenntnisse in den sogenannten MINT-Fächern werden in vielen Berufen vorausgesetzt

Erfolge bei der Förderung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik: Nach einer positiven ersten Bilanz hat der Ministerrat das 2017 angelaufene Programm "MINT-Förderung in der Region - MINT-Netzwerk Bayern" um zwei weitere Jahre verlängert.

Bildungsminister Dr. Spaenle
Bildungsminister Dr. Spaenle

Nach einer positiven ersten Bilanz verlängert der Ministerrat das 2017 angelaufene Programm „MINT-Förderung in der Region – MINT-Netzwerk Bayern“ um zwei Jahre. Als sog. MINT-Fächer bzw. –Berufe werden die Fachdisziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik bezeichnet. Das Programm in acht Regionen zielt darauf ab, den Fachkräftenachwuchs im MINT-Bereich sichern zu helfen, indem bestehende und neue regionale Initiativen zur Breiten- und Talentförderung von Kindern und Jugendlichen unterstützt und vernetzt werden. Im Lauf des Jahres 2017 wurden in diesen MINT-Regionen die Strukturen geschaffen, informierte Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle: „Ziel des Programms ist es, in den Regionen eine durchgehende MINT-Bildungskette einzurichten, die vom Kindergarten bis zu einer beruflichen Ausbildung oder einem Studium reicht. Hierfür werden bereits bestehende Angebote koordiniert und um weitere ergänzt. Daraus ergeben sich wertvolle Synergieeffekte. Die Talente von Kindern und Jugendlichen können wir so optimal fördern und einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des MINT-Fachkräftenachwuchses vor Ort leisten.“

Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung kommt zwei MINT-Koordinatorinnen (Standorte Würzburg und München) zu, die das Projekt regionenübergreifend leiten und begleiten. Sie unterstützen die acht regionalen MINT-Manager beim Aufbau der MINT-Regionen und tragen zur Vernetzung innerhalb und außerhalb der Regionen bei, etwa durch Fortbildungsveranstaltungen und Netzwerktreffen. Mit Blick auf das Potenzial des Programms stellte Minister Spaenle fest: „Das ‚MINT-Netz-Bayern’ bildet eine solide Basis, um MINT-Förderer in Bayern unter einem Dach zusammenzubringen. Die Verlängerung des Programms gibt uns die Möglichkeit, die Projekte im MINT-Bereich zu verstetigen und weitere MINT-Regionen zu entwickeln. Mit diesem Programm stärken wir auch den ländlichen Raum und bringen die Digitalisierung voran.“

Bisherige Teilnehmer sind folgende acht Regionen:

- MINT-Region A³ (Stadt Augsburg, Landkreis Augsburg, Landkreis Aichach-Friedberg),

- das Chamer MINT-Dreieck (Landkreis Cham),

- MINT-Region Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz,

- MINT-Region Wunsiedel/Hochfranken (Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge),

- MINT-Region Niederbayern (Landkreis Deggendorf, Landkreis Regen, Landkreis Freyung-Grafenau, Landkreis Rottal-Inn),

- MINT-Region Mittelfranken (Erlangen, Fürth, Nürnberg, Schwabach, Landkreis Ansbach, Landkreis Nürnberger Land, Landkreis Roth, Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen),

- MINT-Region Münchner Umland (Landkreise München und Dachau),

- MINT-Region Straubing-Bogen (Stadt Straubing, Landkreis Straubing-Bogen).

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