Realschule in Bayern Realschulen meistern die Herausforderungen von morgen

Der gegenseitige Austausch über die aktuelle Schulpolitik stand im Mittelpunkt
Der gegenseitige Austausch über die aktuelle Schulpolitik stand im Mittelpunkt

Bayerische Realschulen genießen hohes Ansehen. Das wurde erneut deutlich, als sich der Verband der bayerischen Realschuldirektorinnen und -direktoren (VBR) auf der diesjährigen Bezirksversammlung im niederbayerischen Straubing zum Austausch traf.

Staatssekretär Bernd Sibler war zu Gast an der Jakob-Sandtner-Schule. Er lobte die bayerische Realschule als Schulart des sozialen und beruflichen Aufstiegs: „Mehr als 40 Prozent der Hochschulzugangsberechtigungen werden außerhalb einer gymnasialen Bildungslaufbahn gewonnen.“ Gerade in Niederbayern stünden viele Realschulen gut da und seien außerdem neu saniert.

Vor allem die Führungskultur an der Realschule, so der Staatssekretär, sei ein entscheidender Faktor für das hohe Ansehen der Schulart. Mit der „Eigenverantwortlichen Schule“ und der erweiterten Schulleitung hätten die bayerischen Realschuldirektorinnen und –direktoren ein zeitgemäßes Qualitätsinstrument und die nötigen Gestaltungsspielräume für die tägliche Arbeit.

Bernd Sibler mit den Verbandsvertretern Regina Houben (Jakob-Sandtner-Realschule Straubing), Maria Warsitz-Müller (Johann-Turmair-Realschule Abensberg) und Bernhard Buchhorn (Staatl. Realschule Kösching)(v.r.n.l.)
Bernd Sibler mit den Verbandsvertretern Regina Houben (Jakob-Sandtner-Realschule Straubing), Maria Warsitz-Müller (Johann-Turmair-Realschule Abensberg) und Bernhard Buchhorn (Staatl. Realschule Kösching)(v.r.n.l.)

Sibler dankte den Schulleiterinnen und Schulleitern für ihren großen Einsatz und sicherte weiterhin die Unterstützung der Staatsregierung zu: „Mit dem Bildungspaket 'Für Bildung begeistern! Fördern, Fordern, Forschen' bauen wir die integrierte Lehrerreserve weiter aus und entlasten die Schulleitungen durch zusätzliche Verwaltungskräfte. Und mit dem Masterplan BAYERN DIGITAL II fördern wir das digitale Klassenzimmer und stellen die Weichen für die digitale Zukunft an den Schulen.“

Die Bayerische Staatsregierung will mit dem Bildungspaket in den kommenden Jahren 2.000 zusätzliche Stellen für die Schulen aller Schularten zur Verfügung stellen. Der Masterplan BAYERN DIGITAL II ist eine umfassende mehrjährige Initiative zur Digitalisierung. Hier wird Bayern z.B. den Informatikunterricht an den weiterführenden Schulen stärken, die pädagogischen Angebote im Internetportal „mebis -Landesmedienzentrum Bayern“ ausbauen und ein mehrjähriges Förderprogramm für das digitale Klassenzimmer realisieren.

Staatssekretär Bernd Sibler in der Diskussion mit den Realschuldirektorinnen und -direktoren
Staatssekretär Bernd Sibler in der Diskussion mit den Realschuldirektorinnen und -direktoren

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