Realschule Bayerischer Realschullehrerverband lud zum 25. Landesrealschultag ein

Qualität im Unterricht: Realschullehrkräfte trafen sich zum 25. Landesrealschultag in Rosenheim
Qualität im Unterricht: Realschullehrkräfte trafen sich zum 25. Landesrealschultag in Rosenheim

Bildung. Erfolg. Zukunft. - Unter diesem Motto stand der 25. Landresrealschultag in Rosenheim, auf dem auch das enorme Engagement der Lehrkräfte für ihre Schülerinnen und Schüler gewürdigt wurde.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle nahm in Rosenheim am 25. Landesrealschultag teil. Dr. Spaenle sagte: „Mit dem Motto ,Realschule: Bildung, Erfolg, Zukunft‘ beschreibt der Bayerische Realschullehrerverband treffend die Situation. Als Lehrkräfte an den bayerischen Realschulen vermitteln sie ihren Schülerinnen und Schülern eine sehr gute und umfassende Bildung, sie tragen damit zum Erfolg der jungen Menschen auf dem weiteren Weg über eine qualifizierte berufliche Ausbildung bzw. über die schulische Weiterbildung bei und helfen ihnen dabei ihre Zukunft aktiv zu gestalten.“ Der Minister dankte den Realschullehrkräften für ihr enormes Engagement für ihre Schülerinnen und Schüler.

Rund 17.400 Lehrkräfte unterrichten gegenwärtig rund 221.000 Schülerinnen und Schüler an über 370 Realschulen in Bayern. Die Attraktivität der Realschule und das Ansehen schlagen sich auch in den jüngsten Realschulgründungen nieder, führte der Minister aus. „Seit meiner Amtsübernahme wurden 20 Realschulstandorte neu gegründet, ein Beleg für die Erfolgsgeschichte der Realschule und für das hohe Ansehen, dass diese Schulart und mit ihr auch ihre Absolventen bei Schülern, Eltern, Lehrkräften, im Handwerk, in der Industrie und in der Verwaltung genießt.“

Im Plenum: Ministerialdirektor Herbert Püls (mi.) neben Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger und Leitendem Ministerialrat Konrad Huber (l.)
Im Plenum: Ministerialdirektor Herbert Püls (mi.) neben Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger und Leitendem Ministerialrat Konrad Huber (l.)

Er ergänzte: „Dazu leisten wir von Seiten des Ministeriums, der Realschulen und der Lehrkräfte mit Kooperationspartnern mit der „Initiative Realschule 21“ einen wichtigen Beitrag. Wir stärken damit nämlich die Kernkompetenzen dieser Schulart, etwa durch die MINT-Förderung, die Bestenförderung, die Sprachförderung, den bilingualen Sachfachunterricht, internationale Sprachzertifikate sowie eine Pädagogik, die sich an den Stärken orientiert und die Talente und den Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellt.“ Um diesem Anspruch gerecht zu werden, habe der Freistaat die Versorgung der Schulen mit Lehrkräften deutlich verbessert und eine Integrierte Lehrerreserve aufgebaut – und zwar im konstruktiven Dialog mit dem Realschullehrerverband. „Wir wollen im Rahmen des Bildungspakets, das die Bayerische Staatsregierung beschlossen hat, die Integrierte Lehrerreserve an den Realschulen in den kommenden zwei Jahren um insgesamt 100 zusätzliche Lehrerstellen ausweiten und mit weiteren Stellenzuweisungen die Schulleitungen und Verwaltungsangestellten entlasten.“, blickte Minister Spaenle nach vorn.

Die Einführung der „Eigenverantwortlichen Schule“ und der erweiterten Schulleitung sowie die vielfältigen Anstrengungen in der Digitalisierung dienen dem Ziel, die Bildungsqualität weiter zu verbessern.

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