Einstellung am Gymnasium 2020/21 Die wichtigsten Fragen und Antworten

Einstellungschancen: Nach wie vor ist in fast allen Fächerverbindungen Bewerberüberhang zu erwarten
Einstellungschancen: Nach wie vor ist in fast allen Fächerverbindungen Bewerberüberhang zu erwarten

Versetzungsgesuche, Neueinstellungen, Ortszuweisungen für Referendare: Die Personalplanung für die Einstellungen am Gymnasium läuft auf vollen Touren. Damit auch die Bewerber auf dem Laufenden sind, haben wir hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu Einstellung und Bewerbung zusammengestellt.

Auch wir wissen, dass Sie dringend auf Informationen warten. Sie können sich daher darauf verlassen, dass die Entscheidungen den Schulen umgehend mitgeteilt werden und Sie wichtige Informationen immer schnellstmöglich erfahren.

Neue Gesichtspunkte Ihrer Situation müssen Sie immer schriftlich auf dem Dienstweg mitteilen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass persönliche Vorsprachen zur besonderen Betonung von Details, die dem Ministerium bereits bekannt sind, die Gesamtplanung aller Bewerber unnötig verzögern.

Wir bitten Sie daher dringend darum, von persönlichen Vorsprachen im Kultusministerium während der Personalplanung Abstand zu nehmen.

Zudem sind Rechtsauskünfte zu Arbeitsverträgen und Kündigungsfristen bei anderen Arbeitgebern grundsätzlich nicht möglich.

Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick

Wie stehen generell die Einstellungschancen?

Für die Neueinstellungen müssen die Prüfungsergebnisse des laufenden Prüfungsjahrgangs abgewartet werden; daher kann das Einstellungsverfahren erst Anfang Juli beginnen.
Den Bewerbern aus dem laufenden Prüfungsjahrgang werden die Einstellungsangebote über die Seminarschulen mitgeteilt.
Bei Neueinstellungen, die über die Warteliste oder über die Freie Bewerbung eingestellt werden, wird eine schriftliche Mitteilung direkt an die Bewerber verschickt.

Zu den Einstellungschancen kann diesmal gesagt werden:

Auch zum Schuljahr 2020/21 kann davon ausgegangen werden, dass die Gesamtzahl an Bewerbern die Einstellungsmöglichkeiten in den staatlichen Gymnasialdienst deutlich übersteigen wird. In den meisten Fächerverbindungen wird der Bedarf weiterhin nur sehr gering sein.

Den Bewerbern wird daher empfohlen, sich über andere Beschäftigungsmöglichkeiten zu informieren:

Alternativen zur Einstellung in den bayerischen staatlichen Gymnasialdienst sind auf den Internetseiten des Staatsministeriums zu finden.

Eine Liste von Links zu den Informations- und Bewerberportalen anderer Bundesländer ist hier zusammengestellt.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich in einem Stellenportal auf den Internetseiten des Staatsministeriums über externe Stellenausschreibungen zu informieren.

Sind meine Bewerbungsunterlagen angekommen (Freie Bewerber/Jährliche Bereitschaftserklärungen/Warteliste)?

Ob Ihre Bewerbungsunterlagen angekommen sind, können wir leider wegen der Fülle der Eingänge für den Einzelfall nicht kontrollieren. Es sind allerdings bisher noch keine Fälle bekannt, in denen die Zustellung nicht geklappt hätte.
Abgesehen von den Versetzungsgesuchen wird der Eingang der Bewerbung nach der Erfassung der Unterlagen bestätigt.
Die meisten Bewerbungen sind mittlerweile erfasst. Sollten Sie bis Mitte Juni noch keine Bestätigung erhalten haben, wenden Sie sich bitte mit einem kurzen Fax an das zuständige Personalreferat.

Fächer/Fächerverbindung, zuständige/r Personalmitarbeiter/in, Faxnummer:

Kunst
Sport männlich (in Verbindung mit Deutsch und Englisch)
OStR Schebler
gerhard.schebler@stmuk.bayern.de
089 2186-3692

Biologie, Chemie (nicht in Verbindung mit Mathematik, Physik)
OStRin Schuberth
silke.schuberth@stmuk.bayern.de
089 2186-3624


Katholische und Evangelische Religionslehre
Latein (nicht in Verbindung mit Schulpsychologie)
StR Frankl
benjamin.frankl@stmuk.bayern.de
089 2186-3554

Mathematik mit Beifach (außer Katholische und Evangelische Religionslehre, Schulpsychologie)
Physik
StRin Zinsbacher
johanna.zinsbacher@stmuk.bayern.de
089 2186-3207

Musik
Sport weiblich (in Verbindung mit Deutsch und Englisch)
StD Zink
bernhard.zink@stmuk.bayern.de
089 2186-3578

Wirtschaft und Recht (in Verbindung mit Erkunde oder Englisch)
OStRin Altmann
daniela.altmann@stmuk.bayern.de
089 2186-3289

Schulpsychologie
Informatik
StDin Braunweiler
monika.braunweiler@stmuk.bayern.de
089 2186-3653

Deutsch (in Verbindung mit Geschichte, Englisch, Erdkunde und Sozialkunde)
OStR Dr. Zimmermann
martin.zimmermann@stmuk.bayern.de
089 2186-3215

Spanisch (in Verbindung mit Französisch und Englisch)
OStRin Henze
eva.henze@stmuk.bayern.de
089 2186-3286


Englisch (in Verbindung mit Geschichte, Erdkunde, Sozialkunde, Italienisch und Russisch)
Französisch (in Verbindung mit Deutsch, Englisch, Geographie und Geschichte)
OStR Hohn
alexander.hohn@stmuk.bayern.de
089 2186-3390

Kann schon etwas zu meinem Versetzungsantrag/ zu meiner Rückkehr aus der Beurlaubung (Elternzeit, Ausland, Universität) gesagt werden?

Aktuell sind leider noch keine Auskünfte hierüber möglich. Die Bedarfsmeldungen der Schulen bzw. die Versetzungsgesuche werden derzeit noch ausgewertet.

Entscheidungen über die Einsatzorte der Rückkehrer aus der Beurlaubung und über Versetzungen werden bis Anfang Juli getroffen und umgehend den Stammschulen der Lehrkräfte mitgeteilt, so dass Sie schnellstmöglich Informationen bekommen werden.

Was muss ich im Rahmen der Einstellung hinsichtlich eines ausreichenden Masernschutzes gemäß § 20 Absatz 9 Infektionsschutzgesetz (IfSG) beachten?

Deutschlandweit müssen Lehrkräfte an Schulen – unabhängig des jeweiligen Schulträgers – einen ausreichenden Masernschutz gemäß § 20 Absatz 9 Infektionsschutzgesetz (IfSG) nachweisen können.

Sollte Ihnen im Einstellungsverfahren zum September 2020 ein Angebot unterbreitet werden, so dürfen Sie den Dienst an der Ihnen zugewiesen Dienstelle nur aufnehmen, wenn Sie den entsprechenden Nachweis über einen ausreichenden Masernschutz erbringen können. Sie werden daher dringend gebeten, rechtzeitig dafür Sorge zu tragen, dass ein entsprechender Nachweis für eine zukünftige Beschäftigung im Schuldienst bereits im Vorfeld vorliegt und innerhalb der dreitägigen Rückmeldefrist auf ein ggf. erfolgendes Planstellenangebot zusammen mit den weiteren Einstellungsunterlagen eingesendet werden kann.

Bitte beachten Sie, dass ein Stellenangebot seine Gültigkeit verliert, wenn ein Nachweis im Sinne des Infektionsschutzgesetzes – IfSG nicht innerhalb des vorgebenden Zeitkorridors vorliegt. Die Planstelle wird dann dem nächsten Bewerber angeboten, der einen entsprechenden Nachweis erbringen kann.

Grundsätzlich ist daher anzuraten, den Nachweis rechtzeitig einzuholen, da dieser zukünftig für eine Beschäftigung an alle Schulen benötigt wird.

Der erforderliche Nachweis über einen ausreichenden Masernschutz gemäß § 20 Absatz 9 Infektionsschutzgesetz (IfSG) kann dabei wie folgt erbracht werden:

1. Durch eine beglaubigte Kopie der Seiten des Impfausweises über 2 Masernimpfungen inklusive der ersten Seite des Impfausweises (Name, Vorname und Geburtsdatum) oder

2. durch eine ärztliche Bescheinigung, dass eine Immunität gegen Masern vorliegt, weshalb kein Impfnachweis erforderlich ist oder

3. durch eine ärztliche Bescheinigung über eine dauerhafte medizinische Kontraindikation, aufgrund derer eine Masernschutzimpfung nicht gegeben werden darf oder

4. durch eine Bescheinigung einer Behörde oder einer anderen Einrichtung, dass eine ärztliche Bescheinigung über Immunität oder dauerhafte Kontraindikation bereits vorgelegt wurde.

Eine Schwärzung der übrigen Impfungen auf der Kopie der Seiten des Impfausweises ist zulässig. Eventuell anfallende Kosten für die Beglaubigung bzw. für die Erstellung von Bescheinigungen sind vom Nachweispflichtigen/von der Nachweispflichtigen zu tragen. Eine Übernahme der Kosten ist nicht möglich.

Was muss ich im Rahmen einer angestrebten Versetzung hinsichtlich eines ausreichenden Masernschutzes gemäß § 20 Absatz 9 Infektionsschutzgesetz (IfSG) beachten?

Die bundesgesetzliche Regelung sieht insbesondere vor, dass die Schulleitung den Immunstatus der an ihrer Schule beschäftigten Lehrkräfte in Bezug auf Masern überprüft und dies dokumentiert. Die Nachweispflicht gilt nur für Personen, die nach dem 31.12.1970 geboren sind.

Das Masernschutzgesetz stellt in Bezug auf die Nachweispflicht auf die jeweilige Einrichtung, sprich auf jede einzelne Schule ab. Dies bedeutet, dass jeder Einrichtungswechsel, insbesondere eine Versetzung, seit 01.03.2020 die Pflicht zur Vorlage eines Nachweises im Sinne des Masernschutzgesetzes vor Antritt an der jeweiligen Schule auslöst.

Sofern Sie einen Versetzungsantrag gestellt haben, wird Ihre Schulleiterin/Ihr Schulleiter einen Nachweis im Sinne des Masernschutzgesetzes einfordern, sodass Ihr Antrag aufrechterhalten werden kann.

Wie werden mein Wehr- oder Zivildienst bzw. meine Erziehungszeit/ Pflegeleistungen bei der Einstellung berücksichtigt?

Auskünfte zur Berücksichtigung von Wehr- oder Zivildienst, Erziehungszeiten oder Pflegeleistungen bei der Einstellung finden Sie hier.

Wann erfahre ich als Studienreferendar, welcher Schule/ an welchen Ort ich zugewiesen worden bin?

Die Planung der Einsatzorte der Studienreferendare kann erst nach dem Einstellungsverfahren erfolgen, also in der zweiten Julihälfte. Die Seminarschulen werden sofort nach Abschluss der Planungen zum Schuljahresende informiert.

Persönliche Belange können schriftlich und ausschließlich auf dem Dienstweg über die Schulleitung der Seminarschule per Fax an das Kultusministerium gesandt werden. Wichtig sind dabei folgende Angaben:

  • Name
  • Fächerverbindung
  • ggf. derzeitige Schule
  • Anschrift
  • alle Telefonnummern
  • Familienstand, Zahl der zu betreuenden Kinder unter 18 Jahren
  • ggf. E-Mail-Adresse
  • Anliegen

Sind noch Bewerbungen für das Schuljahr 2020/21 möglich?

Bewerbungen sind erst wieder für das Schuljahr 2021/2022 möglich.
Bewerber aus dem dann aktuellen Prüfungsjahrgang bewerben sich über die Seminarschule, sogenannte „Freie Bewerber“ und Wartelistenberechtigte übermitteln ihre Online-Bewerbung bis 30.04.2021 an das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

Wie erfährt man, auf welchem Platz der Warteliste man sich befindet?

Alle Informationen zur Warteliste finden Sie hier. Anfang Juli können Sie an dieser Stelle auch die anonymisierte Warteliste 2020 einsehen.

Welche Möglichkeiten gibt es für Quereinsteiger?

Informationen hierzu finden Sie hier.

Wann bekommen Mobile Reserven eine Auskunft über die Standortschule des nächsten Schuljahres?

Die Standortschule des nächsten Schuljahres wird den Mobilen Reserven im Regelfall ab ca. Mitte Juli auf dem Dienstweg bekannt gegeben. Telefonische Auskünfte hierzu sind nicht möglich.

Gibt es eine Möglichkeit den mir zugewiesenen Ort zu tauschen?

Ein Ortstausch wird nur unter folgenden Voraussetzung geprüft:

- Ein geeigneter Tauschpartner steht zur Verfügung, d. h. bei Referendaren muss der Tauschpartner die gleiche Fächerverbindung haben. Bei Stellen müssen die Fächerverbindung und der unterrichtete Stundenumfang (Vollzeit/Teilzeit) gleich sein. Die Qualität der Stelle (Planstelle/Supervertrag) spielt dagegen keine Rolle. Mobile Reserven können jedoch nur mit festen Stellen den Ort tauschen, wenn diese auch den Status als Mobile Reserve übernehmen.

- Über den Dienstweg wird ein schriftliches Gesuch, mit dem beide Tauschpartner und beide Schulleiter der Zielschulen (bei Referendaren im 2. Ausbildungsabschnitt auch die Seminarvorstände) durch ihre Unterschrift ihr Einverständnis mit dem Tausch bestätigen, beim zuständigen Personalmitarbeiter im Staatsministerium eingereicht.

Welche Frist gilt für die Stellenzusage auf das Angebotsschreiben?

Erhalten Sie ein Stellenangebot durch das Staatsministerium, so müssen Sie innerhalb von drei Arbeitstagen schriftlich mitteilen, ob Sie mit Ihrer Verwendung im staatlichen Gymnasialdienst einverstanden oder daran nicht interessiert sind. Dafür liegt dem Angebot ein Antwortvordruck bei. Die Frist beginnt mit dem Tag des Poststempels.
Sollte es Ihnen nicht möglich sein, den Antwortvordruck auszufüllen, so kann dieser auch von einer bevollmächtigten Person unterschrieben zurückgesandt werden. Alle weiteren Unterlagen können baldmöglichst nachgereicht werden.

An welche Anschrift muss ich meine Stellenzusage schicken?

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
80327 München

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