Oberpfalz Schulberatungsstelle sucht zentrale Schulpsychologin / zentralen Schulpsychologen

Zentrale Schulpsychologen beraten etwa Schülerinnen und Schüler sowie Eltern bei schulischen Problemen und persönlichen Krisen
Zentrale Schulpsychologen beraten etwa Schülerinnen und Schüler sowie Eltern bei schulischen Problemen und persönlichen Krisen

Freie Stelle zu besetzen: Die Staatliche Schulberatungsstelle für die Oberpfalz sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine neue zentrale Schulpsychologin / einen neuen zentralen Schulpsychologen (m/w/d) für die Grund- und Mittelschulen. Jetzt bewerben!

Die Schulberatungsstelle ist der Dienststelle des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in der Oberpfalz zugeordnet. Als zentrale, schulartübergreifende Informations- und Beratungsstelle für die Oberpfalz ist sie Ansprechpartner für Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte sowie für Schulleitungen und Schulaufsicht in der Oberpfalz.

Die Stelle ist in der Besoldungsgruppe A 14 + AZ (Beratungsrektorin, Beratungsrektor) ausgebracht.

Aufgabenbereich

Die Tätigkeit umfasst gemäß der Bekanntmachung zur Schulberatung in Bayern vom 29. Oktober 2001 (KwMBI I S. 454, geändert durch Bekanntmachung vom 24. Juni 2011, KWMBI S. 136) folgende Aufgabenschwerpunkte:

  • Einzelberatung von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern bei schulischen Problemen und Krisen
  • Beratung und Unterstützung von Lehrkräften und Kollegien in pädagogisch-psychologischen Fragen
  • Bei Bedarf Beratung und Unterstützung der Schulleitungen und Schulaufsichtsbehörden in Fragen der Weiterentwicklung von Schule im Rahmen der Aufgabenschwerpunkte der Staatlichen Schulberatung (z.B. Supervision, Coaching, kollegiale Fallberatung)
  • Mitwirkung an Dienstbesprechungen und Fortbildungsveranstaltungen im Rahmen der fachlichen Betreuung von Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie Beratungslehrkräften
  • Zusammenarbeit mit inner- und außerschulischen Einrichtungen und Kooperationspartnern, mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung, dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung sowie den Universitäten

Anforderungsprofil

Bewerben können sich beim Freistaat Bayern verbeamtete Lehrkräfte, die im staatlichen Schuldienst oder am ISB, an der ALP Dillingen oder an den Staatlichen Schulberatungsstellen tätig sind und die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:

  • Befähigung für ein Lehramt an Grundschulen, Haupt- bzw. Mittelschulen oder Volksschulen
  • Erweiterung des Lehramts durch ein Studium der Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt gemäß § 35 Abs. 2 LPO I (nachträgliche Erweiterung oder anstelle des Studiums eines Unterrichtsfachs)
  • mehrjährige und aktuelle Tätigkeit als Schulpsychologin bzw. Schulpsychologe
  • Nachweis über die notwendige gute wissenschaftliche Qualifikation
  • Verwendungseignung „Beratungsrektorin bzw. Beratungsrektor Schulpsychologie“ in der aktuellen dienstlichen Beurteilung

Es wird erwartet, dass die Bewerberin bzw. der Bewerber über die Fähigkeit und Bereitschaft zur Arbeit im Team verfügt. Engagement für die grundlegenden Belange der Schulberatung in allen Schularten wird vorausgesetzt. Die Bewerberin bzw. der Bewerber soll moderne Methoden einer erwachsenengerechten Fortbildungsdidaktik beherrschen und muss bereit sein, ihre/seine Kompetenzen laufend zu erweitern.

Die ausgeschriebene Stelle ist grundsätzlich teilzeitfähig, sofern der Dienstbetrieb sichergestellt ist. Sie ist für die Besetzung mit einer/einem Schwerbehinderten geeignet; Schwerbehinderte werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.

Gemäß Art. 7 Abs. 3 BayGlG werden Frauen besonders aufgefordert, sich zu bewerben.

Bewerbungsprozess

Bewerberinnen bzw. Bewerber reichen ihre Bewerbung (bitte ohne Bewerbungsmappe/Kunststoffhefter) unter Angabe der privaten Anschrift mit einer tabellarischen Darstellung des beruflichen Werdegangs auf dem Dienstweg bei der Regierung der Oberpfalz ein. Der Bewerbung ist eine aktuelle Beurteilung beizulegen. Gegebenenfalls ist vom Dienstvorgesetzten eine Anlassbeurteilung zu erstellen (vgl. hierzu Abschnitt A Nr. 4.5 der Bekanntmachung über die Richtlinien für die dienstliche Beurteilung und die Leistungsfeststellung der staatlichen Lehrkräfte an Schulen in Bayern vom 7. September 2011 (KWMBl. S. 306), geändert durch Bekanntmachung vom 15. Juli 2015 (KWMBl. S. 121) sowie durch KMS vom 16.04.2020, Az. II.5-BP4010.2/21/7, bzw. Abschnitt A Nr. 7 der Richtlinien für die Beurteilung und die Leistungsfeststellung der Beamten und Beamtinnen im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 15. Februar 2012 (KWMBl. S. 90)).

In den Fällen, in denen mehrere Bewerberinnen und Bewerber die Ausschreibungsbedingungen erfüllen und nach dem Ergebnis der dienstlichen Beurteilungen im Hinblick auf das jeweilige Statusamt im Wesentlichen gleich geeignet sind, wird ein strukturiertes Auswahlgespräch durchgeführt, dessen Ergebnis dann der Auswahlentscheidung zugrunde gelegt wird.

Die Regierung der Oberpfalz legt die Bewerbungen zusammen mit einer Stellungnahme zum Bewerberfeld dem Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in der Oberpfalz vor. Als für die Staatliche Schulberatungsstelle für die Oberpfalz zuständiger Dienstvorgesetzter erstellt der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in der Oberpfalz unter Einbeziehung des Leiters der Staatlichen Schulberatungsstelle eine Stellungnahme zu den Bewerbungen und übermittelt diese gesammelt an das Staatsministerium (Ref. IV.9).

Den Bewerberinnen und Bewerbern wird empfohlen, sich beim Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in der Oberpfalz sowie beim Leiter der Staatlichen Schulberatungsstelle für die Oberpfalz vorzustellen. In diesem Zusammenhang wird vom Dienstvorgesetzten auf Antrag eine Dienstreise genehmigt.

Für weitere Auskünfte steht im Staatsministerium Frau OStRin Mira Neygandhi (Tel.: 089/2186-2716) gerne zur Verfügung.

Termine zur Vorlage der Bewerbung:

  • bei der Regierung der Oberpfalz: 16. Juli 2020
  • beim Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in der Oberpfalz: 23. Juli 2020
  • zur Vorlage beim Staatsministerium (Ref. IV.9): 30. Juli 2020

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