Bilingualer Unterricht: Erste deutsch-italienische Schule in Bayern eingeweiht

Kultusstaatssekretär Georg Eisenreich bei der Einweihung der deutsch-italienischen Grundschule
Kultusstaatssekretär Georg Eisenreich bei der Einweihung der deutsch-italienischen Grundschule "Leonardo da Vinci" in München

Bilingualer Unterricht von der ersten Klasse an: In München gibt es mit der Grundschule "Leonardo da Vinci" seit diesem Schuljahr die erste deutsch-italienische Schule in Bayern. Jetzt wurde die Grundschule in der Baierbrunner Straße von Kultusstaatssekretär Georg Eisenreich zusammen mit dem Generalkonsul der Italienischen Republik, Filippo Scammacca del Murgo eingeweiht.

Kultusstaatssekretär Georg Eisenreich
Kultusstaatssekretär Georg Eisenreich

Die Schule bietet zweisprachigen Unterricht vor allem für Kinder aus Familien, die aus Italien eingewandert sind oder dorthin auswandern möchten, für die hier lebende italienische Gemeinde und für Familien, die an einer multikulturellen Ausbildung interessiert sind. Bei seinem München-Besuch im Februar sprach sich auch der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano für die Gründung der bilingualen Schule aus. Durch die Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung und dank zahlreicher Sponsoren konnte die erste deutsch-italienische Schule in Bayern im Schuljahr 2013/14 ihre Pforten öffnen. Daneben gibt es bereits eine französische, eine japanische, eine griechische und zahlreiche internationale Schulen.

Derzeit besteht die Grundschule "Leonardo da Vinci" aus zwei ersten und zwei zweiten Klassen. Die Schule soll schrittweise um weitere Jahrgangsstufen hochwachsen. Kultusstaatssekretär Eisenreich betonte in seinem Grußwort die Vorteile des bilingualen Unterrichts: "Die Sprachkompetenz wird zunehmend ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg unserer Kinder in einer globalisierten Welt sein. Deshalb ist es mir ein Kernanliegen, den bilingualen Unterricht an allen Schularten weiter zu stärken."

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