Von der Schiefertafel zum iPad: KEG Niederbayern befasste sich mit neuen Medien

Kultusstaatssekretär Bernd Sibler (4. v. links) mit: Generalvikar Dr. Klaus Metzl, Bistum Passau, Kleus Jeggle, stv. Landrat Passau, KEG-Landesvorsitzende Ursula Lay, Robert Drexler, Tagungsleiter und stv. Bezirksvorsitzender Ndb, Dr. Franz Guber, Hanns-Seidel-Stiftung, Dr. Marianus Bieber, Abt von Niederaltaich, Fritz Döring, Bezirksvorsitzender KEG Ndb, Josef Färber, stv. Landrat Deggendorf, Josef Schätz, Regierung v. Ndb (v.li.n.re.)
Kultusstaatssekretär Bernd Sibler (4. v. links) mit: Generalvikar Dr. Klaus Metzl, Bistum Passau, Kleus Jeggle, stv. Landrat Passau, KEG-Landesvorsitzende Ursula Lay, Robert Drexler, Tagungsleiter und stv. Bezirksvorsitzender Ndb, Dr. Franz Guber, Hanns-Seidel-Stiftung, Dr. Marianus Bieber, Abt von Niederaltaich, Fritz Döring, Bezirksvorsitzender KEG Ndb, Josef Färber, stv. Landrat Deggendorf, Josef Schätz, Regierung v. Ndb (v.li.n.re.)

Von der Schiefertafel zum iPad - Lehrkräfte in Niederbayern begaben sich auf eine spannende Reise durch die Geschichte des Lernens.  Es war die 60. Pädagogische Ferienwoche der KEG Niederbayern. Kultusstaatssekretär Bernd Sibler gratulierte vor Ort zu diesem stolzen Jubiläum und hielt die Festrede.

Die KEG Bezirksverband Niederbayern lädt seit inzwischen 60 Jahren alljährlich zusammen mit der Hanns-Seidel-Stiftung Pädagoginnen und Pädagogen zu einer Ferientagung ein, um aktuelle Fragestellungen und Entwicklungen in frühpädagogischen und schulischen Einrichtungen zu diskutieren und in Arbeitskreisen zu vertiefen. Kultusstaatssekretär Bernd Sibler erläuterte in seinem Festvortrag die Herausforderungen, vor denen die bayerischen Schulen angesichts von Globalisierung und zunehmender Medialisierung stehen.

Staatssekretär Bernd Sibler sprach über Medien in der Schule
Staatssekretär Bernd Sibler sprach über Medien in der Schule

"Der souveräne Umgang mit Medien ist zweifelsfrei eine zukunftsweisende Kompetenz, die wir unseren Kindern vermitteln müssen", betonte Sibler. Umfassende Bildung solle schließlich die jungen Menschen dazu befähigen, an gesellschaftlichen Entwicklungen teilzuhaben. Dazu gehört auch die Orientierung in der digitalen Welt. Hier müsse stets ein Lernen mit, aber insbesondere auch ein Lernen über Medien stattfinden. Sibler machte aber eines sehr deutlich: "Das wichtigste Medium in Schule und Hochschule ist immer noch die Lehrkraft! Die digitalen Werkzeuge sind wertvolle Hilfen, sie dürfen aber weder zum heilbringenden Götzen noch zur Ersatzwelt werden."

Voller Saal: Das Publikum kam zahlreich
Voller Saal: Das Publikum kam zahlreich

Die Schule wird ihrem Erziehungsauftrag nur gerecht, wenn sie zu relevanten Themen eindeutig Position bezieht – etwa zum Selbstdatenschutz in Sozialen Netzwerken, zu Cybermobbing, zu Fragen des Verbraucherschutzes, zum verantwortlichen Medienkonsum oder zum Schutz des geistigen Eigentums, gerade auch in der virtuellen Welt. Medienbildung ist dabei ein unglaublich vielfältiges Querschnittsthema und muss in jedem Fall fächerübergreifend erfolgen.
 

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