Durchlässigkeit: Berufliche Weiterbildung ebnet Weg an Hochschule

Staatssekretär Bernd Sibler (2. v.r.) und Vertreter aus Politik und Handwerk mit den besten Absolventen Ludwig Obermeier, Claudia Madl und Gerhard Nickl (v.l.)
Staatssekretär Bernd Sibler (2. v.r.) und Vertreter aus Politik und Handwerk mit den besten Absolventen Ludwig Obermeier, Claudia Madl und Gerhard Nickl (v.l.)

Kein Abschluss ohne Anschluss: Auch die berufliche Schulen leisten einen Beitrag zur Durchlässigkeit des differenzierten Schulwesens in Bayern. Kultusstaatssekretär Sibler hat jetzt den Meisterpreis der Staatsregierung an 37 Absolventen verliehen – für ihren Weg über die Weiterbildung bis zur Hochschule.

Für ihre hervorragenden Leistungen in der beruflichen Weiterbildung zeichnete Kultusstaatssekretär Bernd Sibler in Mühldorf 37 Absolventinnen und Absolventen mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung aus. Sie hatten neben ihrem Beruf eine Weiterbildung zum Betriebswirt (HWK), Betriebsinformatiker (HWK), Wirtschaftsinformatiker (HWK) und Energieberater (HWK) im Umfang von mindestens 200 Unterrichtsstunden erfolgreich abgeschlossen. Mit diesen Abschlüssen der Handwerkskammer für München und Oberbayern haben die Teilnehmer die Berechtigung erworben, an einer Hochschule zu studieren.

Berufliche Weiterbildung: Auch so führt ein Weg an die Hochschule
Berufliche Weiterbildung: Auch so führt ein Weg an die Hochschule

„Mit großem persönlichen Einsatz haben sich die Absolventinnen und Absolventen nebenberuflich weiterqualifiziert. Sie sind in ihrem Fachgebiet auf dem neuesten Stand. Mit ihrem Know-how können sie nun erweiterte Verantwortung in ihrem Unternehmen übernehmen oder ein Studium an einer Hochschule aufnehmen“, gratulierte Staatssekretär Sibler in der Festrede. „Und sie gehören zu einer immer größer werdenden Gruppe an Absolventen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung über den Weg der beruflichen Bildung erreicht“, so der Staatssekretär.

Rund 43 Prozent aller Hochschulzugangsberechtigungen werden in Bayern heute an beruflichen Schulen erworben. Neben den Fachoberschulen (FOS) und Berufsoberschulen (BOS) bieten beispielsweise auch Fachschulen, Fachakademien und Bildungszentren der Handwerkskammern die Möglichkeit an, die Berechtigung zum Studium an einer Hochschule zu erlangen. „Die berufliche Bildung, die jungen Menschen beispielsweise über die duale Ausbildung, die berufliche Weiterbildung sowie den Anschluss an die FOS und BOS vielfältige Wege eröffnet, trägt wesentlich zur Durchlässigkeit des differenzierten Schulwesens in Bayern bei. Sie ermöglicht jedem Absolventen einen weiteren Abschluss und damit seine schulische sowie berufliche Weiterentwicklung“, betonte Bernd Sibler abschließend.

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