Vorbereitungsdienst Lehramt Realschule

Seminarlehrer vermitteln den Referendaren das notwendige
Seminarlehrer vermitteln den Referendaren das notwendige "Handwerkszeug" für erfolgreiches Unterrichten.

Voraussetzungen für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst:
Es können nur Bewerberinnen und Bewerber zugelassen werden, deren Erste Lehramtsprüfung nach Ende eines mindestens 6-semestrigen Studiums in zwei Hauptfächern abgelegt wurde und die eine nach § 39 Abs. 1 Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) zugelassene Fächerverbindung ergeben (www.km.bayern.de/ministerium/recht.html).

Der Aufbau des Vorbereitungsdienstes:
Die Ausbildung gliedert sich in zwei Abschnitte. Im ersten Jahr erfolgt sie durchgehend an der Seminarschule, das zweite Jahr wird an der Einsatzschule abgeleistet.
Der Vorbereitungsdienst kann jeweils nur zum September aufgenommen werden.

Inhalte und Ablauf des Vorbereitungsdienstes:
Zu den grundsätzlichen Aufgaben des Vorbereitungsdienstes gehören die Erweiterung der Kenntnisse im Bereich der Erziehungswissenschaften und der staatsbürgerlichen Bildung sowie in der Didaktik und Methodik der Prüfungsfächer auf der Grundlage des Studiums, ferner die Einführung in die Schulpraxis und in die besonderen Aufgaben einer Realschullehrkraft.

An der Seminarschule erfolgen darüber hinaus Hospitationen in den gewählten Fächern und in anderen Fächern, Lehrversuche mit ausführlicher Besprechung, zusammenhängender Unterricht, für den der/die Seminarlehrer/in die Verantwortung trägt, sowie eigenverantwortlicher Unterricht der Studienreferendare von bis zu elf Wochenstunden.

An der Einsatzschule können Studienreferendare zur Unterrichtsaushilfe mit bis zu 17 Wochenstunden eigenverantwortlichem Unterricht betraut werden. Alle über 10 Wochenstunden hinausgehenden Unterrichtsstunden werden zusätzlich vergütet.

Die Meldeunterlagen für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Realschulen erhalten Bewerberinnen und Bewerber, die die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen in Bayern ablegen, gleichzeitig mit der Zulassung zur Ersten Staatsprüfung durch das Prüfungsamt.

Weitere Interessenten fordern die Anmeldeunterlagen unter Angabe von Fächerverbindung (siehe § 39 Abs. 1 LPO I) und Abschlussart und -ort sowie der Postanschrift schriftlich oder per E-Mail (VDRS@stmbw.bayern.de) an bei

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Prüfungsamt Standort Gunzenhausen, Stuttgarter Straße 1, 91710 Gunzenhausen

 

Bewerberinnen und Bewerber, die ihren Studienabschluss an einer Universität bzw. Kunsthochschule außerhalb Bayerns erworben haben, benötigen für die Meldung zum Vorbereitungsdienst den Bescheid über die Anerkennung ihres Abschlusses. Vor Anforderung der Meldeunterlagen ist ein entsprechender Antrag an folgende Stelle zu richten:

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Ref. IV.1, Salvatorstraße 1, 80333 München

 

Die Zweite Staatsprüfung:
Die Zweite Staatsprüfung dient - zusammen mit der Ersten Staatsprüfung - der Feststellung, ob die Bewerber zum Lehramt an Realschulen befähigt sind.

Die Prüfungsleistungen bestehen aus

 

  • einer schriftlichen Hausarbeit aus dem Gebiet der Pädagogik oder der Psychologie oder aus der Didaktik eines der Unterrichtsfächer des Bewerbers/der Bewerberin,
  • einem Kolloquium, das sich auf Gebiete der Pädagogik und der Psychologie erstreckt,
  • je einer mündlichen Prüfung zur Didaktik der beiden Fächer und einer mündlichen Prüfung zum Schulrecht und zur Schulkunde sowie zu Grundfragen der staatsbürgerlichen Bildung,
  • drei Prüfungslehrproben aus den Fächern der gewählten Fächerverbindung.
  • Ferner gehen in das Prüfungsergebnis die Noten der drei Gutachten ein, die der Leiter/die Leiterin des Studienseminars aufgrund von Vorschlägen der Seminarlehrer und des Leiters/der Leiterin der Einsatzschule erstellt. Diese Gutachten bewerten die Unterrichtskompetenz, die erzieherische Kompetenz sowie die Handlungs- und Sachkompetenz.

Weitere Informationen und Links

Vorlese-Funktion