Vorbereitungsdienst Lehramt an beruflichen Schulen

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Nach erfolgreich abgelegter Erster Lehramtsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen können die Bewerber/innen als Studienreferendare/Studienreferendarinnen in den 24-monatigen Vorbereitungsdienst für das Lehramt an beruflichen Schulen aufgenommen werden. Der Ersten Lehramtsprüfung für berufliche Schulen entspricht auch eine im Geltungsbereich des Bayerischen Lehrerbildungsgesetzes abgelegte Diplom- oder Masterprüfung für Berufs- oder Wirtschaftspädagogen, wenn sie den Anforderungen des Lehramts genügt und daneben ein mindestens einjähriges einschlägiges berufliches Praktikum oder eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung nachgewiesen wird.

Aufgabe des Vorbereitungsdienstes ist die theoretisch fundierte schulpraktische Ausbildung für die Tätigkeit im Lehramt an beruflichen Schulen.

Die Aufnahme in den Vorbereitungsdienst ist halbjährlich zum Unterrichtsbeginn eines Schuljahres im September und zum Schulhalbjahr im Februar möglich.

Was muss ich zum Vorbereitungsdienst wissen?

Anmeldung, Beginn, Dauer

Die zweite Ausbildungsphase im Anschluss an das Masterstudium der Berufs- bzw. Wirtschaftspädagogik dient der schulpraktischen Ausbildung. Sie dauert 24 Monate und beginnt im September mit dem neuen Schuljahr oder im Februar zum Schulhalbjahr. Der Vorbereitungsdienst schließt mit der Zweiten Staatsprüfung.

Anmeldung 
Die Anmeldung zum Vorbereitungsdienst kann bis spätestens Anfang April oder September eines Jahres (Berechnung des genauen Datums: 5 Monate vor Schulbeginn) erfolgen.

Beachtung von Fristen
Für die Bewerbung ist es erforderlich, dass sich die Bewerberinnen und Bewerber zuerst online anmelden unter folgendem Link.

Die Onlineanmeldung ist ab dem 14.02.2021 bis einschließlich 14.04.2021 für den Einstiegstermin "Herbst 2021" möglich.

Diese Online-Anmeldung ist auszudrucken und mitsamt den restlichen Anmeldeunterlagen bis spätestens 14. April 2021 zu senden an:

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Ref. VI.2
Salvatorstr. 2
80327 München

Informationen über die mit der postalischen Anmeldung einzureichenden Unterlagen finden Sie hier. Die Bewerberinnen und Bewerber werden darauf hingewiesen, dass das Gesundheitszeugnis, das Master- oder Diplomzeugnis, das Zeugnis über die bestandene Erste Staatsprüfung oder die Bescheinigung der Universität über das Bestehen der Ersten Staatsprüfung bzw. Master- oder Diplomprüfung bis 1. September (Vorbereitungsdienstbeginn September) bzw. 1. Februar (Vorbereitungsdienstbeginn Februar) nachgereicht werden kann. Der Nachweis des vollständig abgeleisteten Praktikums ist bis 1. Juli (Vorbereitungsdienstbeginn September) bzw. 1. Dezember (Vorbereitungsdienstbeginn Februar) zu erbringen.

Außerbayerische Bewerberinnen und Bewerber können bis spätestens 1. August (Vorbereitungsdienstbeginn September) bzw. 2. Januar (Vorbereitungsdienstbeginn Februar) das Gesundheitszeugnis und das Diplom- oder Masterzeugnis nachreichen.

Beginn 
Der Vorbereitungsdienst beginnt mit Unterrichtsbeginn im September eines Schuljahres oder im Februar mit dem Schulhalbjahr.

Dauer
Der Vorbereitungsdienst dauert 24 Monate.

Ablauf, Ausbildungsinhalte, Prüfungsleistungen

Der Vorbereitungsdienst gliedert sich in zwei Ausbildungsabschnitte.

Im ersten Ausbildungsjahr erfolgt die Zuteilung der Studienreferendarinnen und Studienreferendare an die Seminarschule in nachstehender Reihenfolge: 

Bei der Zuweisung der Bewerber in die Regierungsbezirke durch das Kultusministerium können Wünsche nur im Rahmen der ausbildungsorganisatorischen Bedingungen (z. B. Kapazität der Seminare, Auslastung der Seminare) berücksichtigt werden. Vorrangig werden Wünsche verheirateter Bewerber/innen und Bewerber/innen mit Kindern berücksichtigt, anschließend wird die Einteilung anhand sonstiger sozialer Kriterien vorgenommen.

Die Zuteilung der Studienreferendarinnen und Studienreferendare für das zweite Ausbildungsjahr an die Einsatzschule erfolgt nach folgendem Ablauf: 

Die Verteilung auf die Regierungsbezirke erfolgt unter Berücksichtigung der fachlichen Erfordernisse und der sozialen Situation der einzelnen Studienreferendarinnen und Studienreferendare durch die Seminarvorstände am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an beruflichen Schulen. Die jeweilige Bezirksregierung nimmt anschließend die Verteilung auf die Einsatzschulen vor. 

Weitere Informationen zu den Ausbildungsinhalten und Prüfungsleistungen erhalten Sie hier

Besoldung während des Vorbereitungsdienstes

Die jeweilige Höhe des Anwärtergrundbetrags (A13+Z) und ggf. des Familienzuschlags kann auf den Seiten des Landesamts für Finanzen eingesehen werden:

http://www.lff.bayern.de/bezuege/besoldung/index.aspx#tabellenrecht

Abschluss und Einstellungsmöglichkeiten

Der Vorbereitungsdienst schließt mit der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen ab.

Bei Übernahme in den staatlichen Schuldienst können die Bewerberinnen und Bewerber bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen in ein Beamtenverhältnis auf Probe übernommen werden (4. Qualifikationsebene, Eingangsamt A 13).

Nachträgliche Erweiterungsprüfungen

Nach Abschluss der Zweiten Staatprüfung kann eine nachträgliche Erweiterungsprüfung abgelegt werden.

Weitere Informationen zu den Erweiterungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Weitere Informationen und Links

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