Sondermaßnahmen zum Erwerb einer Lehramtsbefähigung für das Lehramt an beruflichen Schulen

Stehen regulär ausgebildete Bewerberinnen und Bewerber mit einer entsprechenden Lehramtsbefähigung nicht in genügender Anzahl zur Verfügung, findet auch der Wettbewerb der Prüfungsteilnehmer um Einstellung in den staatlichen Schuldienst nicht mehr statt. In diesem Fall kann für geeignete Bewerber mit einem universitären Abschluss im Rahmen einer Sondermaßnahme nach Art. 22 BayLBG eine Lehramtsbefähigung unter weiteren Bedingungen für die betreffende Schulart (s. o.) festgestellt werden.

1. Maßnahme zur Sicherung des Lehrernachwuchses an beruflichen Schulen im Bereich Druck- und Medientechnik sowie Labor- und Prozesstechnik

Aufgrund des besonderen Bedarfs an einzelnen beruflichen Schulen ist beabsichtigt, in diesen Bereichen, die nachweislich nicht durch grundständig ausgebildete Lehrkräfte gedeckt werden können, Diplom- Ingenieure (Univ.) und Master-Absolventen (Universität, Hochschule) zum Vorbereitungsdienst zuzulassen.

2. Zulassung von Diplomingenieuren (Universität) oder Masterabsolventen (Universität oder Hochschule) der Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbau zum Vorbereitungsdienst für das Lehramt an beruflichen Schulen für September 2018

Aufgrund des anhaltenden Bedarfs an Bewerbern für das Lehramt an beruflichen Schulen in den Fachrichtungen Elektro- und Informationstechnik sowie Metalltechnik werden zu dem am 11. September 2018 beginnenden Vorbereitungsdienst insgesamt bis zu 30 Diplomingenieure (Univ.) oder Masterabsolventen (Hochschule oder Universität) der Fachrichtungen Elektrotechnik oder Maschinenbau zugelassen. Bevorzugt werden Bewerberinnen und Bewerber, welche die Diplom- oder Masterprüfung nach 2012 abgelegt und mit der Note gut oder besser bestanden haben. Das erste Jahr des Vorbereitungsdienstes erfolgt an einer Seminarschule in Nordbayern, d. h. in den Regierungsbezirken Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken oder Unterfranken.

Bewerbungen für die Sondermaßnahme sind bis spätestens Mittwoch, 17. Januar 2018 an folgende Stelle zu richten:

Bayerisches Staatsministerium
für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Referat VI.2
80327 München

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