Denkmal- und Kulturpflege Bezirksheimatpfleger informierten über Kultur- und Denkmalpflege

Staatssekretär Bernd Sibler (5.v.l.) mit den Bezirksheimatpflegern Dr. Maximilian Seefelder (Niederbayern), Dr. Peter Fassl (Schwaben), Dr. Norbert Göttler (Oberbayern), Dr. Andrea Kluxen (Mittelfranken), der Vorsitzenden des Kulturhistorischen Vereins Gnadenberg Dr. Sandra Frauenknecht, Prof. Günter Dippold (Oberfranken), Dr. Tobias Appl (Oberpfalz), Ministerialrat Dr. Andreas Baur sowie dem Generalkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege Prof. Mathias Pfeil
Staatssekretär Bernd Sibler (5.v.l.) mit den Bezirksheimatpflegern Dr. Maximilian Seefelder (Niederbayern), Dr. Peter Fassl (Schwaben), Dr. Norbert Göttler (Oberbayern), Dr. Andrea Kluxen (Mittelfranken), der Vorsitzenden des Kulturhistorischen Vereins Gnadenberg Dr. Sandra Frauenknecht, Prof. Günter Dippold (Oberfranken), Dr. Tobias Appl (Oberpfalz), Ministerialrat Dr. Andreas Baur sowie dem Generalkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege Prof. Mathias Pfeil

Auf Einladung von Staatssekretär Bernd Sibler trafen sich die Bezirksheimatpfleger der bayerischen Regierungsbezirke in Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz. Auf dem Programm stand dieses Mal neben einem intensiven Austausch über aktuelle Fragestellungen im Bereich der Kultur- und Denkmalpflege der Besuch der Klosterruine Gnadenberg.

Staatssekretär Bernd Sibler
Staatssekretär Bernd Sibler

Wie auch in den vergangenen Jahren kamen die bayerischen Bezirksheimatpfleger auf Einladung von Staatssekretär Bernd Sibler wieder zum Gedanken- und Informationsaustausch zusammen. Bei dem Treffen in Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz stand außerdem die Besichtigung der aufwendig sanierten Konvent-Gebäude des Klosters Gnadenberg auf dem Programm.

Staatssekretär Sibler betonte: „Der Heimatpflege kommt gerade in Zeiten der Globalisierung besondere Bedeutung zu. Heimat stiftet Identität. Sie kennt vielfältige Ausdrucksformen: Unsere Tradition und Kultur finden wir in Denkmälern ebenso bewahrt wie in der Regionalgeschichte. Auch Sprache und Literatur sowie Tracht und Volksmusik sind wertvolle Kulturgüter. Bezirksheimatpfleger leisten in ihrer jeweiligen Region einen unverzichtbaren Beitrag, diese für nachfolgende Generationen zu erhalten, und tragen so zur Weiterentwicklung kultureller Identität bei.“

Das ehemalige Kloster Gnadenberg wurde 1426 als erstes Birgittenkloster in Süddeutschland gegründet und stand damit in enger Verbindung zum Mutterkloster im schwedischen Vadstena. 1430 kamen die ersten Mönche aus Dänemark, wenige Jahre später Nonnen. Im Dreißigjährigen Krieg durch einen Brand bis auf die Außenmauern zerstört, erhielten sich die beeindruckenden Reste bis in die Gegenwart. Ziel der umfangreichen Instandsetzung der Konventgebäude war es, den historischen Bestand möglichst unverfälscht zu erhalten und dabei die im Laufe der Jahrhunderte erfolgten Veränderungen zu dokumentieren. Eine Ausstellung in dem bedeutenden Baudenkmal erzählt heute die Geschichte des Birgittenordens.

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