Museumspädagogisches Zentrum München Signet "Bayern barrierefrei" verliehen

Staatssekretär Georg Eisenreich mit der bayerischen Behindertenbeauftragten Irmgard Badura, MPZ-Leiter Dr. Josef Kirmeier und dem Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Dr. Bernhard Maaz (v. links) sowie der Klasse 4a der Grundschule an der Stielerstraße
Staatssekretär Georg Eisenreich mit der bayerischen Behindertenbeauftragten Irmgard Badura, MPZ-Leiter Dr. Josef Kirmeier und dem Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Dr. Bernhard Maaz (v. links) sowie der Klasse 4a der Grundschule an der Stielerstraße

Vorbildliche Leistung bei der Barrierefreiheit: Das Museumspädagogische Zentrum München hat für seine vielfältigen inklusiven Angebote das Signet "Bayern barrierefrei" erhalten. Es wird als Zeichen der Anerkennung für konkrete und beachtliche Beiträge zur Barrierefreiheit vergeben und soll das Bewusstsein hierfür in der Öffentlichkeit fördern.

Staatssekretär Georg Eisenreich
Staatssekretär Georg Eisenreich

Staatssekretär Georg Eisenreich hat gemeinsam mit der bayerischen Behindertenbeauftragten Irmgard Badura dem Museumspädagogischen Zentrum (MPZ) das Signet „Bayern barrierefrei“ verliehen. „Barrieren, die Menschen mit Behinderung im Wege stehen, müssen wir abbauen. Das Museumspädagogische Zentrum leistet mit seinen vielfältigen inklusiven Angeboten hier Vorbildliches“, sagte Staatssekretär Georg Eisenreich bei der Übergabe des Signets in der Neuen Pinakothek. „Das Signet ,Bayern barrierefrei‘ soll das MPZ darin bestärken, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, und andere einladen, ihm zu folgen“, so der Staatssekretär weiter. „Bei der Aufgabe, mehr Barrierefreiheit zu schaffen und soziale Teilhabe zu stärken, ist die ganze Gesellschaft gefragt.“ Der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Dr. Bernhard Maaz, hatte in die Neue Pinakothek eingeladen.

„Den Abbau von Barrieren betrachten wir auch in Zukunft als zentrale Aufgabe des MPZ. Der Schlüssel dazu sind selbstverständlich zielgruppenspezifische Programme. Museen bieten hier herausragende Anknüpfungsmöglichkeiten“, erklärte Dr. Josef Kirmeier, Leiter des MPZ. In der Rubrik „Vielfalt im Museum“ auf der neuen Internetseite des MPZ finden sich zahlreiche inklusive Vermittlungsangebote, solche zur Sprachförderung und Integration von Menschen mit Zuwanderungshintergrund sowie ein umfangreiches Mittelschulprogramm. Gleichzeitig wird das Programm für Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenheimen ausgebaut.

Museumspädagogisches Zentrum München

Vermittlung für Inklusions- und Förderschulklassen gehört zwar längst zum Alltag des MPZ, seit 2013 werden aber verstärkt spezifische Programme zur sonderpädagogischen Förderung und Inklusion entwickelt. Das MPZ bietet derzeit etwa für Inklusionsklassen 24 verschiedene Programme in 13 Museen und rund 70 Programme für Klassen aus Förderschulen und Förderzentren in 16 Museen an.

Durch finanzielle Unterstützung seitens des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Landeshauptstadt München, des MPZ-Freundeskreises sowie der Freunde der Pinakothek der Moderne (PIN.) und deren Partner aus der Wirtschaft können derzeit all diese Führungen kostenfrei angeboten werden.

Das MPZ wurde 1973 als gemeinsame Einrichtung des Freistaates Bayern und der Landeshauptstadt München gegründet. Es entwickelt und realisiert Museums- und Stadtführungen, Werkstattprogramme, Fortbildungen und Freizeitveranstaltungen, berät Museen bei didaktischen Fragen und veröffentlicht Schriften zu Museen und zur Museumspädagogik. Das MPZ leistet seine Vermittlungsarbeit in kunst- und kulturhistorischen sowie naturwissenschaftlichen Museen in München und ganz Bayern.

Signet "Bayern barrierefrei"

Das Signet „Bayern barrierefrei“ ist Teil des gleichnamigen Programms der Bayerischen Staatsregierung. Es wird als Zeichen der Anerkennung für konkrete und beachtliche Beiträge zur Barrierefreiheit vergeben und soll das Bewusstsein hierfür in der Öffentlichkeit fördern. Die Umsetzung des Programms wird begleitet von einem Staatssekretärsausschuss unter Federführung von Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger. Dem Ausschuss gehören auch Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich und Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler an.

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